Weltraum – Geburtstagsparty

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Juniors 10. Geburtstag feierten wir mit einer Party mit dem Thema Weltraum. Die eingeladenen Kinder wurden dazu zu Astronautenanwärtern in unserer Astronauten-Academy!

Astronauten-Ausbildungskarte

Zur Dekoration haben wir Weltraumbedruckte Teller, Becher und Servietten (), ein ,

Zu Beginn bekommt jeder Astronauten-Academy Anwärter diese Karte (s. Bild), auf der er/sie seinen Namen schreiben soll. 2 Etiketten werden ebenfalls mit dem Namen versehen – eine als Namensschild am Kind und eine für das Abschlussgeschenk. Diese Karte ist der Ausweis zum Bestehen der Ausbildung – erfüllte Aufgaben werden durch Lochen gekennzeichnet. Ist die Karte voll / mit mindestens 8 Löchern ist das Ziel erreicht. Zum Abschluss bekommt man mit voller Karte mitgegeben.

Ausserirdischenkontakt:

Space_alien-04-512Vorbereitung: Grösseren Topf mit (blau oder bunt, auf jeden Fall „bewässert“) füllen und darin ein paar Gummibälle verstecken. Ein paar Eiswürfel dazu kurz vorher machen das ganze glitschig-kalt-bäh.

„Das ist die erste Aufgabe – als Astronaut darf man Neues und ungewohntes nicht scheuen. Dieses Material hier hat man auf einem fernen Planeten gefunden. Wir sind nicht ganz sicher, was es ist, aber es könnten Eier oder Schleim von Ausserirdischen sein. Eure Aufgabe ist es da mutig reinzufassen und etwas daraus herauszuholen.“

Mit verdeckten Augen lässt man die Kinder einzeln hineingreifen und suchen. Die (1 pro Person) darf man behalten und in den eigenen Mitnehmsack stecken.

Astronautentraining im All

schwarzes-loch_318-111608„Beim Reisen im All kann man verschiedenen Situationen begegnen. Auf die muss man schnell und korrekt reagieren. Das ist Eure Aufgabe; ihr müsst, wenn ich etwas sage, korrekt reagieren. Wenn ich das sage, müsst ihr das machen: (sagen und Aktion zeigen:)

  •  Asteroid: flach auf den Boden legen
  •  Ausserirdischer: mit erhobenen Händen winken
  •  Raketenstart: sich auf den Rücken legen
  •  Schwarzes Loch : in der Bewegung verharren

Ihr lauft einfach durch den Raum – so dass ihr mich noch hören könnt. Wenn ich das Wort rufe, müsst ihr reagieren. Wer die falsche Aktion durchführt oder zu langsam reagiert, scheidet aus. Das Spiel ist zu Ende, wenn nur noch ein Kind übrig geblieben ist. Dieses Kind wird der neue Spielführer.“

Arbeiten mit Ausrüstung (Werkzeug)

werkzeuge-uberqueren-einstellungen-symbol-fur-die-schnittstelle_318-48264Vorbereitung: Eine Tafel Schokolade wird aufwändig verpackt in Lagen Zeitungsschicht, Schnur und zuäusserst Geschenkpapier und -Band. Ausrüstung: Handschuhe, Kappe, Taucherbrille, Messer, Gabel.

„Bei der Zweiten Aufgabe geht es darum, mit Ausrüstung arbeiten zu können. Ihr würfelt der Reihe nach. Wer eine Sechs hat, darf mit Auspacken und Essen beginnen. Zuvor musst Du aber noch die Ausrüstung anziehen: Handschuhe, Kappe oder Helm, Taucherbrille. Du darfst nicht mit blossen Händen arbeiten, sondern musst das Werkzeug (Messer und Gabel) benützen. Ihr andern würfelt in der Zwischenzeit weiter.  Bei einer Sechs ist Schluss – und der nächste kommt dran.“

Memory-Spiel mit Süßigkeiten (Sonne)

Wir benötigen einige gerade Anzahl gleich aussehende (Papp)Becher. Dazu die verschiedensten Süßwaren wie Gummitiere, Knusperflocken, Lakritz-Konfekt, Pralinen – immer zwei Stück von jeder Sorte. Dafür eignen sich so oder und . Diese Süßwaren-Paare werden jetzt unter den Bechern in Abwesenheit der Kinder versteckt.

