Von Junior, Schule, Aggression und Mobbing

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Etwas mehr als eine Woche ist Junior wieder in der Schule nach den Ferien, da kommt er nachmittags nach Hause. Ich bin selber kurz zuvor von der Arbeit zurückgekommen und noch in der Rekonvaleszenzphase, aber ich merke, dass etwas nicht ganz stimmt.

„Was ist los?“ frage ich ihn.

„Nichts. Ich gehe rauf spielen, okay?“

„Ja, aber nachher: Hausaufgaben.“

Irgendetwasunverständlichesabereindeutigeherablehnendes murmelnd verzieht er sich in sein Zimmer.

Bald danach klingelt das Telefon – interessanterweise nicht meines, sondern das von meinem Mann. Offenbar hat er es vergessen. Die Nummer ist … Juniors Lehrer.

Uh. Oh.

„Junior“ rufe ich „kommst Du mal bitte?“

„Das war gerade Dein Lehrer – willst Du mir nicht doch erzählen, was passiert ist, bevor ich es von ihm höre?“

Er erzählt mir diese Geschichte, die ich nur leicht adaptiert später auch vom Lehrer höre:

In der Pause am Nachmittag hat er mit einem Klassenkameraden auf dem Pausenhof Frisbee gespielt. Dann kamen 2 (oder 3? Da weicht der Bericht ab) andere Schüler aus seiner Klasse dazu. Sie haben den beiden den Frisbee weggenommen und nicht mehr zurückgeben wollen. Sie haben ihn ihm wiederholt vor die Nase gehalten und wieder weggezogen und als Junior anfing, sich aufzuregen und lauter zu werden, haben sie ihn noch mehr aufgezogen im Stil von „Was hast Du denn? Was regst Du Dich so auf? Sag doch, was für ein Problem Du hast, dann bekommst Du ihn vielleicht zurück.“

Jetzt muss man wissen, dass Junior in genau so Situationen dazu neigt … überzureagieren. Das ist mit ein Grund, weshalb er gerne aufgezogen wird. So auch heute. Und nachdem das mit dem lauterwerden nicht geklappt hat und auch keine Hilfe von aussen in Sicht war … ja, da hat er den einen in den Schwitzkasten genommen und dem anderen den Frisbee (ein Weichfrisbee offenbar) auf den Rücken geklatscht.

Er weiss genau, dass er nicht schlagen soll, aber in genau so Situationen weiss er sich nicht anders zu helfen. Das ist nicht das erste Mal. Er ist nicht grundsätzlich grob oder aggressiv, aber … ja. An dem Problem arbeiten wir seit längerem. Seine Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität ist wahnsinnig besser geworden, aber das nicht wirklich. Er hatte schon Gruppentherapie mit anderen Kindern, wo sie Lösungswege aufgezeigt bekommen haben und auch üben konnten. Er hat Gespräche mit uns und mit der Jugendpsychologin …. auch die ist der Meinung, dass er kein aggressiver Typ ist, aber er regt sich auf, auch weil er ein ausgesprochenes Gerechtigkeitsgefühl hat und er kann in so Situation immer noch nicht einfach weglaufen.

„Oh, nein! Und jetzt darf ich wieder mit dem Lehrer reden.“

Anscheinend ist der Lehrer in dem Moment der Rangelei dazugekommen (keine Ahnung, wo er vorher war) und hat die 3 gröbsten Streithähne (Junior natürlich inklusive) ins Klassenzimmer genommen und ihnen ins Gewissen geredet.

In der Zwischenzeit hat jemand (wahrscheinlich die 3. Person, die dabei war) Juniors Fahrradhelm genommen und in den Abfall geworfen, so dass Junior ihn danach erst mal suchen und dort wieder herausfischen musste.

Es folgt ein langes Gespräch mit dem Lehrer über Juniors „aggressives Verhalten“.

Der Lehrer weiss, dass das Problem auch das hänseln und zickeln der anderen Kinder ist – und ehrlich, sowohl wenn eine Aufsichtsperson dabei ist, die das verhindert oder auch an anderen Stellen, wie zum Beispiel in den Ferien, kommt er problemlos mit anderen Kindern aus. Aber in der Schule existiert das Problem seit langem.

Man muss dazu natürlich auch sagen, dass seine Klassenkameraden in der Kleinklasse fast durchgehend etwas „Problemkinder“ sind. Ich möchte das nicht mal länger ausführen, es hat bei jedem Gründe, dass sie in der Kleinklasse sind. Und irgendwie bekommt der Lehrer das nicht in den Griff.

