ILMAC 2013 – ein Rückblick

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Die 19.  ist also auch wieder Geschichte – und Zeit für einen kleinen Rückblick.

4 Tage lang, vom Dienstag 24. bis Freitag 27. September war die Messe Basel Standort der wichtigsten Messe von Pharma- und Chemiebranche

Obwohl die Messe dieses Jahr weniger Besucher als 2010 zählte, waren die etwa 450 Aussteller laut Pressemitteilung dennoch zufrieden: die Qualität der Besucher sei sehr hochwertig gewesen – lies: viele kamen aus entscheidenenden Positionen. Das feststellen konnten die Aussteller nicht nur direkt an den Ständen, sondern auch anhand der Besucherbefragung, die auch dieses Mal sehr detailliert durchgeführt wurde. Ich hoffe nur, ich habe ihnen ihre Statistik nicht zu sehr durcheinander gebracht, als ich auch daran teilgenommen habe …

Was offensichtlich ist, ist dass die Erweiterung der Fachbereiche um die Fokus-Themen Lebensmitteltechnologie und Pharmaverpackung neue Besuchergruppen anlockte. Gerade diese beiden Bereiche stehen in naher Zukunft vor grossen Herausforderungen, speziell wegen der neuen Vorschriften und Regulationen, denen sie sich stellen müssen: Stichwort: Hygienic Design bei der Lebensmitteltechnologie und Fälschungen bei den Pharmaverpackungen.

Ich denke, dass die Zielgruppe Pharma speziell an der Verpackungstechnologie viel lernen konnte. Für mich war interessant zu sehen, wie vernetzt die einzelnen Bereiche sind. Und auch innerhalb der Bereiche, wie das zusammenspielt, bis zum Beispiel ein Medikament in der Verpackung ist, was es da an Möglichkeiten gibt und nach was für neuen Vorschriften diese gestaltet sein sollen – und auch wie zerbrechliches sicher transportiert werden kann. Da die Stände dort in einer Art „Dorf“ zusammengefasst waren, war das ein sehr übersichtliches Zusammenspiel.

– die Infoveranstaltungen über Mittag kombiniert mit einem Stehimbiss war ein ziemlicher Publikumsmagnet – etwas, das sich sicher ausbauen liesse. Die Veranstaltung „Wider die Fälschung von Medikamenten“ war sehr gut besucht – und informativ. Man kann die Referate jetzt übrigens , auch die vom „Hygienic Design in der Lebensmitteltechnologie“.

 

Die nächste ILMAC findet wieder in 3 Jahren statt und wird vom 20. Bis 23. September 2016 auch in der Messe Basel durchgeführt, wo sich meiner Meinung nach die neuen Hallen sehr bewährt haben.

Ich hoffe, dass man dann auch wieder so einfach via und mit einem Code (dieses Jahr war der Prio-Code Blog-ILMAC2013) gratis zu einem Ticket kommt 🙂

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ein paar Impressionen – live von der ILMAC

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Und noch einmal live – von der : Der Messe für Industrie und Labortechnik.

Der Eingang ist doch schon ansprechend, oder?

und für den Besucher wird der rote Teppich ausgerollt:

Also ich habe das noch nie live gesehen: Eine Maschine, die Tabletten in Blister abfüllt, diese kontrolliert, Leer- oder nicht ganz-gefüllte aussortiert und die Blister dann in Karton-Packungen abfüllt.

Aber es geht nicht immer nur ernst zu – mit diesem Mischgerät für’s Labor kann man offensichtlich auch Campari Orange mischen. Der Orangensaft schön vorgekühlt …

… und für den, der noch nicht genug von Drinks hat: bei diesem Stand von HuberLab kann man sich welche mischen lassen von Liane (manchen vielleicht bekannt aus „Swiss Date“ und „Lifestyle“ … die Blonde hinten im Bild). Auf haben die übrigens auch eine Seite – dort kann man mittels Drink mischen auch noch ein Wochenende gewinnen.

Live vom Lunch and Learn der ILMAC

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heisst es jetzt: nützliches mit dem angenehmen verbinden. Das Thema heute ist: Arzneimittelfälschungen, was mich natürlich sehr interessiert.