„Astronauten müssen auch ein gutes Gedächtnis haben, das trainieren wir jetzt. Jedes Kind darf nacheinander zwei Becher aufdecken, so dass alle sehen, was darunter ist. Wenn die selben Sachen aufgedeckt werden, darfst Du es behalten und weiter raten, wenn Du Pech hast, wird es wieder zugedeckt und der nächste ist dran. Bis alle Becher aufgedeckt sind. Die aufgedeckten Süssigkeiten darf man behalten / kommen in den Mitnehmsack.“

Das mussten wir ein paar Runden lang machen – dafür hatten am Ende ziemlich alle etwas (und wir haben natürlich noch in den Mitnehmsack am Schluss etwas gegeben).

Ksaturnuchen essen – mit Hindernissen

Unser Kuchen dieses Jahr war auf Wunsch ein Marshmellowkuchen ( – Warnung: Mastig und Süss!) halbkugelförmig, geschmückt wie Planet.

„Für Astronauten ist es wichtig auf mündliche Kommandos schnell zu reagieren. Die Kommandos hier sind: „Stip“ und „Stop“. STIP bedeutet dass alle in ihrer aktuellen Bewegung verharren müssen. STOP bedeutet dass „Stip“ aufgehoben ist und jeder wieder weiter essen darf.“

Das Geburtstagskind beginnt. Es sagt zu einem beliebigen Zeitpunkt „Stip“ und alle Kinder verharren in der Bewegung – was oft sehr lustig aussieht weil ja gerade alle beim essen, kauen, trinken, … sind. Hat es sich davon überzeugt dass alle Kinder erstarrt sind, sagt es nach einer kleinen Weile „Stop“ und das essen und plappern geht weiter. Das Geburtstagskind bestimmt ein anderes Kind, dass nun „Stip & Stop“ sagen darf. Jedes Kind darf nachdem es dran war, ein anderes Kind mit „Stip & Stop“ beauftragen.

Arbeiten am kaputten Raumschiff

raumschiff_318-54636Material: Luftballone, Süssigkeiten (einzeln eingepackte, siehe oben) oder Legosteine

„Als Astronaut muss man im Team arbeiten. Um das zu üben bildet ihr rasch Zweiergrüppchen … Jede Zweiergruppe bekommt einen Ballon. Den müsst ihr an der Stirn zwischen Euch klemmen. Nun geht es darum so möglichst viele Gegenstände vom Boden aufzuheben um das Raumschiff zu reparieren … ohne den Ballon zu verlieren. Wer ihn verliert, muss aufhören. Die eingesammelten Süssigkeiten könnt ihr behalten.“

 

Asteroid ins Ziel bringen

asteroidMaterial: 2 Teller, Luftballons, Wattebausch.

„Astronauten brauchen auch Ausdauer. Um das zu testen, bekommt ihr einen Wattebausch auf einem Teller – das ist Euer Asteroid am Start – und Luftballons – das ist das Werkzeug, mit dem ihr den Asteroid ins Ziel lenken müsst. Das Ziel ist der gegnerische Teller. Ihr dürft aber nicht den Asteroiden eures Gegenübers abwehren – ansonsten geht es zurück an den Start.“

Zwei Kinder nehmen an einem nicht allzu großen Tisch gegenüber Platz. Jeder erhält einen Wattebausch auf einem Teller mit nicht zu hohem Rand und einen Luftballon.  Nach dem Startsignal muss jedes Kind seinen Luftballon aufpusten und durch gezieltes Herauslassen der Luft aus dem Ballon seinen Wattebausch antreiben. Wenn man die Luft aus seinem Luftballon verbraucht hat, darf man wieder neue hineinpusten. Sollte aus Versehen ein Ballon platzen, erhält das einen neuen. Wer seinen Wattebausch zuerst auf den gegnerischen Teller gepustet hat, ist Sieger.

