Gute Nacht zu Halloween!

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Kein Schlaf, keine Alpträume, richtig?

Die Figur ist Freddy Krüger aus A Nightmare on Elm Street. Ich habe die Filme nie gesehen, mir reicht echt schon sein Anblick ….

Mehr gruseliges zu Halloween bei Pharmama:

Dieses und viele Cartoons mehr findet ihr in meinem Buch: !

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Apotheken aus aller Welt, 746: Mariazell, Österreich

Wunderbare Apotheke von Maria – das „gestern“ ist jetzt allerdings schon wieder ein paar Monate her. Ich bin etwas spät mit den Apotheken – aber sie kommen. Danke!

Ich war gestern in Mariazell (Österreichischer Wallfahrtsort) um mir ein bisschen den Mariazeller Advent anzusehen. Dort hab ich dann ein Foto von der geschmückten Apotheke zur Gnadenmutter gemacht.

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VITUP – Vitamine persönlich und verblistert

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Ihr kennt das: es kann ein Problem sein, wenn man regelmässig verschiedene Tabletten (oder Kapseln etc.) nehmen muss. Es ist auch durchaus nicht so, dass man die alle zur gleichen Tageszeit nehmen muss. Die einen Morgens, die anderen Mittags, abends oder gar vor dem Schlafen. Gut, wer da die Übersicht behält. Hilfsmittel … helfen. Dosette zum Beispiel, da gibt es auch welche, wo man die Tagesdosen einzeln mitnehmen kann.
Aber wie macht ihr das mit den Vitaminen und Mineralstoffen und Spurenelementen?
Man weiss ja heute, dass es gar nicht gut sein kann, unkontrolliert und vor allem in hohen Dosen diese Stoffe einzunehmen – und das, obwohl sie eigentlich lebenswichtig und essentiell für eine Vielzahl Prozesse in unserem Körper sind. Gewissen Untersuchungen nach ist zudem in unseren Nahrungsmitteln immer weniger davon drin – von den hochgradig prozessierten Fertigprodukten und vom Fast Food will ich gar nicht anfangen.
Das stellt einen gesundheitsbewussten Menschen heute vor diverse Probleme:
Wenn es besser ist gezielt für verschiedene Problembereiche die Vitalstoffe einzunehmen, als ungezielt und breit gestreut und vielleicht auch zu hoch dosiert welche zu sich zu nehmen – Welche sind das?
Diese Vitalstoffe gibt aber häufig nur in Kombinationen mit einer (unnötigen) Vielzahl anderer. Das ist unnötig und nicht wirklich optimal.
Und wenn man die Vitalstoffe einzeln erwirbt, hat man dann diverse Packungen, von denen man am besten die einen am morgen, die anderen besser mittags oder gar abends nehmen sollte – das ist kompliziert und unpraktisch zum mitnehmen.

Aber dafür gibt es neu eine Lösung auf dem Schweizer Markt:

Die VITUP Vitalbox
Sie wird auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten zusammengestellt – anhand eines einfachen . Alter, Geschlecht, Lebensumstände, Aktivität, spezifische Problematiken wie Hautprobleme, Schlafprobleme, erhöhter Bedarf von Sportlern, Ernährungsstand … all das wird erhoben und anhand von den Resultaten die Vitalstoffe ausgesucht.
Diese Vitalstoffe sind alles Nahrungsergänzungsmittel und als solche bei der empfohlenen täglichen Einnahme problemlos.
Und der Clou an der Box: die Vitalstoffe (Tabletten und Kapseln und Ölkapseln) werden fertig verblistert für die richtigen Einnahmezeitpunkte geliefert. So hat man alles zusammen und in einer Form, die sich auch sehr einfach mitnehmen lässt – zum Beispiel zur Arbeit oder in den Ausgang. Damit lässt man keine Dosis mehr aus.