Irgendwann im Verlauf des Gespräches mit dem Lehrer musste ich dann auch mal das sagen: Ja, wir reden hier darüber, dass Junior aggressiv reagiert. Aber sehen sie es doch mal so an: Wenn er nicht so reagieren würde, sondern wie die meisten andern, dann würden wir jetzt wahrscheinlich darüber reden, dass er gemobbt wird. Da scheinen ihn ein paar wirklich als Ziel für die Sticheleien und Plagereien ausgesucht zu haben.

Und das geht ja wohl auch nicht.

Irgendwelche Gedanken dazu?

Im Spot von Burgerking plagen sie auch zwei „Junioren“ … irgendwie passt das grad. 😦

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Droh-Kettenbriefe an Kinder

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Montag Abend bekomme ich bei der Arbeit in der Apotheke per Whatsapp eine ominöse Nachricht vom Junior zu Hause – das war unser Austausch:

whatsapp1

Mama wan kommst du ich muss dir etwas ganz schlimmes zeigen

Man kann sich vorstellen, wie man sich bei so einer Nachricht fühlt. Junior hatte übrigens Glück, dass ich da gerade im Büro und direkt neben meinem iPhone sass, ansonsten hätte ich nicht so schnell antworten können. Da ich erst 2 Stunden später nach Hause komme, rufe ich natürlich sofort an. Junior ist 10 – und er ist eigentlich nicht alleine zu Hause, Papa wäre da, nur ist der gerade einkaufen gegangen und Junior wollte offensichtlich nicht mit.

Das „ganz schlimme“ war dann (zum Glück) nur ein Kettenbrief, den er bekommen hat. Modernerweise per Whatsapp von einem gleichaltigen Klassenkollegen. Eine Sprachnachricht – und die hatte es in sich.

Die von einer weiblichen (creepy) Computerstimme vorgelesene Nachricht ging in etwa so:

„Hallo … Du musst diese Nachricht an 20 Leute weiterversenden, ansonsten erscheine ich dir heute Nacht und beobachte Dich, wenn du mich nicht weiterschickst, erscheine ich Dir zur Warnung in der nächsten Nacht noch einmal. Danach bringe ich deine Eltern um, sie werden verbluten.“

Die Nachricht war länger als das und ganz offensichtlich spezifisch auf Kinder abgezielt. Junior war zum Glück noch nicht einmal sehr beunruhigt, dass das tatsächlich passieren könnte, aber er hat sich natürlich aufgeregt. Ich habe ihm erklärt, was so ein Kettenbrief ist und dass er das nicht weiterschicken soll und dass das leere Drohungen sind – oder hat teils leere Versprechungen, es gibt ja auch die nette Variante davon. Ich habe ihm geraten das zu löschen und den Sender zu informieren, dass das ein „Seich“ ist, dass er sowas weiterschickt. Froh bin ich  ja, dass er so etwas uns gleich meldet.

Nachricht 1 Stunde später von ihm:

mission comblet

es isch glöscht.

Der Lehrer (den ich Junior auch geraten habe zu informieren, da der Kollege das noch an ein paar andere geschickt hat) hat dann auch noch mit ihnen geredet. Anscheinend hat er den Fokus vor allem auf: „Kettenbriefe sind illegal“ gelegt – Aber es ist schon sehr erschreckend. Ich weiss ich kann Junior nicht vor allem Üblen fernhalten, dass es da draussen gibt – und auch im Netz, das ist ein sehr grosses und manchmal unschönes „da draussen“. Verhaltensregeln muss man heute mit den Kindern besprechen nicht nur für den Alltag, sondern auch für das Internet. Total Fernhalten vor der Technik und den Möglichkeiten will ich ihn nicht und finde ich auch nicht sinnvoll. Nur so etwas ist schon erschreckend.

Hattet ihr derartige Erfahrungen auch schon?

Hello Safari!

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Hellosafari

Please note: Dieser Blog und alle damit arbeitenden sind im Moment im Ferienmodus und auf Safari.

Wenn ihr mitkommen möchtet, könnt ihr das. Link dazu findet sich in den Kommentaren.

Reisevorbereitungen – wir brauchen WAS?

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Das ist neu – Junior braucht für die Reise nach Südafrika eine Geburtsurkunde …. mit englischer Übersetzung (beglaubigt) … oder alternativ eine internationale Genurtsurkunde. Uh. Die müssen wir noch besorgen. (Ich bin dran).

