Haben Sie diese Pille auch in grün?

Ältere Damen, die eine rotweiße Kapsel vorzeigen und «die gleiche in Grün» möchten oder Mütter, die Hustenbonbons mit Fieberzäpfchen verwechseln: Apotheker sind für ihre Kunden eine Mischung aus medizinischem Notdienst, wandelndem Lexikon und seelischem Mülleimer. Die Pharmama steht seit vielen Jahren hinterm Tresen und hat schon unzählige skurrile, witzige und auch sehr seltsame Geschichten in ihrer Apotheke erlebt; davon erzählt sie nun in ihrem Buch.

rowohlt Verlag

Das sagen Leser:

Pharmama beschreibt mit viel Witz und dem Schreibstil, den man schon aus ihren Blogs kennt witzige, schöne, traurige und extrem nervige Situationen, die sie in ihrer Apotheke erlebt hat. Ob das nun der Junkie ist, der auf Teufel komm raus versucht an seine Tabletten zu kommen, die fordernde Kundin, die jetzt auf der Stelle stirbt, wenn sie nicht gleich ein Medikament gebracht bekommt, oder die ältere Dame, die nicht wahrhaben will, dass sie mehr essen und trinken muss, alles liest sich herrlich flüssig und hat mich ganz oft zum Lachen gebracht.

Also ich persönlich kann euch das Buch echt nur ans Herz legen. Es ist echt unterhaltsam und an einigen Stellen konnte ich sogar noch was dabei lernen. Meinen Kolleginnen hab ich es auch gleich empfohlen und wir sind der Meinung, dass das Buch auch ein schönes Geschenk für unsere fertigen Azubinchen wäre – mal was anderes, als der obligatorische Kugelschreiber. 

Habe es heute gekauft und bereits die Hälfte verschlungen. Der Beipackzettel müsste noch ergänzt werden: Erste Feldversuche haben Hinweise auf ein starkes Suchtpotential ergeben…
Ein absolut empfehlenswertes Buch zum Schmunzeln und Entspannen. darki1970

Wer in Pharmamas Buch Klamauk-Geschichten erwartet oder die ganz großen Peinlichkeiten, wird freilich nicht fündig werden. Der Autorin Töne sind eher die leisen und bedachten, und deswegen werden nicht einfach nur Anekdoten aneinander gereiht, sondern Pharmama erklärt mit Hingebung und viel Liebe zum Detail, warum sie und ihre Mitarbeiterinnen so reagieren, wie sie es eben tun. Dabei wird kaum ein Thema ausgelassen.

Wer also schon immer einmal erfahren wollte,
– wie (und warum) das Personal in Apotheken so ist, wie es ist,
– was Kondome mit Gipsverbänden zu tun haben,
– was man mit 10 Jahre offenen Ohrentropfen lieber nicht machen sollte,
– warum das Telefon Fluch und Segen zugleich für eine Apotheke sind,
– und warum man manchmal bei einer Beratung zum Thema “Eitrige Entzündung unter der Haut” einfach zu scheitern verurteil ist,
der sollte nicht zögern und ein Blick in die 332 Seiten dieses Buch werfen, und wird diese noch viele weitere vergnügliche Einblicke in den apothekerlichen Berufsalltag entdecken. 

Regelmäßige Lesers ihres Blogs kennen sie: Pharmama berichtet nahezu täglich direkt von der Front, in diesem Fall der Verkaufstheke ihrer Apotheke in der Schweiz. Und wie bei jeder guten Rezeptur macht auch in ihrem blog die richtige Mischung aus Information, Humor, Herzblut, Menschlichkeit, Menschenkenntnis und die zahllosen kleinen Geschichten und Anekdoten aus dem Alltag einer Apothekerin den blog zu einer meiner Lieblingslektüren, womit ich nicht allein stehe…
Die Themen und natürlich einzelne Geschichten (des Buchs) kenne ich zwar aus dem blog, aber das Buch ist eine in sich geschlossene Neuschöpfung.
Seine Rezeptur, eine Mischung aus Humor, Wissen und Herzenswärme geht ganz auf. Entstanden ist keine bittere Pille, sondern ein erfrischendes Heilmittel gegen trübe Stunden und Langeweile. Empfohlen als einmalige prolongierte Anwendung mit Langzeitwirkung… 

dein Buch ist … genial. Aber du hast einen Warnhinweis unterschlagen – man sollte es nicht mit halbwegs frischer Kaiserschnittnarbe lesen. 😀 Das macht aua *gggg* – Sandra Ni

Wer der Meinung ist, dass ApothekerInnen lediglich VerkäuferInnen sind, liegt sehr falsch. Selbst als Medizinerin war ich der Meinung, dass sie ohnehin nur die von den ÄrztInnen (unleserlich) geschriebenen Rezepte austellen müssen. Und ein bisschen Aspirin in der Grippezeit verkaufen. Hinter PharmazeutInnen liegt allerdings ein langes und nicht leichtes Studium, und zwar das der Pharmazie …. In ihrem Buch schreibt Pharmama aber nicht ausschließlich über Pharmazie, sondern auch über den – zumindest für außenstehende LeserInnen – lustigen Verkaufsalltag mit mehr oder weniger schwierigen KundInnen. Während dem Lesen des Buches musste ich mehrmals laut auflachen, schmunzeln, kichern, weswegen ich die Einnahme der sehr zu empfehlenden Lektüre in privaten, geschlossenen Räumen anrate.“ 

Die Anekdoten reihen sich lose aneinander, teils kurz und knackig in zwei oder drei Zeilen, andere über mehrere Seiten, aber stets lustig und informativ. Es ist auch gar nicht zwingend nötig, das Buch von vorne nach hinten durchzulesen, es eignet sich prima zum “Festlesen” oder da oder dort mal zu lesen.

Ich denke, ich bin auch etwas vom Fach und daher möchte ich Pharmama danken für diese Insidersicht. Ich bin ab sofort etwas freundlicher mit meinen hiesigen Apotheker, er hat auch sein Päckchen zu tragen. 

Das Buch findet sich im lokalen Buchhandel und bei den Buchhändlern wie amazon, buch.ch, buch.de, thalia.ch, thalia.de. weltbild.ch, weltbild.de …

– und es ist wirklich günstig für über 330 Seiten gute Unterhaltung! Also? Worauf wartet ihr? Geht und kauft es!

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