So sieht die Box aus:

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Die Firma weiss, womit sie handelt: sie arbeiten mit Apotheken und Drogerien zusammen, die Auswahl wurde von Gesundheitsfachpersonen gemacht und nur hochwertige Produkte ausgesucht. Die Verblisterung findet in der Schweiz statt – übrigens in der schweizweit einzigen Firma, die im Reinraum professionell verblistert: siehe hier:

Zusätzlich, dass ich über die Box berichten darf, darf ich noch eine 4 Wochen-Boxen verlosen. Sie wird dem Gewinner gratis zugeschickt – der Inhalt bestimmt er/sie selber mit dem Fragebogen.
Interessenten hinterlassen hier unter dem Post einen Kommentar, dass sie gerne eine Box gewinnen möchten, am 15. November lose ich den Gewinner aus und benachrichtige ihn per mail (bitte korrekte Mailadresse angeben).

Wer kein Glück hat bei der Verlosung hat, kann sich auf trotzdem selber eine Box zusammenstellen und bekommt sie mit diesem PROMOCODE CHF 5.- günstiger: VITAL2017  (gültig bis 30. November).

Das Problem mit den ausländischen Medikamenten …

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Der Herr, der seine Medikamente so wie’s aussieht hauptsächlich im Ausland bezieht steht wieder mit einem Problem bei mir in der Apotheke. Er ist übrigens kein Online-Apotheken-Kunde, nein, er geht nur hauptsächlich in seinen (häufigen) Ferien in der Türkei zum dortigen Arzt und kauft die Medikamente dann dort. Ja – kann jeder halten, wie er will. Nur hat er gelegentlich auch ausserhalb der Ferien akute gesundheitliche Probleme – und das sollen dann immer wir möglichst gleich richten, denn einen Hausarzt hier hat er nicht.

Heute kommt er mit einem kleinen Fläschchen und erklärt, dass er das gegen Ohrenschmerzen hat und dass er gerne so eines kaufen möchte. Das Fläschchen ist nicht von hier – aber ich kann ausser dem Namen erkennen, dass es Augentropfen sind mit Antibiotium und Cortison. Garantiert rezeptpflichtig … wenn es die Kombination hier genau so überhaupt gibt.

Ich versuche ihm das zu erklären:

„Das sind antibiotikahaltige Augentropfen …“

„Ohrentropfen!“

„Nein es sind tatsächlich Augentropfen, sehen Sie, das steht da drauf.“

„Aber der Arzt hat mir gesagt, das ist für die Ohren!“

„Das kann schon sein, da habe ich auch hier schon gesehen, dass Augentropfen für die Ohren angewendet werden. Jedenfalls enthält es ein Antibiotikum und Cortison – die sind demnach rezeptpflichtig in der Schweiz …“

„In der Türkei habe ich das ohne Rezept bekommen!“

„Ja – und hier in der Schweiz brauchen Sie eines dafür – selbst wenn ich etwas in der gleichen Kombination finden wür …“

„Ja, geben Sie mir einfach ähnliche Ohrentropfen!“

„Ich kann Ihnen nur welche mit desinfizierender Wirkung und lokalem Schmerzmittel geben, keine mit Antibiotika.“

„Aber ich will wieder diese hier!“

„Und die kann ich ihnen nicht geben, selbst wenn es sie so in der Schweiz gäbe – was sie nicht tun.“

„Soll ich denn die einfach weiternehmen?“

Ich schaue das Fläschchen misstrauisch an. „Wie lange nehmen Sie die denn schon?“

„Ah, schon ein paar Wochen. Aber nicht durchgehend.“

„Und sie haben Ohrenschmerzen?“

„Ja, gelegentlich wieder ein bisschen.“

„Dann würde ich die nicht mehr benutzen und gehen Sie doch bitte zum Arzt, das abklären zu lassen.“

„Aber ich habe hier keinen Arzt.“

„Dann zeigen Sie es in einer walk-in-Klinik oder Sie gehen ins Spital?“

„Könnten Sie mir nicht einfach Ohrentropfen geben? Sie sind doch eine Apotheke!“

„Ich fände es besser, wenn Sie das einem Arzt zeigen gehen. Wenn Sie das schon so lange haben und das mit den Tropfen hier nicht wirklich weggegangen ist, dann nützen die, die ich habe wohl nicht genu …“

„Geben Sie mir einfach etwas!“

Ja gut. Ich habe ihm dann freiverkäufliche, desinfizierende Ohrentropfen verkauft.