Gemerkt habe ich das am Montag, als ich die Reiseunterlagen nochmals durchging. Ich bin ja froh, dass wir das jetzt merken und nicht erst kurz vor dem Abflug, anscheinend lassen sie einen tatsächlich nicht mal fliegen, wenn man die nicht hat, analog dem Pass, der 6 Monate über die Rückreise hinaus gültig sein muss. Aber das hat uns jetzt doch etwas überrascht. Das letzte Mal war das noch nicht so. Tatsächlich kenne ich bis jetzt auch kein anderes Land, das das verlangt. Offenbar ist Kinderhandel in Südafrika ein riesiges Problem. Wenn Junior jetzt nur mit einem von uns reisen würde, dann bräuchten wir noch eine Menge Unterlagen mehr.

Minecraft Geburtstagsparty

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Junior wünschte sich eine Minecraft Party zum 9. Geburtstag, die gab es dann auch … bei den Vorbereitungen hat er tatkräftig mitgeholfen.

Für die Einladungen haben Junior und ich Würfel mit der Info gemacht. Für die in der Schule haben wir sie zusammengeklebt, für die etwas weiter weg per Post zum selber zusammenstellen geschickt. Vorlagen für so Würfel findet man hier: . Damit kann man auch grössere Blöcke  ausdrucken (auf mehrere Seiten halt) und damit zum Beispiel verkleiden um sie aufzustellen (als Serviettenersatz).

Es gibt übrigens einiges an Minecraft Ausrüstung auf Amazon und in den Spielwarenläden … aber irgendwie sind die ziemlich … teuer. Deshalb habe ich bei diesem Geburtstag viel mit selbstgebasteltem gearbeitet:

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Mit lassen sich zum Beispiel ausgezeichnet diese dekorativen Plättchen selber machen. Vorlagen finden sich im Netz (googel minecraft templates)

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und falls man etwas von Amazon bestellt: die Kartons lassen sich hervorragen weiterverwenden, zum Beispiel indem man Steves Kopf auf Papier druckt und dann aufklebt:

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Eine und natürlich sowie und (die man auch noch bemalen kann mit dem Creepergesicht) passen bestens zur Deko:

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Als „Goodie-bag“ haben wir diesmal Creeper- genommen und mit schwarzem (isolier) Klebestreifen beklebt:

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Innen drin hatten sie die üblichen assortierten Süsswaren, speziell und eignen sich da, aber auch (zum zusammensetzen)

Und das war der Kuchen … leider habe ich versäumt ein aussen-Bild zu machen. Auch hier: Minecraft-Blöcke in grün (Vanille und Lebensmittelfarbe) und braun (Schokolade) und zusammengeklebt mit Buttercreme:

minecraftgeb0

Spiele hatten wir natürlich auch. Am besten kam die Minecraft Box an: Das war ein Karton, mit einem Fenster in Richtung Zuschauer und zwei Löchern auf der Seite um die Hände hineinzustecken. Die Kinder mussten einzeln und hinter dem Karton sitzend nur durch fühlen versuchen herausfinden, was in der Box ist. Es gab ein Blatt mit Lösungsmöglichkeiten darauf:

minecraftbox

… natürlich hatten wir keine Spinne und keinen Creeper, aber den Stein, die Kartoffel und die Karotte, etwas Sand … das Gold war ein Wüfel Pyrit (Katzengold), der Diamant ein Dekorationsstück aus Glas in Diamantform, für das Schwert und die Axt haben wir die Bügelperlen-vorlagen genommen .. und dann gab es noch etwas „fiesere“ Möglichkeiten wie das Wasser (Eiswürfel), Schleim (Würfel aus Götterspeise).

Das war lustig … und hat etwas über die Tatsache hinweggeholfen, wie schwierig das dort war, die Kinder überhaupt zur Party zusammenzubekommen. Es ist in meinen Augen eine unmögliche Unsitte heute, dass auf so eine Einladung erst mal nicht geantwortet wird – respektive es wird dann mal mündlich zugesagt und später geschaut, ob sich nicht doch etwas besseres findet. Nachdem von den 9 eingeladenen Kindern nur 2 es ohne Probleme geschafft haben (also: ohne nachfragen, nachtelefonieren und am Tag der Party auch noch kurzfristig Transport organisieren, respektive dann melden, dass man doch nicht kann) hat es mir fast die Lust verdorben wieder so eine Geburtstagsparty zu schmeissen. … und deshalb hat es auch so lange gedauert, bis ich das hier gebracht habe.

