Das kenne ich doch irgendwoher?

Wenn ich Zeit für mich habe (momentan wenig genug), schaue ich noch gerne Filme – der letzte war die DVD von  Stephen Kings „„. habe ich verschlungen, die Film-umsetzung ist okay, ich vermisse aber ganze Handlungsstränge und Figuren, die ich gerne gesehen hätte …

Jedenfalls sehe ich dabei in einer Szene dieses Bild:

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Und das kommt mir doch sehr bekannt vor … Ist das nicht? Ich google, wo der Film gedreht wurde. Südafrika. Ah – ja. Da war ich doch gerade. Das ist übrigens unser Bild von der gleichen Stelle (unbearbeitet):

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Der Pinnacle auf der Panorama Route von Mpumalunga.

Das hätte ich da jetzt nicht erwartet, aber ich sehe gerne in Filmen die Orte, wo wir schon gewesen sind. Seien das Dokumentationen oder Hollywood-Filme. Es gibt schon so sehr exotisch (auserirdisch :-) ) aussehende Orte.

Was habt ihr schon wiedererkannt in Filmen?

Ferienreife Mitarbeiter- oder: weshalb Ferien wichtig sind!

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Ferien sind wichtig. Ich denke – wenn ihr meinem Blog hier folgt – habt ihr schon gemerkt, dass sie bei mir einen ziemlich hohen Stellenwert einnehmen. Man könnte so weit gehen zu sagen, dass «Ferien» mit ein Grund sind, weshalb ich Arbeite :-)

Die Arbeit in der Apotheke ist anstrengend, stressig. Vielleicht nicht immer körperlich (wobei: stell‘ da mal jemanden hin, der es nicht gewohnt ist stundenlang zu stehen), aber sicher geistig. Um den unvermeidlichen Stress und die Anspannung bei der Arbeit auszuhalten, sind Phasen der Entspannung und Erholung nötig. Ferien gehören zur Work-Life-Balance. Der Begriff stammt aus dem Englischen: Arbeit (work), Leben (life) und Gleichgewicht (balance) und beschreibt ein ausgewogenes Nebeneinander von Freizeit, Arbeit, Familienleben, Hobby und genügend Schlaf. Die Schweiz ist darin nicht wirklich gut – in Studien fällt sie in die obere Hälfte der Länder mit der schlechtesten Work-Life Balance. Dabei wäre das nicht nur ein soziales Modell, sondern für Unternehmen auch ein Instrument für höhere Produktivität, steigende Arbeitgeber-Attraktivität, stärkere Mitarbeiterbindung und -motivation sowie längere Lebensarbeitszeit.

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Selbst wenn man nur die Ferien alleine anschaut, haben die schon positive Effekte. Laut einer holländischen Forschungsgruppe* beinhaltet das:

  • eine generell bessere psychische und physische Gesundheit von Personen, die regelmässig Ferien machen, als bei Personen, die nicht oder selten Ferien machen.
  • Gesundheit, Wohlbefinden und Zufriedenheit verbessern sich zu Beginn der Ferien rapid und erreichen typischerweise am 8. Ferientag die höchsten Werte.
  • Die Langzeiteffekte sind vor allem dann positiv, wenn regelmässig über das Jahr verteilt, Ferien gemacht werden.
  • Schlafdauer und -qualität: Wer in den Ferien gut und viel schläft, fühlt sich auch zwei Wochen nach den Ferien noch deutlich erholt.

Eine finnische Studie** hat zudem gezeigt, dass Ferien ein guter Weg sind, um Stress abzubauen und die Lebenserwartung zu verlängern. Diese Studie, die auf dem Europäischen Kongress für Kardiologie in München (Deutschland) präsentiert wurde, verfolgte über 40 Jahre mehr als 1000 Personen und zeigte, dass Männer, die weniger als 3 Wochen Urlaub pro Jahr machten, eine um 37% höhere Wahrscheinlichkeit hatten zu sterben als diejenigen, die mehr als 3 Wochen pro Jahr Ferien machten.