Nachrichtenweitergabe

satellit„Für Astronauten ist es sehr wichtig, dass Nachrichten korrekt weitergegeben werden. Stellt Euch in einem Kreis auf. Ich flüstere dem ersten Kind einen Satz zu, den ich auf einem Zettel notiert habe. Das Kind flüstert dann den Satz dem Nachbarn ins Ohr. Man darf leider nicht nachfragen, wenn man etwas nicht verstanden hat, sondern gibt das weiter, was man gehört hat. Das letzte Kind sagt den Satz dann laut. Ich lese Euch dann den ursprünglichen Satz vor … und wir vergleichen.“

Beispielsätze:

  • Die Erdstation schimpft mit dem Astronauten, da er den Ausserirdischen erschreckt hat.
  • Das Raumschiff muss repariert werden, weil es durch einen Asteroiden getroffen wurde.

Übrigens: da eignet sich als Mitgebsel . Der kam super an … für genauere „stille Post“.

Die Party war ein voller Erfolg. Das ganze lässt sich übrigens auch wunderbar mit Lego kombinieren.

 

 

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Minecraft Geburtstagsparty

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Junior wünschte sich eine Minecraft Party zum 9. Geburtstag, die gab es dann auch … bei den Vorbereitungen hat er tatkräftig mitgeholfen.

Für die Einladungen haben Junior und ich Würfel mit der Info gemacht. Für die in der Schule haben wir sie zusammengeklebt, für die etwas weiter weg per Post zum selber zusammenstellen geschickt. Vorlagen für so Würfel findet man hier: . Damit kann man auch grössere Blöcke  ausdrucken (auf mehrere Seiten halt) und damit zum Beispiel verkleiden um sie aufzustellen (als Serviettenersatz).

Es gibt übrigens einiges an Minecraft Ausrüstung auf Amazon und in den Spielwarenläden … aber irgendwie sind die ziemlich … teuer. Deshalb habe ich bei diesem Geburtstag viel mit selbstgebasteltem gearbeitet:

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Mit lassen sich zum Beispiel ausgezeichnet diese dekorativen Plättchen selber machen. Vorlagen finden sich im Netz (googel minecraft templates)

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und falls man etwas von Amazon bestellt: die Kartons lassen sich hervorragen weiterverwenden, zum Beispiel indem man Steves Kopf auf Papier druckt und dann aufklebt:

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Eine und natürlich sowie und (die man auch noch bemalen kann mit dem Creepergesicht) passen bestens zur Deko:

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Als „Goodie-bag“ haben wir diesmal Creeper- genommen und mit schwarzem (isolier) Klebestreifen beklebt:

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Innen drin hatten sie die üblichen assortierten Süsswaren, speziell und eignen sich da, aber auch (zum zusammensetzen)

Und das war der Kuchen … leider habe ich versäumt ein aussen-Bild zu machen. Auch hier: Minecraft-Blöcke in grün (Vanille und Lebensmittelfarbe) und braun (Schokolade) und zusammengeklebt mit Buttercreme:

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Spiele hatten wir natürlich auch. Am besten kam die Minecraft Box an: Das war ein Karton, mit einem Fenster in Richtung Zuschauer und zwei Löchern auf der Seite um die Hände hineinzustecken. Die Kinder mussten einzeln und hinter dem Karton sitzend nur durch fühlen versuchen herausfinden, was in der Box ist. Es gab ein Blatt mit Lösungsmöglichkeiten darauf:

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… natürlich hatten wir keine Spinne und keinen Creeper, aber den Stein, die Kartoffel und die Karotte, etwas Sand … das Gold war ein Wüfel Pyrit (Katzengold), der Diamant ein Dekorationsstück aus Glas in Diamantform, für das Schwert und die Axt haben wir die Bügelperlen-vorlagen genommen .. und dann gab es noch etwas „fiesere“ Möglichkeiten wie das Wasser (Eiswürfel), Schleim (Würfel aus Götterspeise).

