Wissen Sie weshalb?

Drogist Urs arbeitet noch nicht so lange bei uns, da kam ein Kunde, männlich und fragte nach Slipeinlagen. Nichts ungewöhnliches, aber da Donna grad frei war, gab Urs ihn an sie weiter.

Das kam dem Kunden wohl grad recht. Es folgt ein „Verkaufsgespräch“ mit deutlich TMI (too much information = zu viel Information).

Kunde mit breitem Grinsen: „Die Slipeinlagen sind für meine Freundin. Wissen Sie, weshalb sie die braucht?“

Und ohne eine Antwort abzuwarten: „Die braucht sie wegen mir, wenn ich bei ihr bin, ist sie unten immer ganz … übertriebenes Augenzwinkern – Sie verstehen schon!“

Donna reagiert darauf so ganz gar nicht und bringt ihn nur zum Steller mit der Intimpflege und Einlagen auf die sie deutet.

Kunde: „Ich brauche aber eine, die nicht parfümiert ist! Ich sag ihnen auch warum: ich mag es nicht, wenn meine Freundin dort nach etwas anderes riecht als sie selber, vor allem nicht, wenn ich …“

Jetzt hat Donna genug. Sie schnappt sich die nächste Packung Slipeinlagen, dünn und unparfümiert, wendet sich ihm direkt zu, schaut ihm in die Augen und sagt: „War es das jetzt? Gibt es sonst noch etwas, das sie mir erzählen müssen? … (Pause) … Ansonsten ist da drüben die Kasse!“

Kunde – jetzt eher etwas kleinlaut, kauft die Packung bei ihr und geht.

Danach wendet sich Donna erbost Urs zu, der das Ganze gar nicht mitbekommen hat:

„Mach das nie mehr!“

Und damit stapfte sie erst mal davon.

Erst später am Tag, nachdem sie sich beruhigt hat, hat sie ihm erklärt was Sache war. Urs hat sich entschuldigt, indem er versprochen hat, derartiges nicht mehr weiterzugeben, wenn es ein Mann ist, der das verlangt. Damit war das gute Betriebsklima wieder hergestellt und die Sache erledigt.

Aber Leute gibt’s.

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Wenn Männer einkaufen gehen (Rerun)

(Das ist ein Post, den ich ursprünglich im Mai 2008 gebracht habe – aus Zeitgründen gibt es halt eine „Wiederholung“ 🙂 )

Studien gemäss kaufen Männer ja viel zielgerichteter ein, als Frauen. Rein in den Laden, Produkte greifen, raus aus dem Laden.

Das mag so sein in Lebensmittelläden – und vielleicht noch mit dem Vorbehalt, dass sie eine Einkaufsliste haben (von der Frau gemacht), aber in der Apotheke/Drogerie staune ich manchmal.

Beispiel: Kommt ein Mann in die Apotheke „Also. Ich brauche 2 Sachen, das eine sind Vitamin C Tabletten“ … (ich gebe ihm welche), „und dann … was war das noch?“ …. langes Nachdenken. Hmmm.

„Etwas für’s Gedächtnis?“ scherze ich.

„Nein“.

Also fange ich mal an aufzuzählen: „Etwas gegen Schmerzen?“ – „Nein.“

Etwas gegen Schnupfen?“ – „Nein.“

„Etwas gegen …“

„Ich glaube, ich rufe besser meine Frau an.“

Nach einer Minute kommt er wieder zurück: „Etwas gegen Husten!“

Oje, denke ich, jetzt muss er seine Frau gleich nochmals anrufen um genauer nachzufragen … und sage: „Hat sie denn trockenen oder verschleimten Husten?“. Die Frage ist essentiell.

Sagt er: „Wieso sie? Ich brauche das Hustenmittel“ ….

