Individuelle Dosierung?

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Die Begebenheit kommt noch aus der Zeit, als Marcoumar der Goldstandard – und so ziemlich der einzige Blutverdünner war:

Der Herr ist aus den Ferien in Spanien in der Schweiz und will jetzt und hier von uns Marcoumar ohne Rezept. Er habe den Blutverdünner schon lange und bekomme das dort immer ohne Rezept.

Das zweite kann ich nicht nachprüfen, das erste bis zu einem gewissen Grade schon: er hat eine alte Packung dabei.

Aber so wie er es sagt ist er schon eine ganze Zeitlang nicht mehr beim Arzt gewesen (bei etwas so … nicht ganz ungefährlichem wie Blutverdünner). Auf die Frage wie er das Marcoumar denn dosiert meint er: „Anhand der Erfahrung“

„?“

Nun, wenn er das Gefühl hat, dass er Blutverdünner braucht, dann schlägt er seinen Handrücken an den Tisch und entscheidet dann anhand der Grösse des entstehenden blauen Fleckes, wie hoch er dosiert.

Sprachlos.

Zum Arzt, bitte!

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Schlechte Lagerhaltung?

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Kunde, der ein spezielles Produkt will:

„Warum haben sie das nicht an Lager? Ich habe es vor 3 Jahren hier gekauft!“

Letztens hatte ich noch einen besseren Fall: Und dieses Produkt musste ich fotografisch festhalten. Das war eine Extrabestellung, nachdem der Kunde sich sehr darüber erregt hat, dass wir ein derart klassisches und bekanntes Produkt nicht an Lager haben. Geht ja gar nicht! :

haarblut

Nun, ein „Klassiker“ ist das ziemlich sicher. Dem Design nach könnte es das Mittel seit Anfang letzten Jahrhunderts geben. Heute gehört das aber auch eher nicht zu den Sachen, die wir an Lager halten. Das erste Mal in 15 Jahren ist irgendwie zu wenig Nachfrage.

Immerhin können wir das noch bestellen – und das wie anderes ziemlich rasch. Und wir machen das auch – im Gegensatz zum Kaufhaus.