Das war lustig … und hat etwas über die Tatsache hinweggeholfen, wie schwierig das dort war, die Kinder überhaupt zur Party zusammenzubekommen. Es ist in meinen Augen eine unmögliche Unsitte heute, dass auf so eine Einladung erst mal nicht geantwortet wird – respektive es wird dann mal mündlich zugesagt und später geschaut, ob sich nicht doch etwas besseres findet. Nachdem von den 9 eingeladenen Kindern nur 2 es ohne Probleme geschafft haben (also: ohne nachfragen, nachtelefonieren und am Tag der Party auch noch kurzfristig Transport organisieren, respektive dann melden, dass man doch nicht kann) hat es mir fast die Lust verdorben wieder so eine Geburtstagsparty zu schmeissen. … und deshalb hat es auch so lange gedauert, bis ich das hier gebracht habe.

gruseliges Halloween allerseits!

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… Ich würde das öffnen können (ist ja keine Lament Configuration), aber bei einem Cenobite gehe ich lieber kein Risiko ein. (Wer die nicht kennt: das sind Figuren aus dem Horrorbuch und den Hellriser Filmen, von Clive Barker)

Mehr gruseliges zu Halloween bei Pharmama:

Dieses und viele Cartoons mehr findet ihr in meinem Buch: !

3 Jahre Pille in grün

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lachnebenwirkungen

Ältere Damen, die eine rotweiße Kapsel vorzeigen und «die gleiche in Grün» möchten oder Mütter, die Hustenbonbons mit Fieberzäpfchen verwechseln: Apotheker sind für ihre Kunden eine Mischung aus medizinischem Notdienst, wandelndem Lexikon und seelischem Mülleimer. Die Pharmama steht seit vielen Jahren hinterm Tresen und hat schon unzählige skurrile, witzige und auch sehr seltsame Geschichten in ihrer Apotheke erlebt; davon erzählt sie nun in ihrem Buch.

rowohlt Verlag

 

 

Heute vor 3 Jahren kam mein Buch „Haben Sie diese Pille auch in grün?“ in den Handel … und ich kann sagen: ich bin immer noch sehr zufrieden damit. Es verkauft sich regelmässig – auch wenn es kein Spiegel-Bestseller wurde, so bekomme ich doch (immer noch) sehr gute Kritiken und es ist gelegentlich wieder auf einer Amazon-Bestsellerliste. Lesetipp also für alle Blogleser und -Besucher … und auch für die mit interessierten Freunden, die noch etwas zum schenken suchen!

ist im Buchhandel erhältlich und bei Amazon.

cover

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Rasch zugreifen!

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bestseller

… sonst ist ausverkauft!

(Das wäre mal was!?)

Khao Lak Reiseführer: Khao Lak Entdecken (Rezension)

Wir sind jetzt ein paar Mal in Khao Lak, Thailand in die Ferien gegangen … und etwas, das ich dort immer vermisst habe, war ein richtiger Reiseführer. Also – ein Buch mit Beschreibungen, was man da so alles machen kann. Khao Lak scheint hauptsächlich als Strand-Destination bekannt zu sein … aber das ist es nicht nur. Zum Glück, denn nur am Strand liegen ist gar nichts für mich (und meine helle Haut). Deshalb habe ich vor jedem Besuch nach Sachen zum Unternehmen gesucht.