Schön ist dabei: Es ist total egal ob aktive oder passive Ferien gemacht werden, alleine, als Paar oder in Gruppen: Es gibt kein allgemeingültiges Rezept für erholsame Ferien! Wichtig ist vor allem die individuelle Gestaltungsfreiheit der Ferien: Wer selbst über Art und Zeitpunkt von Entspannung und Aktivität bestimmen kann, erholt sich langfristig am besten.

Mein Mann ist ja eher der Strandferien-Typ und ich eher die Unternehmungslustige – ich will was sehen und erleben, wenn ich irgendwo bin. Zum Glück fährt er auch gerne Auto, so dass wir uns die Ferien jetzt so aufteilen: Im Frühjahr hauptsächlich Strand und ins Warme mit kleinen Ausflügen … und im Herbst etwas anderes zum sehen / unternehmen mit Unterkünften mit Pool. Und Junior macht bei uns mit Freude mit … das ist toll, dass das klappt.

Gerade eine flexible Ferienregelung gehört dementsprechend zu den Massnahmen die Work-Life-Balance zu steigern. Damit das aber klappt (für alle im Team) braucht es eine frühzeitige und langfristige Planung. Das ist nicht ganz einfach für die Apothekenleiter – kann ich Euch aus eigener Erfahrung sagen! Zum Beispiel sind arbeitende Eltern mit Schulkindern praktisch gezwungen die Ferien während der Schulferien zu nehmen – auch weil Betreuungsangebote wie das Tagesheim dort nur begrenzt verfügbar sind. Andere nehmen gerne ausserhalb der Schulferienzeiten Urlaub, da die Preise da häufig günstiger sind. Sehr geschickte rechnen Brückentage mit ein. Andere wollen unbezahlt aber mehr Ferien zum Beispiel für eine grosse geplante Reise. Nicht alle Mitarbeiter kann man dazu bringen, gleich 2 Wochen am Stück zu nehmen …

Das braucht ziemlich Organisation das für alle befriedigend unter einen Hut zu bringen – danach kann ich grad wieder Ferien brauchen :-)
*J. de Bloom et al. (2013). Vacation (after-) effects on employee health and well-being, and the role of vacation activities, experiences and sleep. Journal of Happiness Studies: 14,2.
** präsentiert im französischen Magazin Top Santé, Ausgabe November 2018

Blogpost mit freundlicher Unterstützung von , das praktische Personalverwaltungstool, mit dem man als Geschäftsführer/in an jedem Arbeitsplatz (da webbasiert) alle relevanten Informationen der Mitarbeitenden zur Hand hat (z.B. Eintrittsdatum, Kontaktdaten, AHV-Nummer, absolvierte Kurse etc.). Dies vereinfacht das Erfassen von Meldungen an Versicherungen oder das Schreiben von Arbeitszeugnissen.

Folgt mir auf Safari! Blog im Ferienmodus

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Wir gehen auf Safari … wollt ihr mir dabei folgen?

Es geht nach Südafrika, in die Limpopo Region: Mpumalunga, Krüger und mehr. Diesmal mit dabei (ausser Junior und Kuschelbär): meine Eltern. Oh – ich freue mich so, dass das klappt!

Für (fast live) Reiseupdates, hier klicken:

Ferienlager für Kinder in der Schweiz

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Als Idee hier, weil ich letzte Woche gehört habe, er könnte noch etwas Werbung gebrauchen: Erlebnislager für Kinder in der Schweiz.

Andere Eltern mit Kinder im selben Alter wie unserem Junior suchen vielleicht auch noch nach etwas für ihr Kind … und so ein Erlebnislager ist mal etwas anderes als die reinen Sportlager (Fussball-, Skifahren- etc.) oder die von den Kirchen ausgerichteten Lager – mein Junior war auch schon zwei Mal in solchen. Als evangelisch getauftes Kind in einem Lager der katholischen Kirche (notabene von einer Mama, die inzwischen aus eben der Kirche ausgetreten ist). Das geht … führt aber doch gelegentlich zu … ah … Diskussionbedarf. Ein Erlebnislager ist dafür eine gute Alternative.

Mir gefällt ja das Prinzip: möglichst viel raus in die Natur, zusammen etwas unternehmen und erleben – und die ruhige Zeit zusammen dann auch nutzen um das zu reflektieren und zu lernen.