So im Nachhinein … ich hätte ihm auch freiverkäufliche desinfizierende Augentropfen für die Ohren verkaufen können, wenn er schon das wollte …

Pharmaziestudenten mit dem neuen HMG nicht in die Arbeitslosigkeit schicken!

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Das neue Heilmittelgesetz (HMG) kommt – aber Gesetze sind das eine und wie sie dann ausgelegt werden, das andere. Ausser vielen interessanten und fordernden Änderungen für die Apothekerschaft (wie zum Beispiel die praktische Aufhebung der Liste C und mehr bisher rezeptpflichtige Medikamente, die man mit den entsprechenden Kompetenzen abgeben darf) könnte auch eine weniger schöne Änderung kommen. Je nachdem, wie dieser Passus für die Apotheker ausgelegt wird:

Art. 5 Abs. 2
Der Bundesrat bestimmt die eidgenössischen Weiterbildungstitel für die universitä-
ren Medizinalberufe, für deren privatwirtschaftliche Berufsausübung in eigener
fachlicher Verantwortung eine Weiterbildung nach diesem Gesetz erforderlich ist.

Im schlimmsten Fall (und der wird laut Kantonsapothekerinnen anscheinend wirklich diskutiert) haben wir danach wieder den „Fall Basel“ – über den ich 2013 geschrieben habe: Bewilligung zur Berufsausübung – nach dem Studium nicht zu erlangen?

In kurz: Apothekerinnen direkt nach dem Studium dürfen dann (immer noch) nicht alleine in der Apotheke stehen und arbeiten, sondern benötigen 2 Jahre Berufserfahrung (oder ähnliche „Weiterbildung“).

Dabei meint „alleine“ natürlich nur ohne andere gleichzeitig anwesende Apotheker – Pharmaassistentinnen (egal wie kompetent und schon lange im Betrieb arbeitend) „zählen“ dafür nicht.

Mir ist schon klar, dass damit eine Verbesserung der Qualität erreicht werden soll – Nur … auch die Apothekerin frisch ab Studium (nach 5 Jahren intensiver Ausbildung) hat schon ein Praktikum in der Apotheke von 33 Wochen hinter sich. Und es geht ja nicht darum, selber eine Apotheke zu leiten – dafür braucht man heute schon die mindestens 2 Jahre Berufserfahrung.  Nach bald 20 Jahren im Beruf (selber so angefangen) und einigen Apothekern, die bei uns (auch direkt nach dem Studium) gearbeitet haben, kann ich sagen: Die Apotheker haben direkt nach dem Studium die nötigen Kompetenzen und das Wissen und nach dem Praktikum auch die Erfahrung, dass sie ohne Aufsicht eines anderen Apothekers in der Apotheke arbeiten können. Nehmt ihnen das nicht weg!

Die Auswirkung einer solchen Auslegung wäre ein (noch grösserer) Mangel an für eine Stelle verfügbaren Apothekern – Denn: wieviele Apotheken können es sich leisten, mehr als einen Apotheker gleichzeitig arbeiten zu haben? (Bahnhofsapotheken mal ausgenommen).

Darum der Aufruf an die Pharmaziestudenten, Apotheker (angestellt, leitend, pensioniert) und alle sonst: Unterschreibt die Petition als Aufruf an Alain Berset:

 

Da steht *WAS* auf dem Rezept?!? (5)

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Fundstück aus Basel – kleines Bild, aber trotzdem leserlich:

Lamisil Creme 2x/d Füsse beidseits für 14 Tage

Optiderm Lotion (Körper)

Tabasco 5 Tropfen in Wasser – Mund damit täglich spülen

Leiste: Imazol Creme 2x/d für 14 Tage

Tabasco? Zum gurgeln? Hilft das auch bei Pilzbefall, den die Person zu haben scheint – oder hat jemand eine Idee für was das gut sein soll?