Reiseführer für Phuket gibt es einige – für Khao Lak habe ich bisher nichts gefunden und in den Reiseführern für Süd-Thailand ist es mehr so nebenbei erwähnt, als wirklich beschrieben, dafür hat man dann eine Menge Papier mit dabei und kann nur ein paar Seiten daraus brauchen. Im Internet findet man etwas mehr Info, darf es sich aber zusammenstückeln und es ist oft in englisch (natürlich).

Jetzt habe ich aber dieses Büchlein:

136 Seiten speziell für Khao Lak und Umgebung … und ganz toll finde ich dass die Ortsbeschreibungen die  (wie nennt man das?) GPS-Daten  (?) für das Navigationsgerät oder die App beinhalten. Das ist praktisch, wenn man nicht auf Touren und Taxis angewiesen sein will. Ein paar Dinge, die wir noch nicht gemacht haben, habe ich auch gefunden – vielleicht können wir die nächstes Jahr ausprobieren.

Treffen sich zwei Knochen – Buchrezension

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… Der Titel des von Dr. Thomas Pfeifer geschriebenen Buches hört sich nach dem Beginn eines Witzes an … tatsächlich ist das aber der Beginn einer persönlichen Tragödie, wenn das wirklich passiert. Zwei Knochen treffen sich nämlich dann, wenn der Knorpel dazwischen kaputt ist. Das ist das Thema des Buches, das der Autor auch sehr eindrücklich herüber bringt: Deine Gelenke sind wichtig, Dein Knorpel ist wichtig – erhalte ihn gesund, so lange es geht. Im Buch des Orthopäden geht es um Arthrose, Arthritis und was den Gelenken sonst noch passieren kann.

Dr. Pfeiffer schafft den Spagat zwischen detaillierter Information und Unterhaltung, so dass man selbst als medizinische Fachperson noch etwas mitnehmen kann. Dabei schreibt er so einfach, dass auch der Laie mitkommt.

Es werden die verschiedenen Gelenke einzeln durchgenommen und auch die Beschwerden und Erkrankungen, sowie Behandlungsmethoden.

Ganz wichtig – und immer, immer wieder erwähnt im Buch: die Gelenke, der Knorpel muss ernährt und gesund erhalten werden. Und das passiert durch Bewegung. Man darf nie aufhören sich zu bewegen!

Das Buch ist empfehlenswert für Medizinalpersonen, die mehr über die Gelenke erfahren möchten und auch für Patienten mit Problemen – oder Leuten, die dem vorbeugen möchten.

Rezension Star Wars Tiptoi

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Vor den Ferien erhalten – Danke vielmals an den edlen Spender! Und in den Ferien ausgiebig getestet wurde dieses :

starwarstiptoi

Wer tiptoi noch nicht kennt: das ist ein Stift mit eingebautem Computer und Lautsprecher. Man erwirbt den Stift und die dazugehörigen Bücher (oder Spiele oder Karten) und lädt aus dem Internet die dazugehörige Sound-Datei herunter. Wenn man jetzt in den Büchern auf bestimmte Stellen tippt, hört man Erklärungen und Geräusche und den gesprochenen Text. Eine ziemlich interaktive Sache, die auch bei diesem Buch zum vollen Einsatz kommt.

Junior ist ja echter Star Wars Fan und hat schon die Filme gesehen (allerdings etwas zensiert unter meiner Aufsicht) – das Buch behandelt auch alle 6 Episoden. Es enthält mehr Seiten als erwartet und dünnere – bei den bisherigen Büchern waren das meist ziemlich kartonierte Dinger … allerdings ist das hier ja auch eines füe grössere Kinder, deshalb macht das Sinn.

Funktionieren tut es bestens … es enthält Zitate (gesprochen von den Originalstimmen) und Geräusche der verschiedenen Maschinen. Inzwischen kann Junior einen AT-AT von einem AT-RT allein am Geräusch unterscheiden und einen T-Fighter von einem Speeder-Bike (und ich auch 🙂 ).