Auf finden sich einige Lager rund ums Jahr für Kinder zwischen 8 bis 14 Jahren (Altersangaben bei den einzelnen Lagern beachten). Vom „Erlebnis Winter“ über „Vier Elemente – Abenteuer Feuer, Wasser, Erde, Luft“, „Lamalager“, „Segellager“ und „Erlebnis Mittelalter“.

Der Lagerleiter hat eine Vielzahl an Kursen und Weiterbildungen als Erlebnispädagoge, diverse Zusatzausbildungen zum Trainer in verschiedenen Sportarten – er hat sich erst letztes Jahr selbständig gemacht. Angesichts der Tatsache, dass Schulferien gerade für arbeitende Eltern eine zusätzliche Belastung darstellen, was die Betreuung des Kindes angeht (das man ja auch nicht einfach irgendwo abschieben will) und dass die Lehrer immer weniger „Lagerfreudig“ sind – denke ich, das hat echt Potential.

P.S.: es hat noch freie Plätze …

Disclaimer: Ich wurde nicht bezahlt für diesen Beitrag, noch erhalte ich Vergütungen in irgendwelcher Art. Ich durfte Cyril letzhin kennenlernen und fand das Projekt unterstützenswert – und vielleicht auch interessant für andere Eltern hier.

Gehen Eure Kinder auch in Lager? Wenn Nein: weshalb nicht?

Abenteuerlich hier …

2 Tage Internetkarenz später sind wir zurück vom See. Da draussen auf dem Cheow Lan Lake hat man noch nicht einmal mehr Telefonverbindung. Ich habe vorher noch wasserdichtes (hoffentlich) Verbandmaterial gekauft und nehme brav die Antibiotika. Alle 6 Stunden. Der Wunde geht’s gut, kaum Schmerzen, kein Jucken und ich merke erst mal gar nichts sonst. Falls Tollwuterreger vorhanden ist, hält der sich die ersten 3 Tage eh‘ in Wundnähe auf. Ich hoffe ja immer noch, dass nichts ist – sie haben mir nämlich wirklich keine passiv-Impfung gemacht (Antigene in die Nähe der Wunde gespritzt), „nur“ die Aktiv-impfung. Falls etwas ist, wird das ein Rennen von meinem so unterstützten Immunsystem und dem sich den Nervenbahnen nach oben ausbreitenden Erreger? Ich werde wohl noch eine ganze Zeitlang beunruhigt sein…

Aber zurück zu unserem Ausflug. Hier habt ihr ein paar Bilder:

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Die Unterkunft waren diesmal die schwimmenden Hütten von Ton Toey, einer der ältesten auf dem See und ziemlich „basic“. Sie liegen in der Nähe der Nam Talu Höhle, die wir am morgen durchquerten auf der Wanderung. Durch die Höhle führt ein Flüsschen, dem man folgt, erst watend, ein Teil (später) schwimmend. Junior war erst angeschissen (im wahrsten Sinn des Wortes: eine Fledermaus hat ihm auf den Kopf gemacht) und am Ende begeistert. Ist halt wirklich abenteuerlich.

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Morgen geht’s zurück – mit einem Abstecher ins Spital. Freude herrscht (nicht).

Ein Hundebiss in Thailand

So … das ist passiert. Ruhig bleiben, Pharmama. Durchatmen.

Ein Hund hat mich gebissen. Mist!

Am morgen sind wir aus dem Hotel in Khao Lak ausgecheckt und zum Khao Sok Nationalpark hochgefahren, wo wir in ein neues Hotel eingecheckt haben. Für den nächsten Tag haben wir eine Tour mit Übernachtung auf dem Chieow Lan Lake gebucht, weshalb wir relativ früh Nachtessen gegangen sind.

Nach dem Nachtessen (Pizza für Junior, morgen gibt’s nur thailändisches Buffet) sind wir zurück zum Hotel gelaufen. Keine Sache: ca. 1 Kilometer, „Hauptstrasse“ vor dem Parkeingang, natürlich kein Trottoir (Gehweg). Ich habe den Hund noch gesehen. Er lag in einer Einfahrt, wie so viele andere Strassenhunde auch. Er rührte sich nicht, wir sind vorbeigelaufen.

