Thailändische Pillen

„Was ist das?“ fragt mich der jüngere Mann und legt mir diese zwei Plastikbeutelchen auf den Tisch.

 

„Ich habe das in Thailand bekommen. Ich glaube das eine ist zum schlafen, das andere weiss ich nicht mehr.“

Ja – so bekommt man in Thailand seine Tabletten. Wenn man Glück hat ist noch ein Blister drum, ansonsten: lose im Plastiktütchen. Packungsbeilage? Fehlanzeige. Das Maximum ist noch, dass man mit Kugelschreiber drauf geschrieben hat, wie es heisst und angekreuzt, wann man es zu nehmen hat.

Internet (speziell pharmavista.net) sei Dank habe ich es dann herausgefunden:

Das links ist Lorazepam (Temesta) – das erwähnte Schlafmittel. Hierzulande fällt das unter das Betäubungsmittelgesetz.

Das rechts ist Dichlotride (Hydrochlorthiazide) – das nimmt man gegen Ödeme und Bluthochdruck. Rezeptpflichtig.

Keine Ahnung, ob der junge Mann dafür drüben beim Arzt war – jedenfalls hat er darauf verzichtet, die Medikamente wieder mitzunehmen. Er geht lieber hier zum Arzt.

Apotheken aus aller Welt, 521: Kanchanaburi, Thailand

ich hoffe, du hast diese Bilder noch nicht, weil du ja selbst oft in Thailand unterwegs bist… :)

Danke, , die hatte ich noch nicht – wobei ich sicher bin, die zweite schon gesehen zu haben!  Kanchanaburi ist beim River Kwai – ja, da wo sie auch den Film „die Brücke über den River Kwai“ gedreht haben und wo die Todesstrecke der Eisenbahn endet.

Spa Besuch

In unserem Hotel in Khao Lak hat es einen Spa – und da wir Massagen mögen, haben wir den auch benutzt. Man kann sich auch am Strand massieren lassen, aber nachdem ich das einmal ausprobiert habe und es einfach qualitativ nicht das gleiche war, blieben wir beim Spa – professionell, sauber und immer noch einiges günstiger als wenn man das bei uns zu Hause macht. Und das Ambiente ist nicht zu schlagen.
Hier erlebt man die thailändische Freundlichkeit, Dienstbereitschaft und ihren Stil.
Für Euch hier den Beschrieb eines Spa-Besuchs (falls ihr das mal selber versuchen möchtet).
Man fängt an in der Rezeption mit einem kalten Tuch (es ist heiss draussen) und einem erfrischenden Getränk mit Grüntee.

Dann geht es in den Spa-Bereich. Ein eigenes Zimmer mit Vorzimmer, wo man sich umziehen kann: Ausziehen bis auf die Unterhosen und anziehen des Bademantels und der Schlappen.

Vor dem Start der Massage gibt es ein Fussbad und ein Fuss-Peeling:spa4

Danach liegt man auf die Massage-Liege. Erst auf dem Bauch, dann (wenn sie es einem signalisiert) auf den Rücken, zum Schluss kurz sitzend.

Thailändische Massagen sind meist durch Stoff (spezielle Kimonos oder Badetuch) und ohne Öle – es gibt aber natürlich auch Misch-Massagen oder man wählt eine Aromatherapie- oder schwedische Massage. Die nicht massierten Körperteile werden immer abgedeckt, auch damit man nicht kalt bekommt. Die Räume sind klimatisiert.

 

Während der Massage hat man meist Blick auf ein hübsches Blumenarrangement auf dem Boden und lauscht sanften Klängen. Mein Mann schafft es regelmässig dabei einzudösen, dafür ist mir die Massage aber meist zu … energ(et)isch.

Nach Abschluss und wieder anziehen, lässt man die Wellness-Stunde mit einem süss-scharfen Ingwer Tee, Ananas und Bananenchips ausklingen.

Das war’s jetzt aber mit meinen Ferien-Berichten. Demnächst: Neues aus der Apotheke … Ich kann’s kaum erwarten.