Schön auch am Anfang des Buches die ganzen Figuren, die man auch anklicken kann und Erklärungen dazu hört sowie Zitate (Ja, auch von Chewbacca). Von der Geschichte bekommt man damit einen (groben) Überblick – aber es könnte noch mehr geschrieben sein.

Etwas für grosse und kleine Star Wars Fans (eher kleine)

Buchrezension: Medikamentenabhängigkeit

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Einmal wieder ein Fachbuch, das ich vom Schattauer Verlag zum anschauen bekommen habe: .

Der Autor Prof. Dr. med. Michael Soyka ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie und seit 2006 Ärztlicher Direktor der Privatklinik Meiringen in der Schweiz – und mit diversen Forschungsprojekten und Publikationen im Bereich der Medikamentenabhängigkeit sehr qualifiziert, darüber zu schreiben.

  • Das Buch beginnt mit zwei (kurzen) Fallvorstellungen;
  • Beantwortet Fragen der Epidemiologie (Verbreitung dieser Störungen);
  • Geht auf die einzelnen Substanzen ein, die abhängig machen können: von Analgetika, Tranquilizer und Hypnotika, Anxiolytika und andere psychotrope Substanzen, Psychostimulantien und auch weitere Substanzgruppen: Laxantien, Potenzmittel, Diuretika, Rhinologika;
  • Zeigt die Ätiologie (Grundlagen) von Missbrauch und Abhängigkeit;
  • Listet die Diagnostischen Kriterien für Missbrauch und Abhängigkeit
  • Und gibt Einblick in die Psychotherapie bei Missbrauch und Abhängigkeit.

Es ist dabei ausgiebig mit Quellen, Grafiken, Listen und Formularen belegt und hat einen grossen Anhang mit weiterführender Literatur sowie zahlreiche Adressen von Schmerzkliniken und anderen hilfreichen Institutionen – diese für Deutschland, leider nicht für die Schweiz.

Das Buch richtet sich vor allem an Ärzte – nicht nur die, die speziell in diesem Bereich arbeiten, sondern auch die Hausärzte, denn in der Prävention von Suchterkrankungen sind alle gefragt. Für mich als Apothekerin waren neben dem Erkennen von Missbrauch und der Prävention vor allem die Teile interessant, die sich mit den frei verkäuflichen, abhängig machenden Mitteln befassen: Abführmittel, Nasenspray, OTC-Schmerzmittel.

Speziell fand ich noch diesen Absatz unter Psychotherapie bei Missbrauch und Abhängigkeit, wo es im Kapitel 6.3 Apotheker um ein Modellprojekt von 2013 geht: „Ambulanter Entzug von Benzodiazepin-abhängigen Patienten in Zusammenarbeit von Apothekern und Hausarzt“ (in Auszügen:)

Der Apotheker hatte als kurzfristig und ortsnah verfügbarer Ansprechpartner in diesem Projekt eine Schlüsselrolle. … Apotheker und Ärzte wurden vor Beginn geschult. Am Anfang stand ein ausführliches Beratungsgespräch zwischen Apotheker und Patient in der Apotheke … dann wurde in Absprache mit dem behandelnden Arzt ein Abdosierungsplan erstellt (Entscheidung beim Arzt) und der Verlauf dokumentiert.

83% beendeten die Abdosierung innert 24 Wochen. Nachuntersuchungen nach 3 Monaten zeigten, dass von den 30 Patienten, die im Verlauf der Intervention das Medikament vollständig abdosiert hatten 24 nicht erneut Benzodiazepine konsumiert haben (80%).

Bei Apothekern betrug der Zeitaufwand pro Patient insgesamt bei 6.5 Stunden, bei Ärzten im Mittel bei einer Stunde. Insgesamt stand das gute Bewertungsergebnis der Zusammenarbeit mit dem Apotheker durch die Ärzte im Widerspruch zur Erreichbarkeit und Aufgeschlossenheit der Mehrzahl der Ärzte. Die Initianten des Modells stellten fest, dass die Bereitschaft zur Teilnahme bei den Ärzten zunächst niedrig war, diejenigen Ärzte, die teilgenommen haben aber die Zusammenarbeit mit dem Apotheker sehr wertschätzten.