Auf einmal ein plötzlicher Schmerz in der Wade. Ich drehe mich verwirrt um und der Hund steht hinter mir. Da dämmert es mir, dass ich gerade gebissen wurde! Mein Puls geht auf über 180 – ich hab‘ das blöde Vieh angeschrien. Vor allem auch um die anderen (vor mir laufend) drauf aufmerksam zu machen, dass sie nicht zu nahe kommen. Der Hund lief dann fast gemütlich weg – keine Spur von Angst. Und wir liefen den nur noch kurzen Weg zum Hotel, wo ich mich in der Reception hinsetze um den Schaden zu begutachten.

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Ja, er hat durch die Hosen gebissen. Stark genug, dass es blutet. Das sieht jetzt nach nicht viel aus (und schmerzt noch kaum), aber es ist ziemlich tief.

Mit einem feuchten Tuch reinige ich die Wunde. Im Hirn rattert es.

Thailand hat (immer noch) ziemlich viel Tollwut. Vor allem bei Hunden. Ich bin (wie die ganze Familie) so ziemlich gegen alles geimpft, aber nicht gegen Tollwut – ein Grund, weshalb ich bei allen immer auf grossen Abstand vor den Tieren bestehe. Jetzt hat es mich trotzdem erwischt. Ich habe 24 Stunden Zeit etwas zu machen, danach kommen Massnahmen meist zu spät. Tollwut ist nach Ausbruch der Symptome zu fast 100% tödlich … und die paar, die es überlebt haben, kann man an einer Hand abzählen und haben meist Hirnschäden. Googelt das mal, wenn ihr mehr über die Tollwut erfahren wollt. „Mein“ Hund muss nicht unbedingt die Tollwut haben – tatsächlich habe ich gelesen, dass die Chance von einem tollwütigen Hund gebissen zu werden, von knapp 25% auf knapp 10% gefallen ist. Immer noch zu viel für mich. Vielleicht war er ja auch geimpft? Vielleicht war es ein Haushund? Ich frage die Hotelmanagerin, ob sie den Nachbar, dem der Hund vielleicht gehört kennt – dann könnte man fragen, ob der Hund geimpft ist. Ihre Reaktion ist nicht vielversprechend: der lasse nicht mit sich reden …Nein.

Okay – wo ist das nächste Spital? Takua Pa. 50 Kilometer entfernt. Die sollten auch Tollwutimpfungen machen.

Es war 7 Uhr, als wir losgefahren sind, etwa 8 Uhr als wir ankommen – zum Glück haben wir selber ein Fahrzeug. Inzwischen ist es Stockdunkel und nach einem kurzen Regenguss vorher ist die Strasse nass und mit Nebelschwaden überzogen. Abenteuerliche Fahrt. Junior haben wir mitgenommen, ihn alleine im Hotel zu wissen fand ich auch nicht optimal.

Wir fahren beim Notfall:  „Emergency“ vor. Die sieht so aus: Nach rechts ist der Vorraum offen – praktisch wie eine Veranda. Eine Krankenschwester (?) sitzt am Schreibtisch mit den Plastikstühlen davor. Mobile Betten stehen in der Gegend, 2 davon belegt mit Patienten. Auf Stühlen sitzen mehrere Leute: Patienten? Angehörige? und warten. Ich gehe zur Krankenschwester und zeige ihr mein Problem: „A dog bit me.“

„Oh“ sagt sie: „New Patient?“ – Ich nicke.

Sie schickt mich in das Gebäude nebenan – dort muss ich mich anmelden.

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Im Nebengebäude finde ich (auch aussen) einen kleinen Schalter, bei dem ich ein Formular ausfüllen muss: Name, Adresse, Alter, Altergien. Die Frau tippt alles in den Computer und ich bekomme mein Formular und ihren Ausdruck mit. Zurück zum Notfall.

Die Krankenschwester nimmt das Formular entgegen, nickt und bittet mich mich zu setzen, um den Blutdruck zu messen. Der ist (erstaunlich) in Ordnung. Dann fragt sie nochmals nach meinem Problem, ob ich geimpft bin: „Not against rabies“ – Ich drücke ihr meinen Impfausweis, den wir mitgenommen haben in die Hand. Sie bittet mich zu warten – sie meint in etwa 15 bis 30 Minuten komme ich dran. Ich setze mich zu den anderen Wartenden – Mein Mann und Junior haben inzwischen das Auto parkiert und setzen sich dazu.

