Basteln mit Junior – Lippenpomadestifte

Etwas wirklich einfaches zum machen – man muss nur die Zutaten haben. Am schwierigsten aufzutreiben waren die leeren Lippenpommaden-stift-dosen, vor allem weil diejenigen, die ich erst bestellt habe zu lange gebraucht haben. Do-It-Yourself Shops haben die hier offenbar auch nicht, aber bei unserem eigenen Apotheken-Laborbedarf-Lieferanten wurde ich dann noch rechtzeitig fündig.

Benötigtes Material: pro 10-12 Lippenstifttuben

  • 2 Teelöffel Kokosnussöl
  • 1 Teelöffel Kakaobutter
  • 1 Teelöffel Mandelöl (oder Arganöl)
  • 2 Teelöffel Bienenwachs
  • Melissenöl oder Pfefferminzöl 5-10 Tropfen

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Die Lippenstifttuben zum füllen vorbereiten: öffenen und aufrecht hinstellen, dass sie nicht umfallen können.

Herstellung: In einer Tasse im heissen Wasserbad die Fette und das Wachs zusammenschmelzen, bis alles aufgelöst ist.

Das ätherische Öl dazugeben. Wir haben echtes Melissenöl genommen, nicht nur weil das sehr erfrischend ist, es hat auch eine gewisse antivirale Wirkung, weshalb es zum vorbeugen von Fieberbläschen gut ist. Das Zeug ist allerdings erstaunlich teuer, kommt in einem Mini-Fläschchen mit einem Mini-mini-Tropfer. Hier gibt Junior grad die 5 Tropfen dazu. Bei nicht so reinem Öl muss man mehr zugeben: 10 Tropfen.

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Dann geht es ans giessen, was man ziemlich zügig machen muss, da ansonsten die Mischung schon im Trichter aushärtet. Man füllt die Tuben bis möglichst ganz oben, am Schluss kann man nicht ganz volle noch etwas nachfüllen. Wird die Mischung in der Tasse fest, kann man sie einfach nochmals wärmen.

Die Lippenstifttuben stellt man ins Kühle über Nacht, damit sie ganz aushärten können. Danach bastelt man Etiketten und klebt sie auf die Tuben. Hier das Endprodukt: zart-Schmelzende (aber nicht zu weiche) feine Schoko-Melisse Lippenpommadenstifte. Schokolade wegen dem Kakaobutter, das einerseits zur guten Konsistenz beiträgt und andererseits einen deutlichen Eigengeschmack hat.

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Sind wirklich gut geworden!

Basteln mit Junior – Salbe mit ätherischen Ölen

Verwandte und Freunde weggeschaut, denn hier kommt das diesjährige Weihnachtsgeschenk, zumindest der erste Teil – für den zweiten Teil fehlt mir noch etwas, ich hoffe, das kommt rechtzeitig.

Es ist eine Salbe mit ätherischen Ölen – ich habe sie Aethorub getauft. Faktisch Vaporub … mit Anpassungen, die es Tigerbalm etwas ähnlicher machen, das mir geruchsmässig besser passt.

Man braucht:

10 Salbentöpfe, Glas, Material für die Salbengrundlage (s.u.), äetherische Öle (s.u.), Melamingefäss zum rühren, Wassertopf.

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Salbengrundlage: (reicht für 10 Dosen zu 60ml)

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In einer Schüssel im heissen Wasserbad alles zusammenrühren, bis es geschmolzen ist. Das braucht Zeit, bis auch das letzte Körnchen Wachs es geschafft hat.

Die Schüssel in ein kaltes Wasserbad stellen und rühren, rühren, rühren. Irgendwann wird es etwas trüber, dickflüssiger.

