There’s an App for that? Medikamenteneinnahme

Die Geschäftsfrau (GF) marschiert in die Apotheke und direkt auf mich zu mit folgendem Wunsch: „Haben Sie mir einen Medikamentenwecker?“

Pharmama: „Einen was?“

GF: „Einen … ach ich weiss auch nicht wie das heisst. So ein Wecker halt, wo ich die Zeiten einstellen kann, wann ich die Medikamente nehmen muss und der dann klingelt und mich daran erinnert.“

Pharmama: „Oh. Nein, das habe ich nicht.“

GF: „Nicht? Ich dachte so etwas müssten Sie haben. Sie sind doch eine Apotheke?“

Pharmama: „Ja. Und eine Drogerie. Trotzdem … das habe ich nicht.

… Ich könnte mal schauen, ob ich ihnen etwas bestellen kann … (zu mir selber) wie heisst das wohl?“

unter Medikamentenwecker finde ich nichts. Auch nicht unter Timer, Uhr, Alarm etc.

Die Kundin beobachtet mich bei meiner Suche. Sie wird ungeduldig.

GF: „Finden Sie gar nichts? Was machen die anderen Leute denn so?“

Pharmama: „Nun, ich denke heute benutzen die meisten ihr Smartphone…“

GF: „Ja wie?!“

Pharmama: „Da gibt es diverse Apps dafür…“

GF – zückt ihr iphone: „Welche ist denn da gut? Sagen Sie mir mal den Namen …“

Dazu möchte ich anmerken, dass ich bei der Arbeit mein iphone nicht auf mir trage – und selbst wenn, ich habe keine solche App drauf, da ich nur einmal täglich eine Tablette nehmen muss – und dafür brauche ich das nicht.

Bisher hatte ich auch keine Anfragen nach Medikamentenweckern in der Apotheke … obwohl ich das eigentlich noch sinnvoll finde …

Pharmama: „Das kann ich im Moment nicht – aber ich bin sicher, sie finden leicht etwas geeignetes…“

„Hmmmpf!“ macht die Frau. „Sie sind nicht gerade eine Hilfe. Dann gehe ich mal selber suchen.“

Sprichts und geht.

Und ich suche jetzt ein geeignetes App dafür.

Benutzt Ihr so etwas? Und wenn ja: Welches?

(Nur für’s nächste Mal)

das habe ich gefunden:  (iPhone), (iphone),  (Android),

 

iPhone und iPad Wallpaper

Auf der Suche nach einem anderen Hintergrund für mein iPhone (und da hat es wirklich schöne im Netz), musste ich feststellen, dass es nichts … pharmazeutisches hat.

Da habe ich beschlossen halt selbst welche zu machen. Dragées hatte ich noch vom Galenit-Praktikum eine bunte Mischung (alles Placebo) und von der Apotheke habe ich ein paar Kapseln aus den Retouren gefischt. Das auf den Scanner geworfen und … Voilà:

Für iPhone / iPod:

 

  

für’s iPad:

  

  

Wer will, darf sich gerne bedienen :-)


Diese(s) Werk bzw. Inhalt von Pharmama steht unter einer .

Und so geht’s:

  • auf das gewünschte Bild tippen öffnet die Grossansicht
  • Finger lang draufhalten und „Bild sichern“ auswählen
  • „Einstellungen“ öffnen
  • „Hintergrundbild“ öffnen
  • Sperr- oder Home-Bildschirm auswählen
  • In „Aufnahmen“ das Bild suchen, anklicken
  • Gegebenenfalls Bewegen und Skalieren (die Bilder hier haben eigentlich die richtige Grösse)

(Falls ja … sagt ihr mir, welchen ihr genommen habt?)

Technische Spielereien

Es ist der Tag der Arbeit – und was machen heute viele nicht? Genau: Arbeiten.
Ich auch nicht, dafür nutze ich die Gelegenheit, ein bisschen mit der Technik zu spielen.