Das findet statt am ILMAC Forum – Halle 1.1, das heisst sozusagen im ersten Stock – mittendrin. Die haben hier an der Messe Basel schon Platz zum versa… Verzeihung, es ist unglaublich grosszügig. Und ich bin mir bewusst, dass das hier nur eine von mehreren Hallen und Gebäuden ist, die sie haben.

Am Lunch and Learn heute geht es um Arzneimittelfälschungen. Das ist ein rasant grösser werdendes Problem, dem sich nicht nur die herstellende Industrie widmen muss, sondern auch wir in den Apotheken als Endhändler der Medikamente.
Ich muss zugeben, es macht mich nervös, daran zu denken, was da im Handel und in der Vertriebskette landen kann. Und es *kann*, auch bei uns. In Deutschland hatten wir dieses Jahr schon den grossen Omeprazol- Fall (von der allgemeinen Presse fast unbeachtet) …
Ich habe ziemlich Vertrauen hier in der Schweiz, dass das, was ich bestelle, in den Schubladen an Lager habe und abgebe auch (nur) wirklich das drin ist, was drauf steht. In guter, in kontrollierter Qualität. Dass so etwas wie mit dem Omeprazol in Deutschland passieren kann, beunruhigt. Ganz Anders sieht das jetzt schon aus in anderen Ländern, oder wenn man sich was im Internet bestellt. Das ist dann ein bisschen wie Roulette. Das ist – finde ich- im Zusammenhang mit der Gesundheit möglichst zu vermeiden.

im Moment allerdings höre ich einen Vortrag über tamper free packages – also Packen, denen ich als Apotheker es ansehen soll, wenn sie manipuliert wurden. Der Vortrag über die Fälschungen kommt etwas später, der Dozent ist noch nicht da.

So, wenn ich das richtig verstanden habe, werden EU Richtlinien erarbeitet – und bis 2017 müssen alle Arzneimittelpackungen gemäss diesen Vorlagen fälschungssicher gemacht werden. Oder zumindest fälschungssicherer. Das bedeutet: Code-Identifizierung auf (und für) jede einzelne Packung, die im Handel ist. Qualitätssiegel (wie Hologramme) und Packungen, denen man es ansieht, wenn sie manipuliert wurden.

Da kommt noch etwas auf uns zu … und vor allem auf die Firmen, die das umsetzen müssen. Darum ist der Tenor vor allem: „Fangt jetzt schon damit an!“ … bis 2017 ist es nicht mehr weit.

… und hier auf der ILMAC findet man alles dafür, von Firmen für die Planung der Umstellung, Design, Packungsherstellern, Verpackungsmaschinenherstellern … etceterapepe.

Auch nett, der Wunsch, dass auf die Packungen jeweils ein Aufdruck drauf kommt, wie die Tablette drin aussieht. Nicht nur wegen den Fälschungen (finde ich), sondern: wie will ich in Zukunft den Patienten zeigen, wie das Mittel aussieht, wenn die Packung nicht mehr geöffnet werden kann … dafür?

Live Blogging von der ILMAC

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Heute einmal live – von der : Der Messe für Industrie und Labortechnik.

Ich sitze hier irgendwo am Rand und bin gerade etwas überwältigt. So viele Firmen und Aussteller hatte ich irgendwie nicht erwartet. Aber was habe ich mir gedacht? Hier kommen wirklich alle, die mit Pharma und Prozesstechnik zu tun haben zusammen .. Und entsprechend haben sie auch viele Besucher. Ich falle also gar nicht auf…

im Moment bin ich grad im 2. von 3 Stöcken … Und ich habe such schon interessantes für mich gefunden – Wasser- und Flüssigkeitentechnik scheint sehr gefragt zu sein, aber mich interessiert mehr die „Hardware“: Pharmaverpackung.

Die Standbetreuerer waren auch sehr freundlich und haben meine Fragen beantwortet. Zum Beispiel dazu:

Interessant: eine Kindersichere Blisterpackung!

noch nie gesehen … Offenbar hier auch noch nicht so viel gebraucht, ihr Absatzgebiet ist noch vor allem Amerika. Dass das auch funktioniert, durfte ich selbst testen: ohne dass man die „Delle“ rechts oben drückt, bekommt man den Blister nicht heraus. Ausserdem ist die Verpackung extra reissfest … Wahrscheinlich haben sie das bei Ihren Tests mit den Kindern selber lernen müssen 🙂

Die Firma war übrigens Medipak Systems … Der Stand eine Kombi von Dividella, Rondo und Mediseal, die zusammenarbeiten.

