Apotheken aus aller Welt, 761: Sylt, Deutschland

Noch eine Apotheke von Mara, diesmal von der Insel Sylt. Ich kann mir vorstellen, dass die Bestellung / Lagerhaltung dort nicht ganz so einfach ist, wie bei uns.

Sylt2

P.S: die erste Apotheke aus Sylt habe ich mit der Nummer 9 gebracht …

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Apotheken aus aller Welt, 758: Bad Teinach, Deutschland

Danke Ilka aus Potsdam für diese Apotheke:

ich habe dir etwas von der Dienstreise ins Schwäbische mitgebracht. Das ist in Bad Teinach – von hier aus fühlte sich das an wie in der weiten Welt ;-).
Kirche, Arzt und Apotheke scheinen eins zu sein.

BadTeinach

Die deutschen Apotheken in Not

Anschauen, teilen und … mitmachen. Die deutschen Apotheken brauchen auch Deine Hilfe. Petition unterschreiben auf:

Danke an Ann Kossendey-Koch für die Stimmaufnahme (das kann sie wirklich gut!). Sie ist deutsche Apothekerin … hat inzwischen aber ihre eigene Apotheke aufgeben müssen und konzentriert sich auf Familie und persönliche Beratung.

Gemacht habe ich das mit dem online-Programm: powtoon.com. Ich finde, es ist ganz gut geworden … was meint ihr?

Aufruf zur Petitions-Teilnahme

Ein Aufruf an meine Leser – nicht nur die in Deutschland. Bitte unterstützt die Vor-Ort Apotheke indem ihr teilnehmt und sie teilt.

Christian Redman, ein engagierter deutscher Apotheker, hat sie erstellt aus diesen Gründen:

Seit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zur Gültigkeit der Arzneimittelpreisverordnung für rezeptpflichtige Arzneimittel befindet sich die deutsche Apothekerschaft in existenziellen Nöten – so dass in der Folge die gesamte deutsche Gesundheitsversorgung durch Apotheken vor Ort gefährdet sein wird.

Die einzige Option, die sichere, redundante und qualitativ hochwertige Versorgung der Patientenschaft in all ihren Belangen (Individualrezepturen, Nacht- und Notdienste insbesondere an Sonn- und Feiertagen, Spezialversorgungen wie die palliative Versorgung) aufrechtzuerhalten, zu sichern und damit dem gesetzlich verankerten Versorgungsauftrag nachzukommen, stellt ein Versandverbot rezeptpflichtiger Arzneimittel dar sowie die Durchsetzung der Gültigkeit der Arzneimittelpreisverordnung auch für ausländische Versender.

Dies wird weitgehend als konform zum Europarecht gesehen – und muss zeitnah von der deutschen Regierung erarbeitet und beschlossen werden. Apotheker und ihre Teams, zumeist Frauen und insgesamt ca 150.000 Beschäftigte warten nun darauf, dass die Große Koalition diesen Punkt des Koalitionsvertrags aufgreift und mit der Umsetzung beginnt.

Aus diesem Grund fordern wir:

  • das klare Bekenntnis des amtierenden Bundesgesundheitsministers Jens Spahn zum Koalitionsvertrag
  • die zeitnahe Umsetzung des Versandhandelsverbots unter Ausschöpfung aller (europa-)juristischen Möglichkeiten.

Bitte unterstützen Sie ihre Apotheke vor Ort und helfen Sie mit, dass die schnelle Versorgung und eine gute Beratung durch das Versandverbote nachhaltig bestehen bleiben.

Wer mehr zum unsäglichen EUGH Urteil und seinen Folgen lesen will, kann das hier.

Weshalb unterstütze ich das als Schweizer Apothekerin? Einerseits, weil mir mein Beruf sehr am Herzen liegt – und Apotheken gibt es in so ziemlich allen Ländern. Deutschland als Nachbarland mit gleicher Sprache und ähnlichem Gesundheitssystem wird bei uns gern als Vergleich herangezogen … allerdings läuft da seit einigen Jahren ziemlich viel schief – den Krankenkassen wird (in meinen Augen) zu viel Einfluss gegeben und mit dem Zauberwort „sparen“ und Einfluss durch internationale Grossfirmen Gesetze und Vorgaben durchgebracht, die im Endeffekt auch für die Patienten einfach nur schlecht sind. Das mit den ausländischen Versandfirmen und den Rabatten ist nur der letzte (und ziemlich verheerende) Schlag. Wer denkt, dass das ja EU ist und das nie zu uns kommt … liegt falsch. Das hat Auswirkungen. Wehret den Anfängen – sage ich da nur. Unterschreibt die Petition.

Medikamentennamen sind schwierig (7)

Für einmal ein Deutsches Rezept. Ich find’s ja irgendwie süss – und im dritten Anlauf hat es auch der Arzt geschafft, das Medikament richtig zu schreiben …

doxy-Rp

Doxiyci .., Nein, Doxiyc…, Nein, Doxycyclin. Na also …

Danke an Torsten, dass ich das Bild benutzen darf!

Man sieht, nicht nur die Patienten und wir Apotheker haben Teils Mühe mit den Namen.

So stehts um die Deutschen Apotheken – lest die Apothekerblogs!

„Wir sollten alle viel mehr bloggen“ meinte letzthin ein Deutscher Apotheker auf Facebook. Recht hat er! – das ist nämlich eine gute Möglichkeit ein bisschen mehr Leute auf die Situation der Apotheken in Deutschland aufmerksam zu machen. Die stellt sich zunehmend als prekär heraus … und die meisten Leute wissen davon nichts, respektive haben keine Ahnung, was das in Zukunft für Auswirkungen haben wird. Direkt auf die Patienten in Deutschland.

So ein Blog ist eine gute Möglichkeit, das zu tun und vielleicht ein paar zu erreichen. Wenn ich hier aus der Schweiz darüber blogge, ist das (gezwungenermassen) immer mit einem gewissen Abstand, aus der (naja fast) neutralen Beobachterposition.

Hier ist ein Blog von einem betroffenen Apotheker. Er bloggt als über Aktuelles – vor allem eben: die Gegenwärtige Situation und die Zukunft der deutschen Apotheke. Schaut mal vorbei!

landapotheke

Gedankenknick scheint den Aufruf übrigens auch gehört zu haben und hat (nach längerer Zeit) wieder einen Blogpost veröffentlicht unter .

gedankenknick

Und nicht vergessen sollte ich – die regelmässig in Erinnerung rufen, was die Apotheke denn so leistet. Besonders lesenswert der letzte Blogpost: Von Apotheker und Wurstverkauf.

MrPille2

Im übrigen: Die gute Nachricht, dass das RX-Versandverbot tatsächlich auf der „To-Do-Liste“ der Politik steht, sollte nicht dazu verleiten, da nachzulassen. DocMo und Co hat viel Geld für Werbung und Beeinflussung zu Verfügung, die die kleinen Apotheken nicht haben – und die Zeit arbeitet für sie. Es ist immer schwer, etwas, das eingeführt wurde wieder rückgängig zu machen und je länger es das gibt … Also, liebe Deutschen Apotheker: bloggt, lobbyiert, setzt Euch für Eure Patienten ein und für Eure Leistung. Und liebe Leser (Patienten oder nicht): informiert Euch, was da läuft und lasst Euch nicht zu sehr von der „Karotte“ der persönlichen Ersparnis davon ablenken, dass ihr da für Grosskonzerne im Ausland, die nicht wirklich nur Euer Bestes im Auge haben „vor den Karren gespannt“ werdet.