Dann die gewünschte Mischung ätherische Öle dazugeben. Pro 100g Grundlage braucht man etwa 60 Tropfen. Es lohnt sich auf Reinheit zu achten oder Arzneimittelqualität zu nehmen, immerhin wird das auf die Haut aufgetragen. Ich habe genommen:

  • Eucalyptusöl (Eucalypti aetherolum)  10ml
  • Zimtöl (Cinnamomi aetherolum)   5ml
  • Nelkenöl (Caryophylly aetherolum) 3ml
  • Lavendel (lavendula aetherolum) 3ml
  • und dazu noch Levomenthol – fein pulverisiert, etwa 2 Esslöffel voll (oder: 1g auf 100g)

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Weiterrühren. Irgendwann hat Junior die Geduld verlassen (und ich habe angefangen zu zweifeln, dass das je wirklich fest wird. Kann man das auch als Bodylotion verschenken? Wir haben dann beschlossen es doch nicht „lege artis“ kaltzurühren, sondern flüssig abzufüllen und in den Kühlschrank zu stellen, in der Hoffnung, dass es so auch fest wird und nicht trennt.

Das hat dann bestens funktioniert: Das Ergebnis ist eine gut riechende, geschmeidige Salbe, die besser einzieht als Vicks Vaporub und so fein riecht wie Tigerbalsam:

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Jetzt noch die Etiketten kreiert, herzig einpacken und es bereit zum verschenken. Volià, Salbe für Erkältungen und Husten und auch bei Sportverletzungen. Sie wirkt mit ihren aetherischen Ölen auf die Atemwege und auf der Haut kühlend / schmerzstillend.

Basteln mit Junior: Gewürzsalz

Alle Verwandten und Göttis bitte weglesen, denn das gibt das diesjährige Weihnachtsgeschenk (oder zumindest einen Teil davon.

Dafür braucht man:

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Liste für 10 Portionen:

  • 10 leere Gewürzmühlen z.Bsp die von aTTack1 – wir haben blaue genommen, aber die gibt es in verschiedenen Farben.
  • grobes Salz ca 200g (ich hab Himalayasalz genommen)
  • Rauchsalz ca 100g – das war eine echte geschmackliche Entdeckung. Das muss rein!
  • Pfefferkörner ca. 150g: bunt gemischt und Malabar-Pfeffer
  • Rosmarin 2 Handvoll: aus dem Garten (getrocknet und zerkleinert) und gekaufter
  • Senfkörner ganz, 100g
  • Paprikaflocken 100g (Nein, nicht Chili: das sollte Kindergerecht bleiben, darum die sanftere Variante)
  • Knoblauchflocken ca 50g (meiner mag das – zumindest in kleinen Mengen)
  • Orangenblüten, ca. 50g – die gibt es (wie einige der Sachen oben auch direkt in der Apotheke) etwas speziell in einer Würzmischung, aber passt gut.

Alles zusammen in einen grossen Topf geben und mischen (lassen)

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gleichmässig in die Gewürzmühlen einfüllen: wir haben einen improvisierten Trichter aus einem Blatt Papier zu Hilfe genommen, da mancher Inhalt etwas zu gross für die normalen Haushaltstrichter war.
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Man könnte natürlich die Knoblauchflocken und Orangenblüten und den Rosmarin vorher noch kleiner machen, aber die Gewürzmühle mahlt das Problemlos, es sieht besser aus … und theoretisch halten die grossen Stücke auch den Geschmack länger. Das sieht dann so aus:
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Für die Mühlen braucht es natürlich noch  eine Etikette. Junior hat einen Teil davon geliefert, den Rest habe ich auf dem Computer zusammengestellt:
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noch auf die Würzmühlen aufkleben … und fertig:

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Sieht ganz ordentlich aus und schmeckt noch viel besser. Geht für Fleisch, Fisch, Gemüse, Raclette … einfach alles.  Inzwischen haben wir das Gewürzsalz selbst ausgiebig getestet an uns und an Juniors Klassenkameraden und das kam sehr gut an. Tatsächlich wollen die jetzt das alle als Geschenk, aber … das ist eine „limited edition“.