(Und das weiss er nicht mehr??)…

Wenn Männer einkaufen

Mann: „Ich hätte gerne Fluimucil 200.“
Drogistin:Möchten sie es als Brausetablette, Beutel oder Tablette?“
Mann: „Nein, nicht das – das was man ins Wasser macht.“
Drogistin: „Also Brausetablette?“
Mann: „Nein, nicht Brause, das, was man in einem Glas Wasser auflöst!“
Drogistin: „Also im Beutel?“
Mann: „Bah, meine Frau will das – ach geben sie mir einfach alles, was sie haben, irgendeines davon wird es schon sein!“

JederMann tut es

Fundstück im Netz:

Da wollten Forscher in Kanada eine Studie machen und Porno-schauende Männer mit solchen vergleichen, die das noch nie getan haben.

Sie mussten die Studie dann einstellen.

Übersetzung: Forscher an der Universität von Montreal kamen zur erstaunlichen Erkenntnis, dass Männer Pornographie anschauen.

Alle.

Die Kanadischen Wissenschaftler wollten ursprünglich Nicht-Porno-Schauer mit ihren Visuell-Geilen Gegenstücken vergleichen, aber stiessen dabei auf ein Problem: Sie fanden dass die erste Gruppe nicht existierte.

„Wir begannen unsere Forschungsarbeit damit Männer in den 20ern zu suchen, die nie Pornographie konsumiert haben.“ sagt Professor Simon Louis Lajeunesse. „Wir konnten keine finden.“

Der Ball ist rund …

… und ein Spiel dauert 90 Minuten. Soviel ist klar.

Ich verfolge die EM ja hauptsächlich von zuhause vom Fernseher mit – gezwungenermassen könnte man sagen, da Kuschelbär die Fernbedienung gepachtet zu haben scheint. Das ist aber nicht so schlimm, denn eigentlich finde ich es doch ganz interessant.

Trotzdem habe ich da noch ein paar offene Fragen:

Woran liegt es ….

… dass beim Fernsehen jeder Ballwechsel lautstark kommentiert und kritisiert werden muss? (Und zwar so lautstark, dass Junior es 2 Zimmer weiter sicher auch mitbekommt)

… dass es bei der einen Mannschaft (die man unterstützt) immer als Foul gesehen wird …

… dass dasselbe bei der gegnerischen Mannschaft auf jeden Fall eine Schwalbe gewesen ist?

… dass immer wenn ein Spieler in Grossaufnahme gezeigt wird, dieser garantiert gleich auf den Rasen spuckt? (Igitt)

… dass der Schiri blind zu sein scheint und taub, dass er die lautstarken Kommentare und Zurufe von all den Zuschauern nicht hört?

… dass es nur bei der gegnerischen Mannschaft ein „Offside“ gibt, aber nicht bei der eigenen?

… dass der Goalie immer Schuld ist, wenn es ein Tor gibt – ok, immerhin hat er ihn durchgelassen?

… dass die Mannschaft, die „besser gespielt hat“ nicht unbedingt auch die Mannschaft ist, die gewonnen hat?

Männer und Windeln wechseln

Männer und Babies sind öfter mal ein Grund zum lachen. Besonders die Kombination der beiden.

Aber ernsthaft: liebe frische Mütter, schaut zu, dass euch der Mann schon gleich von Anfang an mit dem Baby und vor allem dem Windeln wechseln hilft, dann können sie nachher nicht mit der Behauptung darum drücken, sie könnten das nicht so gut wie wir!

Am Anfang ist es auch noch einfach: das Baby bewegt sich meist nicht so sehr, und nur mit Milch stinkt das Geschäft auch noch praktisch nicht.

Schwieriger wird’s dann, wenn das Kleine entdeckt hat, wie das mit dem Drehen geht. Mit der Beigabe von Gemüse zur Nahrung wird es auch geruchsintensiver, richtig zu stinken fängt es aber erst an, sobald Fleisch dazukommt…

Wenn man es zu dem Zeitpunkt nicht regelmässig gemacht hat, dem stinkt das sicher ziemlich (im doppelten Wortsinn).

Zu den Männern im Film kann ich nur sagen: Weicheier und Warmduscher!