Das nd daneben bedeutet übrigens „non dedi“ also nicht abgegeben. Hatten sie wohl in der Apotheke auch nicht.

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Von Gift und Heilmittel

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Um für einmal als Apotheker nicht Paracelsus zu zitieren, sondern … Casanova!

Gift in den Händen eines Weisen ist ein Heilmittel, Ein Heilmittel in den Händen eines Toren ist ein Gift…

Wahre Worte im Zusammenhang mit Medikamenten … die eben keine normalen „Konsumgüter“ sind, so gerne manch Detailhandel das im Sortiment sehen will (Ich schau‘ Dich an, Migros!). Was Medikamente im Supermarkt für Folgen haben können, sieht man gut in den USA:  Dort sind die Hälfte aller Dialysepatienten deshalb ebensolche, weil sie zu viele Schmerzmittel im Lauf ihres Lebens eingenommen haben. In Kalifornien brauchen 70 Kleinkinder jährlich eine neue Leber, weil die Eltern das Schmerzmittel zu hoch dosiert haben.

Ibuprofen und Paracetamol und Aspirin im Supermarktregal – womöglich auch noch in der günstigeren Grosspackung … und die Leute verlieren den Respekt vor diesen doch potentiell gefährlichen Mitteln. Die Dosis macht das Gift. Und die richtige Anwendung – im Zusammenhang mit dem dahinterstehenden fachlichem Wissen und Beratung in der Apotheke machen aus einem potentiellen Gift ein Heilmittel.

Medikamente gehören in die Apotheke und nicht in den Supermarkt.

Nur damit das auch mal wieder gesagt ist.

Rezept – Empfehlung?

„Das Rezept kann ich nicht lesen“ – meint unser Lehrling Minnie, die ich gerade am einführen in die Rezeptkunde bin.

Sie hält es mir hin.

Da steht drauf – ausgestellt von Allgemeinarzt Dr. Sowieso

1 OP Sonnencreme SF 50

Kein Patientenname. Keine Unterschrift oder Stempel.

Klasse. Das ist also nicht wirklich ein Rezept, sondern eher eine Empfehlung des Arztes, trotz der offiziellen „Unterlage“ auf die er es geschrieben hat. Und ich (oder besser der Lehrling), darf dem Patienten da jetzt zeigen, was es gibt – und ihm dann erklären, dass keines der Produkte von der Krankenkasse übernommen wird.

Nun, vielleicht nimmt (und zahlt) er sie ja trotzdem. Allerdings kommt er zu einer Zeit, wo wir kein akutes Sonnenproblem haben … (eher ein zuviel an Regen-Problem), was mich etwas misstrauisch macht – und auf das Datum des Rezeptes schauen lässt. Das ist von Mitte August. Jaaa – eben. Sonnencreme zu empfehlen und auch zu benutzen hat seinen Grund … vor allem bei empfindlichen Personen und Immunsupprimierten. Zur Vorbeugung des weissen Hautkrebses gibt es wirksame Sonnenblocker (was Schutzfaktor (SF) 50+ effektiv ist) allerdings denke ich, dass er das jetzt kaum mehr wirklich braucht (ausser er geht in die Ferien, oder später Skifahren) und deshalb auch kaum mehr will.

Das direkte Gespräch bestätigt das dann auch … einer mehr, der dachte ein Rezept sei wie ein Gutschein um etwas gratis zu bekommen.

Weshalb das Zäpfchen nicht wirkt …

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Der Kunde beklagt sich, dass er schon X Paspertin Zäpfchen genommen hat und es ihm immer noch übel ist.

Ja, er schluckt sie nicht, er führt sie ein. (Nicht lachen: Das gibt es immer wieder, dass die Leute nicht wissen, wie man Zäpfchen anwendet. Das ist auch der Grund, weshalb auf der Dosierungsetikette steht „einführen“ und „NICHT EINNEHMEN“)

Es könnte natürlich sein, dass das Medikament bei ihm nicht wirkt. Non-responder sind nicht wirklich auszuschliessen. Aber es könnte auch sein … Man führt ihn nochmals durch den Prozess der Anwendung.