Basteln mit Junior: knusprig-buntes Messe-Popcorn

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Ein Rezept, das vor allem auf englisch-sprechenden Seiten beliebt ist: Jello-Popcorn. Ich mag ja die bunten Sachen (wie man vielleicht schon aus bisherigen Basteleien mit Junior hier gemerkt hat) und Popcorn sowieso, also wollte ich das mal ausprobieren. Hier meine Variante des bunten Popcorns – Rezept angepasst, denn es geht nicht nur das Jell-O sondern auch das hiesige Götterspeise-Pulver (Hauptsache Pulver, bunt und Geschmack drin) … und ganz so Fett wie die amerikanische Version ist es auch nicht. Das sage ich natürlich nur um davon abzulenken, wieviel Zucker das Zeug enthält: das ist wirklich nur etwas für spezielle Anlässe.

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Man braucht:

  • Popcornmais und Öl
  • Butter
  • Zucker
  • Jello oder (hier besser erhältlich): Götterspeise-Pulver in verschiedenen Geschmacksrichtungen/Farben
  • Corn-Sirup oder ersatzweise flüssiger Honig
  • etwas Wasser
  • Pfanne mit Deckel,
  • grosse Schüssel
  • Backofen und Backblech mit Backpapier

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Vorgehen: Backofen vorheizen auf 150 Grad. Blech mit Backpapier belegen.

Popcorn machen – Menge: eine grosse Pfanne voll (=ca. 5 Tassen).  Eventuell in den Ofen stellen, um sie warm zu halten.

In einer Pfanne mischen und einkochen:

  • 1/2 Pack Jello oder Götterspeisepulver
  • 1/8 Tasse Butter – oder 2 Löffel voll
  • 1 Löffel Cornsirup oder Honig
  • 1/4 Tasse Zucker
  • 1 Löffel Wasser

zum kochen bringen und etwas einkochen, bis es eine zähe, fast dickflüssige Masse ist (Vorsicht: wird heiss und geschmolzene Zuckerlösung ist etwas sehr schlechtes auf Glaskeramik-Platten)

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Über das Popcorn geben und schnell (!) mit 2 Löffeln vermischen.

Das Popcorn auf das mit Backpapier belegte Blech ausbreiten und im Ofen bei 150 Grad während 5 Minuten backen. (Nein, die orange Lösung oben gibt oranges Popcorn – für das blaue muss man ein anderes Jello nehmen). Mischen, eventuelle Klumpen aufbrechen und nochmals 5 Minuten backen.

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Aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Wenn sie kühl genug sind auseinanderbrechen, damit es hauptsächlich einzelne Popcorn sind und nicht Klumpen.

Das macht man für jede Geschmacksrichtung einmal. Um Pfannen zu sparen habe ich mit der hellsten angefangen und im gleichen Topf weitergearbeitet mit den dunkleren Farben.

Das Popcorn sollte jetzt bunt und knusprig sein – und nicht mehr klebrig. Man schmeckt übrigens die unterschiedliche Jello / Götterspeise heraus. Wir hatten gelb: Zitrone, orange: Orange, Rot: Kirsche, Blau: Blueberry

Aufbewahren in einem luftdichten Behälter (bleibt so einige Tage gut, auch wenn sie es meist nicht so lange überleben … die sind fein!) oder abpacken in dekorative durchsichtige Folie und verschenken!

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Bitte sehr!

Geht für Kinderparties, Geburtstage aber auch für Anlässe wie Halloween (orange-gelb-schwarz mit etwas Lebensmittelfarbe),

Fimo Bastelleien

fimo

Ich bin immer noch begeistert davon, was man mit Fimo alles anstellen kann. Heute hatte ich Lust ein paar Figuren zu basteln – da hat sich Junior auch inspirieren lassen und einen zweiten Tintenfisch (hinten im Bild) mitgebastelt. Das grüne Ding ist übrigens Pascal aus dem Rapunzel Film „Tangled“. Mein Tintenfisch sitzt übrigens auf einem Magneten für die Magnettafel.

Das war meine Vorlage für Patrick Pascal:

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Und das ist das Material:

Im Ofen härtet das Fimo bei 110°C während 30 Minuten schön aus. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich als nächstes machen will.