I säge nüt!

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Da geht ein weiterer Teil meiner Kindheit:

Franz und René … das war „damals“ im Fernsehen. Goodbye René Quellet!

Ein Arrestbefehl … werde ich jetzt verhaftet?

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Ein Schreck am Morgen! Da ruft mein Mann mich in die Apotheke an, weil ihn der Pöstler (den wir aus der Feuerwehr kennen) auf der Strasse angehalten hat: Er habe einen eingeschriebenen Brief für mich, ob er (mein Kuschelbär) den entgegennehmen würde. Er hat und ich hab ihm dann gesagt, er soll ihn doch bitte rasch öffnen, da ich keine Ahnung habe, was das sein könnte … erwarten tu ich nichts.

Er ist von der Steuerverwaltung vom Kanton.

Rascheln am anderen Ende der Leitung als mein Mann den Brief öffnet, dann: „Oh.“

„Was?, Was?!“

„Da steht Arrestbefehl!“

Was? Werde ich jetzt verhaftet? – ich habe keine Ahnung, was das ist. Ein Arrestbefehl? Beim Weiterlesen zeigt sich dann, dass ich nicht festgenommen werde. Das ist ein Bescheid des Steueramtes, dass sie sozusagen den Finger auf die Werte von jemandem legen um Schulden einzutreiben. Nicht mal meine Schulden, möchte ich hier ganz schnell nachschieben: ich bin ein braver Steuerzahler und nur immer etwas verspätet mit dem einreichen der Unterlagen. Nein, es geht um die Steuern auf ein Stück Land, das zu einem Teil mir gehört und zum anderen meinem Bruder und unseren 2 Cousins. Das Landstückchen haben wir vor langen Jahren von den Grosseltern geschenkt bekommen, die uns etwas hinterlassen wollten. Es ist kein Bauland, ist aber vermietet an … sagen wir eine Gärtnerei, die darauf etwas anbaut. Die Miete die sie dafür zahlen ist recht gering: um das in ein Verhältnis zu setzen: sie zahlen im Jahr etwa 2/3 von dem, was wir in der Apotheke pro Monat bezahlen. Das geteilt durch 4 … ist wenig, aber nicht nichts.

Jedenfalls scheint einer meiner Cousins das bei den Steuern nicht angegeben zu haben … und jetzt will der Kanton, dem das aufgefallen ist dafür das ausstehende Geld. Da besagter Cousin aber nicht mehr in der Schweiz weilt und nur schwer zu „fassen“ ist, versuchen sie halt so an das Geld zu kommen. Der nächste Mietanteil und vielleicht noch etwas länger dürfte wohl an die gehen. Interessanterweise steht ja nicht auf dem Arrestbefehl, wieviel er dem Kanton jetzt schuldet.

Nach einem E-mail-Austausch mit meinem Bruder, ob und was wir jetzt tun sollen, beschliessen wir erst Mal genauer beim Kanton nachzufragen.

Das war eine gute Idee. Was in dem Brief nämlich nicht drin stand ist, dass sie – bei ausbleibender Zahlung bis am (Datum in 3 Wochen!) den Anteil des Landes meines Cousins öffentlich versteigern!

Das sollte man verhindern: bei einer öffentlichen Versteigerung könnte auch die Gärtnerei selber mitbieten – und wenn sie gewinnen später massiv Einfluss nehmen … auf den eh schon geringen Mietzins und noch später (falls das Land mal umgezont wird und wir es vielleicht verkaufen wollen) einen Verkauf komplett verhindern.

Deshalb haben jetzt wir die Steuerschulden bezahlt (zum Glück nicht exorbitant hoch) und ziehen das vom Miet-Anteil unseres säumigen Cousins in den nächsten Jahren ab.

Aber … das war ein Schreck. Und ein gutes Beispiel dafür, dass es keine gute Idee ist, so etwas einfach sich selber zu überlassen und nicht zu reagieren.

