Missverständnis (9)

beim Durchsehen meiner Mails ist mir ein lustiges Ereignis unter gekommen, das mir Mélanie (schon länger her) mal geschickt hat:

Da sind letztens 2 Herren in die Apotheke gekommen und meine Pharma-Assistentin begrüsst Sie freundlich.

Da sie nicht sicher war, ob beide zusammen gehören, oder noch jemand zum Bedienen nach vorne kommen sollte, fragt sie freundlich: „Sind sie zusammen?“.

Der eine Herr wird rot, lächelt verschmitzt und sagt etwas stotternd: „Äh, also, äh… ich kenne ihn schon, aber … wir sind also äh hmmm nicht zusammen also äh kein Paar“

…. hihihi ups… :-) so wars eigentlich nicht gemeint… wir sind ab jetzt vorsichtig mit solchen Aussagen.

 

Da fehlt nur ein Wort, dann ist das schon entschärft: hier. „Sind sie zusammen hier?“ hört sich doch schon viel unvoreingenommener an.

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Missverständnis (8)

Der junge Mann kommt in die Apotheke und verlangt: „Ein starkes Schmerzmittel!“

Es fällt auf, wie dick seine eine Backe ist, also fragt ihn die Pharmaassistentin: „Haben Sie Zahnschmerzen? SO geschwollen wie das ist, sieht sich das besser ein Zahnarzt an.“

Der Junge stutzt, nimmt ein Taschentuch aus der Hosentasche, spuckt den riesen-Kaugummi, den er in der Backe verstaut hat da rein und sagt: „Nein, das Schmerzmittel ist für die Kopfschmerzen meiner Mama.“

Ups. Na dann …

Das gehört wahrscheinlich unter die Kategorie: Missverständnisse …

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Missverständnis (7)

Von einem Gast-Kommentar auf DocChek: (Danke an den Gast für den Lacher!)

Eine junge Frau mit Säugling auf dem Arm kommt in die Apotheke und verlangt: „Eine Warzensalbe“.

Der jung-dynamische Apotheker im Praktikum holt ihr eine keratolytische Salbe und erklärt, dass sich die Warze bei regelmäßiger Anwendung verfärben und irgendwann abfallen wird.

Und erntet einen besorgt-verständnislosen Blick:

Es sollte eine Salbe zur Pflege entzündeter Brustwarzen sein! …

Jaaa … manchmal hat man etwas im Kopf … und dann redet man aneinander vorbei.

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Missverständnis (6)

Die Patientin kommt retour, nachdem sie ein paar Stunden vorher Diflucan auf Rezept bekommen hat. Das ist tatsächlich eine Packung mit nur 1 Kapsel darin, die man zur Behandlung unkomplizierter Pilzinfektionen nimmt.

Sie kommt also und fängt an zu toben, dass sie ihr Geld zurück will (es war auf Rezept), dass das Produkt fehlerhaft sei, etc.
Also fragt sie die Apothekerin was genau das Problem war.
Sagt die Patientin: „Jedesmal, wenn ich die Diflucan Kapsel in die Vagina einführe, kommt sie gleich anschliessend wieder raus. Ich will mein Geld zurück!“
Apothekerin (versucht ein seriöses Gesicht zu machen) erklärt ihr, dass die Kapsel oral eingenommen, das heisst geschluckt wird, und nicht als Vaginaltablette angewendet.

Frau wird dunkelrot und geht wieder  -nachdem sie noch eine Packung bekommen hat.

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Missverständnis (5)

Kunde: „Ich hätte gerne Pfefferminztee.“

Drogistin: „Offen oder als Beutel?“

Kunde: „Offen, bitte.“

Die Drogistin bringt den Pfefferminztee in den abgefüllten Teesäckchen zu 50g und 100g.

Sagt der Kunde: „Nein, keinen Beutel bitte, offen“

Drogistin „… Aber … wie wollen sie sie dann mitnehmen?“

Kunde (nachdenklich): „Ah, ja.“

Manchmal denkt man nicht daran, dass das was für uns klar ist, für andere auch etwas anderes bedeuten kann.

„Offen“ bedeutet, man bekommt den Tee lose in einem Säckchen, Teebeutel sind die kleinen Fertigprodukte rechts.

Stärkungsmittel

Kundin:Ein Stärkungsmittel, bitte“

Drogistin:Was für eines wollen Sie? Haben sie etwas schon gehabt, das sie gut fanden?“

Kundin “Na, das in der Schachtel!“

(ok, das hilft auch nicht weiter).

Schliesslich holt die Kundin einen Zettel heraus auf dem steht:

Remy

das ist ein Stärkepulver um die Wäsche zu stärken….

an was hast Du gedacht?