Z.Bsp. dem hier:

Das ist ein QR Code. Ein Bild, das man dazu brauchen kann, Informationen zu übermitteln – vorausgesetzt, man hat die Technik (Smartphone mit Kamera) und die Software (Codeleser) die das entziffern kann.

Mittels QR Code kann man Website-Adressen, Telefonnummern, SMS oder einfach Text verschlüsseln und abrufbar machen. QR bedeutet übrigens „Quick Response“ – also „schnelle Antwort“. Mehr Info darüber

Ein gratis QR-Code Generator findet sich zum Beispiel hier: 

Für die Smartphones gibt es diverse QR-Reader. Ich empfehle für das iPhone . Es ist gratis, schnell und hat zudem den Vorteil, dass es erst mal anzeigt, was der QR-Code zeigt – also den Link oder die Telefonnummer, ohne dass es den Link gleich öffnet oder die Telefonnummer automatisch angerufen wird. Das kann man dann selbst entscheiden.

Der QR Code oben ist übrigens ein Link zu Pharmama.ch.

Und dann dies:

Wie erstelle ich einen Link zu einer Seite auf dem iPhone (iPad, iPod) Home-Bildschirm – in Form eines hübschen icons?

Wer häufig bestimmte Seiten aufruft via iPhone, der kann sie natürlich als Lesezeichen in Safari ablegen. Aber es geht noch schneller. Zum Beispiel via icon auf dem iPhone Bildschirm als Direktlink zur Seite.

Und das geht super-einfach.

1. Seite aufrufen (zum Beispiel indem man oben den QR-Code einliest :-) oder von Hand: Pharmama.ch

2. auf der Leiste unten das Viereck-mit-Pfeil-Symbol drücken 

3. „Zum Home-Bildschirm“ wählen

4. Eventuell Name anpassen – das Bild kommt bei meiner Seite grad richtig mit Entchen :-)

5. Oben rechts „Hinzufügen“ drücken

6. Sich freuen, dass es geklappt hat.

Also: Wer sich das süsse Entchen auf den Bildschirm laden will – so geht’s. Und natürlich analog mit anderen Seiten.

Me: Drogenhändler?

So komme ich mir fast vor, nach dem letzten SMS  von unserem Kollegen:

Die Wirklichkeit ist etwas profaner. Er hat ein Dauerrezept für sehr gewöhnliche Medikamente bei mir in der Apotheke hinterlegt …

iPhone Apps für Kleinkinder (2)

Darüber habe ich vor etwa einem Jahr schon einmal geschrieben.

Inzwischen wächst Junior natürlich, wird älter und seine Interessen ändern sich (manchmal täglich), dementsprechend habe ich vor den letzten Ferien ein paar neue Applikationen gesucht, die ihn während Flug und schwierigen Zeiten beschäftigt halten.

Diese hier sind ziemlich gut:

Balloonimals: Ballonfarbe auswählen, Ballon durch blasen in das Mikrophon aufblasen, iPhone schütteln um die Ballonfiguren zu machen und auf die Figuren tipppen, dann machen sie Geräusche und bewegen sich. Echt süss gemacht. Aufpassen muss man ein bisschen, dass das Mikrophon im Enthusiasmus nicht nass wird und das iPhone beim schütteln nicht durch die Gegend fliegt … Das Spiel geht auch für den iPod. Da funktioniert das aufblasen allerdings via Tippen auf den Bildschirm (es hat ja kein Mikrophon) ($)

DizzyBeeFree: noch eine gratis-Version. 4 Levels, 3 einfach und eine etwas schwerer – auch das durchaus ausreichend für den Anfang. Man hilft der dicken Biene durch bewegen des iPhones (sie geht wie eine Kugel der Schwerkraft nach) Blumen zu sammeln, eingefrorene Freunde zu befreien und den bösen Kugeln auszuweichen … letzteres ist etwas schwierig, aber man hat ja genug Leben … Auch das hält Junior lange beschäftigt.