Arosa letzter Tag

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Das ging schnell vorbei. Für den letzten Tag haben wir den Picknick-Korb vorbestellt, der im Family Package des Hotels Arosa Kulm enthalten ist. Es war dann kein Korb, sondern ein gut gefüllter Rucksack, der ausser Sandwiches, Wurst, Käse, Äpfeln und Birnen und Wasser auch Fruchtsalat, Streuselkuchen, Engadiner Nussbrot und eine Flasche Wein enthielt. Wow. Somit gut ausgerüstet machten wir uns auf, den Glücksteintrail zu entdecken. Auch der ist nicht allzu lange und nach der Mittagspause an einem kleinen Bergsee, wo Junior Holz splittetet und wir den Wein tranken waren wir gestärkt genug noch einen Teil des Eichhörnchenwegs anzuhängen. Wir liefen dann mit Zwischenstop beim Spielplatz bis zum Bahnhof. Von dort ging es mit dem Bus zurück ins Hotel. Die Pferdekutsche wäre vielleicht noch eine Variante gewesen … vielleicht nächstes Mal.

Abendessen wieder in der Taverne – Junior meinte gar, die Pizza sei besser als bei uns und ob sie die auch nach Hause liefern würden? Leider nicht, das wäre etwas zu weit.

Sonntag morgen geht es zurück. Aber … ich denke, wir kommen wieder einmal.

Aktiv in Arosa

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Nach dem feinen Morgenessen auf der Terasse des Arosa Kulm Hotel bei wiederum recht schönem Wetter, nehmen wir den Bus, der uns (diesmal über Umwege) zum grossen See bringt. Den Umweg muss erheute machen, da Markt ist in Arosa – die Hauptstrasse entlang stehen kleine Marktstände und Beizen und die anwesenden Läden haben ihre Sachen und Aktionen nach draussen gestellt. Das schauen wir uns auch noch an, aber zuerst: Noch einmal Seilpark – Juniors Wunsch. Wir steigern und bekommen die etwas schwierigeren Bahnen … morgen habe ich sicher wieder Muskelkater. Wandern macht mir weniger, aber irgendwie bin ich wohl etwas zu verkrampft beim balancieren in der Höhe.  Danach eine kleine Runde Tretboot auf dem See und dann durch das Marktleben zurück hoch ins Hotel. Den Nachmittag verbringen wir faul in der Poollandschaft. Ferien sind doch was Schönes!

So dies und das in Arosa

Heute morgen blieben wir mal drin zum Z’Morgenessen, ich muss im Moment etwas aufpassen, da ich mir gestern trotz eincremen einen Sonnenbrand geholt habe. Offenbar war ich da an zwei Stellen nicht so gründlich, das rächt sich mit Hauttyp 1 ziemlich schnell.

Danach hüpfen wir auf den Bus, der hier gleich vor dem Haus hält und fahren zum Seilpark, den wir bald nach dem Öffnen morgens um 9 Uhr erreichen. Busfahrt und Seilpark (!) ist übrigens in der Arosa-card inklusive, die auch im Hotelspecial enthalten ist. Man zahlt nur 5 Franken für die Materialmiete (Handschuhe, Helm und Gurtsystem), muss die Regeln lesen und die Sicherheits-Einführung machen, dann darf man loslegen. Mit Junior machen wir einen der einfacheren Trails … Kinder sind hier willkommen, die Trails sind auch nach Grösse/Alter eingeteilt. Das Klettern, Balancieren und Seilrutschen hat sehr Spass gemacht, aber da wir uns mittags im Hotel mit jemandem Treffen, lassen wir es heute bei zwei Durchgängen und laufen zum See im Dorf, wo wir eine rasche Runde mit dem Tretboot drehen und dann am Bahnhof den Bus zurück nehmen.

Zum Zmittag hat uns Jeremy Kunz eingeladen, der hier im Arosa Hotel Kulm Marketing-Direktor ist und dessen Facebook-Post vor etwa einem Monat mich erst auf die Idee gebracht hat, hier unsere Ferien zu verbringen. Bei feinem Z’Mittag im Muntanella auf der Terasse hören wir etwas mehr von ihm und Hotel – wirklich eine spannende Arbeit an einem sehr schönen Ort.

Am Nachmittag machen wir einen Mini-Ausflug, indem wir die Gondelbahn auf das Hörnli nehmen, oben die Aussicht geniessen und tatsächlich ein paar Murmeli sehen um dann rechtzeitig wieder beim Hotel zu sein um mitzubekommen, wie sie die neue Gipfelstürmer Heu Bar mit einem Fotoshooting einweihen. Das konnten sie noch bei eitel Sonnenschein … 1 Stunde später kam dann ein ziemlicher Regenguss. Aber das machte uns auch nichts … bis dann hat Junior nämlich den Kids Club des Hotel entdeckt. Aus dem war er nur sehr schwer wieder zu extrahieren – zum Nachtessen, das wir wieder im Restaurant Muntanella genossen.