Tatsächlich werde ich nach etwa 20 Minuten aufgerufen. Vorher konnte ich sehen, wie das geht: Wer aufgerufen wird, geht zur Krankenschwester, bekommt seine Formulare und geht damit durch die Tür in den eigentlichen Behandlungsraum. Die Nagehörigen dürfen nicht mit. Hinter der Tür ist ein kleiner Saal ohne wirkliche optische Abtrennungen. Mobile Behandlungsbetten stehen in Abständen – auf eines davon soll ich mich setzen, während meine Unterlagen angeschaut werden. Dann kommt die Ärztin zu mir und fragt mich nochmals aus. Ich zeige ihr den Hundebiss. Nein, ich bin nicht geimpft gegen Tollwut. (Mit dem Impfausweis kann sie nicht viel anfangen – unterschiedliche Namen der Produkte). Sie geht, sie kommt wieder und zeigt mir diese Packung und erklärt mir, dass sie mir das jetzt spritzt:

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Ja, der Tollwutimpfstoff. Ich nicke.

Sie gibt mir ausserdem noch eine Karte dazu, auf der steht, wie ich mit der Behandlung weiterfahren muss. Einmal spritzen reicht nämlich nicht – Ich muss an Tag 3, 7, 14 und 28 weitere Impfungen haben. Unbedingt! Ich nicke. Ich erkläre ihr, dass wir in 3 Tagen abreisen, dass ich aber die nächste Spritze hier noch machen kann und dann zu Hause weiter machen werde.

Ich bekomme die Impfung in den linken Arm, danach kommt eine Krankenschwester und verarztet mir die Bisswunde: Abwischen mit NaCl Lösung und desinfizieren mit Jod. Gaze drauf.

Der nächste Schritt findet am Computer statt: Ein junger Mann hat mir die Rechnung erstellt und erklärt sie mir: Impfstoff, Arzthonorar (200 Baht?!), Bearbeitungsgebühr, Antibiotikum und Paracetamol. Auf das Schmerzmittel verzichte ich – davon habe ich genug dabei. Das Antibiotikum schaue ich mir noch an, ob ich es wirklich einnehme … (ich will wissen, was das ist).

Mit der Rechnung in der Hand werde ich durch eine weitere Tür geschickt, dahinter liegt die Apotheke des Spitals. Um diese Zeit (9 Uhr inzwischen), ist da fast niemand, so dass ich rasch dran komme. Erst darf ich zahlen (etwa 30 Franken insgesamt), dann bekomme ich in der Ausgabe meine Medikamente:

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Damit darf ich das Spital wieder verlassen.

Wir fahren zurück ins Hotel – nach 10 Uhr sind wir da. Ich kann noch nicht schlafen, deshalb arbeite ich das grad mal auf. Vor allem schicke ich ein Whatsapp an meine zu Hause gebliebenen Apothekerkolleginnen: bitte checkt doch ab, ob der Impfstoff auch in der Schweiz verfügbar ist. Nicht, dass ich die Behandlung wegen dem nicht abschliessen kann. Die Entwarnung kommt rasch: Man bekommt zumindest den problemlos.

Das Antibiotikum ist auch interessant. Typisch für Thailand habe ich das im Minigrip als Blister ohne Packungsbeilage bekommen. Dicloxacillin 250mg 20 Kapseln. 4 x täglich je 1 Kapsel (vor dem Essen und vor dem Schlafen zu nehmen). Den Wirkstoff gibt es in der Schweiz nicht, es gehört aber zu den Penicillinen und wird (laut Internet) bei Wundinfektionen auch zur Vorbeugung bei Hundebissen eingesetzt. Das mit dem 4 x täglich finde ich jetzt nicht so prickelnd, aber ich mache das jetzt. Morgen geht es wirklich in den Nationalpark und teils ins Wasser, da muss ich wirklich gut Sorge tragen zu der offenen Wunde.

Ich bin etwas beruhigter. Das Gesundheitssystem ist ziemlich in Ordnung, wie ich sehen konnte/musste. Ich hoffe, das kommt gut.