Doodle Jump: Durch kippen des iPhones steuert man den springenden …was ist das? ein Dudelsack? Von Plateau zu Plateau aufwärts. Unterwegs begegnet man Plateaus die brechen, die explodieren, Ausserirdischen, Löchern … und man kann höher springen durch Trampolins, Federn, Raketenpacks …. es hat eine einfache, wie handgezeichnete Grafik, einfache Bedienung …. und Junior ist besser als ich inzwischen. ($)

Glow Magic: Ein einfaches Zeichenprogram, dessen herausragendste Eigenschaft ist, dass die Linien (Herze, Kugeln…) aussehen wie Neonröhren, die leuchten. „Das sieht cool aus!“ Sagt Junior-

 

Labyrinth: Wer kennt nicht die Holzrahmen mit den Stahlkugeln, die man an den Löchern vorbei durch ein Labyrinth ans Ziel balancieren musste? Labyrinth ist genau das, einfach auf dem iPhone. Es funktioniert durch kippen des waagrecht gehaltenen iPhones. Level gibt es enorm viele (v.a. in der Kaufversion). Auch das kann Junior schon erstaunlich gut. ($)

Scoops: Mit der Glacewaffel fängt man die herabfallenden Glacekugeln in bunten Farben ein. Aber Achtung: die Tomaten und die Zwiebeln, die dazwischen herunterkommen sollte man besser weiterfallen lassen, denn nach der 3. Zwiebel oder Tomate ist fertig. In der Gratisvariante kann man noch aussuchen ob man mit Glace oder mit Hamburgern (und Zutaten) spielen will – lustigerweise fängt Junior bei den Hamburgern aus Prinzip nur die Salatblätter ….

Spickeys Bounce: Mit einer Stachelgespickten Kugel, die man herumspringen lassen kann geht es darum die Schmetterlinge aus den Gläsern zu befreien. Man hat aber nur eine bestimmte Anzahl Sprünge pro Level. Manchmal nicht ganz einfach – aber Junior mag die Geräuschkulisse …

Topple: Man staple bunte Formen -wie im Tetris, nur einfach übereinander und möglichst hoch. Wenn man etwas sehr schräg stapelt, dann kippt der Turm … Zu meinem Frust muss ich sagen, dass Junior besser ist als ich – was vor allem daran liegt, dass er die Figuren sehr schnell stapelt. Ich denke einfach zu viel dabei…

Manche dieser Spiele sind gratis, andere zum kaufen (aber unter 5 Franken) – wobei an Weihnachten und auch sonst gibt es immer wieder Aktionen, bei denen man sie gratis bekommt. Labyrinth habe ich zum Beispiel so bekommen – wobei auch die Gratisversion schon genug Levels hat.

Falls jemand noch andere gute Applikationen kennt: nur her damit! Die nächsten Ferien kommen bestimmt.

Gegen Verständigungsprobleme: Icoon

Das hat wohl jeder schon mal erlebt: irgendwann kommt man mit der Sprache nicht weiter, wenn das Gegenüber nicht diesselbe spricht wie man selbst. Ich kann zwar Deutsch, Französisch, Englisch und die Pharmaassistentin noch Italienisch und Spanisch, aber manchmal hilft einfach nichts anderes als den Stift hervorzuholen und rasch etwas zu skizzieren.

– so habe ich mal jemandem zeigen müssen, wo die Vaginalovula hinkommen: ich habe eine Geburt gemalt …

Aber jetzt muss man das nicht mehr selbst: nimmt einem das ab. Ursprünglich entwickelt für Reisende in fremden Ländern, kann diese iPhone Applikation auch umgekehrt für fremdsprachige Kunden in Apotheke und Drogerie benutzt werden.

Für alle erdenklichen Gelegenheiten gibt es einfache schwarz/weiss Symbole. Aufgeteilt sind sie in 12 Rubriken, rund 500 Icons von Essen über Mittel gegen Heuschnupfen bis zur Tankstelle. Jedes Symbol lässt sich formatfüllend anklicken. Und wer kein iPhone hat: das gibt es auch als Buch.

Hier aus der Kategorie „Health“:

Das Bild für Durchfall sieht … etwas explosiv aus :-)