Was war der Fehler? Er hat die Folie um das Zäpfchen nicht entfernt. Dann kommt der Wirkstoff natürlich auch nicht raus.

Offenbar muss ich jetzt auch noch auf die Etikette schreiben: „Vor Anwendung Folie entfernen“?

Ich weiss nicht, ob er das noch braucht …

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Der ältere, unrasierte Mann bringt mir ein Etui mit Blutzuckermessgerät drin in die Apotheke.

äuMa: „Das funktioniert irgendwie nicht, könnten Sie das mal anschauen?“

Pharmama: „Nun, das ist jetzt nicht eines der Geräte die wir hier haben und die ich kenne, aber anschauen kann ich das mal. Was funktioniert denn nicht?“

Ich öffne während dem mit der gebührenden Vorsicht das Etui. Blutzuckermessgeräte sind öfter mit Blutspuren versehen und dann sollte man daran denken, dass es im Etui meist auch ein Gerät mit Nadeln hat, um überhaupt an das Blut zu kommen. Häufig sind die Nadeln noch drin und genauso häufig sind sie schon gebraucht.

äuMa: „Ja, ich weiss auch nicht genau, aber es geht schon nicht, wenn man es anmacht.“

Das Etui ist aussen nicht wirklich sauber – ist das Staub? Aber innen wenigstens nicht gerade ein Blutbad. Ich nehme einen der Teststreifen und lege ihn ins Gerät, das mir prompt eine Error Anzeige ausgibt. Bedienungsanleitung ist natürlich keine mehr dabei, dass ich grad schauen könnte, was das E-irgendwas jetzt bedeutet.

Pharmama: „Also zumindest die Batterie scheint gut zu sein, aber es gibt mir eine Fehlermeldung. Mal sehen …“

äuMa: „Ja, das Gerät wurde eine Zeitlang nicht mehr beutzt, aber die Batterie geht noch …“

Ich habe eine Idee – von wegen staubig und länger nicht mehr benutzt – und richtig:

Pharmama: „Ah: die Teststreifen sind Ende letzten Jahres abgelaufen. Das dürfte der Grund sein. Mit abgelaufenen Teststreifen weigert sich das Blutzuckermessgerät zu messen.“

äuMa: „Haben Sie neue Teststreifen?“

Pharmama:  (Schau im Computer): „Ja – die habe ich auch für dieses Gerät hier. Sie kosten 40 Franken für 50 Stück.“

äuMa: „Oh, da muss ich erst meinen Freund fragen, dem gehört das Gerät. Sind Sie sicher, dass es damit dann wieder geht?“

Pharmama: „Ziemlich sicher. Aber das Gerät ist wirklich schon älter. Sie können ihren Freund auch fragen, ob er gleich ein neues will – ich kann ihm das alte Gerät gratis gegen ein neues austauschen. Da sind dann auch 10 Teststreifen mit drin. Mehr müsste er allerdings selber kaufen. Der Preis dafür ist auch derselbe: 40 Franken für 50 Stück.“

äuMa: „Ich geh’ ihn lieber fragen. Ich weiss nicht, ob er das überhaupt noch braucht.“

Pharmama: „Ja, sicher …“

Ich bin nicht ganz sicher, was das sollte. Ein Blutzuckermessgerät hat man normalerweise, wenn man Diabetes hat. Dann sollte man den Blutzucker regelmässig kontrollieren. Dass er das schon so lange nicht hat, deutet darauf hin, dass er vielleicht schon ein neues Gerät hat – hoffe ich jetzt mal. Vielleicht wollte der äuMa das auch für sich … einfach so und ohne medizinischen Hintergrund. Und dann ist natürlich jeder Franken den das kostet zu viel – In dem Fall hätte er mein Angebot aber annehmen können. Ich versteh’s nicht ganz.