überhaupt die Stände hier: hoch(HOCH) Professionell. Sauber, übersichtlich und grosszügig angelegt … und ganz ganz viele freundliche Leute, die einem alles erklären wollen.

Wer auch Interesse daran hat, sich mir anzuschliessen, findet die Möglichkeit ein Ticket vorzubestellen. Mit dem Prio-Code: Blog-ILMAC2013 ist es sogar gratis!

Eine Einladung zur ILMAC 2013

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<a href=“; „target=“_blank“ title=“Direkt zur ILMAC Website“> Titel der Mausberührung erscheint

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Reblog vom 6.9.13 noch einmal (weil es bald losgeht) – Man beachte die Möglichkeit mit dem Code hier ein gratis-Ticket zu bekommen!

An der ILMAC, der Messe Industrie und Labortechnik die vom 24. bis 27. September 2013 in Basel stattfindet, treffen sich Anbieter und Hersteller und Abnehmer aus den Bereichen: Laborbedarf, Analytik, Spezialitätenchemie, Informationstechnologie, verfahrenstechnische Anlagen, Umwelttechnik und Qualitätskontrolle.

Ein Treffen der Pharma, Chemie, Biotechnologie, Kosmetik, Nahrungsmittel und Getränke und Umwelttechnik!

Basel als Inszenierungsort ist eine logische Wahl – da es europaweit das wichtigste Zentrum der Pharma- und Chemieindustrie ist … und immerhin noch die drittgrösste Life-Sciences Region in Europa. Mehr als 3500 Unternehmen der Branche sowie Universität und Fachhochschulen sind in der Region angesiedelt.

An der ILMAC 2010 waren 465 Aussteller beteiligt, davon gut ein Drittel ausländische Firmen – hauptsächlich aus Deutschland, aber auch Frankreich, Italien, Grossbritannien, Belgien, Österreich und den USA. An der diesjährigen ILMAC haben sich bisher 409 Aussteller angemeldet, die auch diverseste Produktneuheiten demonstrieren werden.

Neu wurden die Pharma-Verpackung und die Lebensmitteltechnologie mit integriert. Und der Fokus liegt 2013 auch auf diesen 2 Themen.

Pharma-Verpackung interessiert mich als – praktisch letztem Vermittler zum Patienten ebendieser natürlich sehr und ich bin gespannt, ob und was sie da neues zeigen werden. Deshalb gehe ich auch Ende September auf die Messe und schaue mich da ein bisschen um. Im neu geschaffenen Bereich sollte ich also Hersteller von Anlagen zu Primärverpackung finden: Dosier- Abfüll, Zähl- und Wägemaschinen. Ausser dem die Primär und Sekundärverpackungen selber … (zum Beispiel Blister und Umverpackung) wobei hier ziemlich sicher die Nachverfolgbarkeit der Packungen und das Problem der Arzneimittelfälschungen diskutiert werden wird.

Das Thema Arzneimittelfälschungen wird auch am „lunch and learn“ aufgegriffen– diese Anlässe finden jeweils über Mittag statt und dabei sind diverse kürzere Vorträge mit einem Steh-Lunch verbunden.

In der Lebensmittel- und Getränketechnologie schaue ich sicher auch rein, dort ist es so, dass sich die Herstellung der fertigen Lebensmittel in Bezug auf Qualitätskontrolle, Hygienevorschriften immer mehr den Prozessen, die schon in der Pharmaindustrie angewandt werden annähern. Sogenanntes Functional Food und Convenience Food kommt immer mehr. Da lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen.

An der Messe werden durch die Schweizerische Chemie Gesellschaft diverse Awards an Fachhochschulen vergeben – und die Siegerprojekte in 3 Vortragsserien im ILMAC Forum vorgestellt. Die besten 13 Projekte finden sich während der ganzen Messe auch ausgestellt in einer Halle.

Am Job Corner von academics.de (dem Online-Stellenanzeiger der „Zeit“) finden sich die aktuellen Stelleninserate der Aussteller … an der ILMAC finden sich alle: Anbieter, Kunden und (neue?) Mitarbeiter.

Wer auch Interesse daran hat zu kommen, findet Hier „klick“ die Möglichkeit ein Ticket vorzubestellen. Mit dem Prio-Code: Blog-ILMAC2013 ist es sogar gratis!