Das lässt hoffen. Gerade bei Benzodiazepinen und Z-Substanzen sehe ich in der Apotheke heute viel Missbrauch – oft gefördert durch indifferenziertes Verschreiben auch als Dauermedikation.

Das Buch bietet eine Menge an Fakten. Ich fand es etwas trocken, aber interessierte Personen finden darin alles, was sie an Grundlagen zur Erkennung von Abhängigkeit und Behandlungsansätze dazu brauchen.


Ready Player One – Buchrezension

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von Ernest Cline – Das war mal wieder ein Buch, das ich einfach geliebt habe zum lesen (und im Moment lese ich mich grad noch einmal durch). Dabei war ich anfangs kritisch eingestellt … ich mag meinen Computer und ich habe Computerspiele gespielt, aber … nicht genug, dass mich ein Buch darüber interessieren würde. Gut, dass es nicht darum geht … oder nicht nur.

Das Buch spielt in einer nicht allzu fernen Zukunft: 2044. Die Ölvorräte sind aufgebraucht, die meisten Menschen leben in Armut und relativem Hunger und in unschöner Umwelt … keine guten Aussichten, aber nicht alles ist so trostlos. Es gibt die OASIS, praktisch eine Parallelwelt, die sich aus Internet und Multiplayer Games entwickelt hat, wo jeder gratis Zugang hat – sofern man die nötigen Utensilien: Computer, Brille und Handschuhe hat. Diese Zweitwelt bietet nicht nur jede Menge Abwechslung, sondern auch Bildung, so wie dem Schüler Wade, der in einem Trailerpark (die inzwischen aus Platzmangel in die Höhe gebaut haben) von seiner Tante aufgezogen wird. Wade ist ein „gunter“ – einer der vielen Leute, die in OASIS nach dem Easter Egg suchen, das dessen Entwickler Halliday hinterlassen hat. Wer die Rätsel löst, die drei Schlüssel findet, die Tore öffnet und das Ei findet, dem hat er sein gesamtes Vermögen hinterlassen und die Kontrolle über OASIS. Halliday ist vor 5 Jahren gestorben und ausser den vielen „gunters“ ist auch der Mega-Konzern IOI hinter dem Osterei her – damit könnten sie für OASIS eine monatliche Gebühr von den Nutzern verlangen und ausserdem viel mehr Werbung einbringen.

Doch trotz deren Geld und Ressourcen ist es Wade, der den ersten Schlüssel findet und das dazugehörige Tor. Aber er bleibt nicht alleine. Sein Freund Aech, Bloggerin Art3mis sowie die Japaner Shoto und Daisho kämpfen sich ebenfalls in OASIS durch die Rätsel und Spiele und Hinweise, die allesamt aus den 80er Jahren stammen, von denen Halliday ein grosser Fan war … Es wäre alles Spass und Spiel, wenn da eben nicht die skrupellosen Sixer wären, die für IOI alles tun, um das Ei zuerst zu erreichen. Alles.

Das Buch macht einfach Spass zu lesen. Es bleibt spannend, auch mit den ganzen 80er Jahren Tributen (von denen ich erstaunlich viele kenne – ich stelle fest, ich bin ein bisschen ein Nerd).

Nach dem lesen ein bisschen gegoogelt … und: der wird verfilmt! Von Spielberg. Passt. Finde ich. – Aber wer nicht bis 2018 warten will, der sollte das Buch lesen.

Also: absolute Empfehlung für Leute, die Science Fiction, Computer und Filme mögen und vielleicht sogar ihre Kindheit in den 80ern gehabt haben (wobei das keine Voraussetzung ist).



(links: englisch, rechts: deutsch)