LogopädiSCHeS

Auszug aus dem Elternheft (das Heft, mit dem in Juniors Schule Informationen zwischen den Eltern und den Lehrern ausgetauscht werden):

Liebe Familie Pharmama,

Junior sollte bitte übers Wochenende den folgenden Zungenbrecher üben:

Schälle sie nit an sällere Schälle, sälli Schälle schällt nit.

Schälle sie an sällere Schälle, sälli Schälle schällt

(Auf „sch“ und „s“ Laute achten)

Richtig, Junior hatte noch Anfang Schulzeit ein Problem mit dem S und SCH, weshalb er auch Logopädie hatte (man erinnere sich an diese Szene :-) ) und wo das Problem so ziemlich behoben wurde. Dann hatten wir vor ein paar Wochen den Unfall hier

Und jetzt kommt der Eintrag im Heft …  weshalb ich es mir nicht verkneifen konnte, dann unter den Kommentar von meinem Kuschelbär, dass wir das natürlich üben werden folgendes zu schreiben:

Ihnen ist aber schon klar, dass das mit „frisch“ abgebrochenem Zahn wieder Probleme gibt?

Die Lehrer haben’s echt nicht leicht – momentan sind sie auch noch mehr belastet, weil offenbar in der Parallelklasse eine Lehrerin ausgestiegen ist und sie auch noch die Klasse übernehmen müssen. Ich habe Angst, dass sie dann Juniors Lehrer auch noch verheizen, deshalb will ich nicht zu fest reklamieren, aber … echt jetzt.

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Was ich in der Feuerwehr gelernt habe (Sampler)

Das links im Bild bin ich zu aktiven Zeiten. Ich bin nicht mehr in der Feuerwehr – nicht mehr seit Junior bei uns ist, aber vorher war ich es – 13 Jahre lang. Bei der freiwilligen Feuerwehr. Ich war bei Wasserschäden, Autounfällen, Wespennestern, Tierrettungen, vielen Fehlalarmen und ein paar Bränden. Hauptsächlich nachts und am Wochenende – weil ich tagsüber studierte oder arbeitete. Für die Zeiten hatten sie andere Leute in den aufgebotenen Gruppen: solche, die in der Nähe arbeiten und von der Arbeit wegkönnen.

Dabei habe ich einiges gelernt:

Gestandene Männer, die im nächtlichen Einsatz Pyjamas mit kleinen Raketen oder Comicfiguren drauf tragen sind gar nicht so selten. (Leider habe ich davon nie ein Bild gemacht – und inzwischen hat man die Ausrüstung auch nicht mehr zu Hause – so dass man sich nachts eigentlich 2x umzieht).

Wespennester: grosse entfernt die Feuerwehr, kleine kann man noch selber machen – aber es mit der alten Methode „ausräuchern“ zu versuchen, nur weil man Geld sparen will … führt meistens dazu, dass man dann doch noch die Feuerwehr braucht (!).

Man sollte mit dem Auto nie in Wasser fahren, wenn man nicht weiss, wie tief das ist. Ernsthaft.

Einen geklauten Tresor sollte man nicht versuchen direkt unter einem Rauchmelder zu öffnen – die funktionieren auch in leerstehenden Gebäuden meist noch.

Es ist unglaublich, wie bleich ein an sich schon nicht sonnengebräunter Mann werden kann, wenn er bemerkt, dass das Feuer, das wir am Bauwagen gelöscht haben, direkt unter einer Kiste mit einer grossen vollen Gasflasche gebrannt hat.

Sperrige Sofas können im Notfall auch mittels Drehleiter gezügelt werden (richtige Verbindungen vorausgesetzt).

Feuerwehrübungen (speziell Hauptübungen –meist im Herbst) sind gute Unterhaltung für die ganze Familie. Ja. Auch heute noch.

Airbags die losgehen sind unglaublich laut – sie „explodieren“ förmlich -und machen klassischerweise kleine Verbrennungen an den Handgelenken.

Anschnallen im Auto ist enorm wichtig für die eigene Sicherheit. Wenn man nicht angeschnallt ist, verlässt man das Auto bei einem Unfall rasch mal durch die Scheibe – und das hinterlässt (mindestens) hässliche Spuren.

Selbstmörder sind häufig ineffektiv. Es ist aber auch nicht ganz eine so einfache Sache. Die effektiven wählen ausserdem gelegentlich Methoden ohne jegliche Rücksicht für die Umwelt. Wer sich in der Wohnung mit Benzin übergiesst und anzündet erreicht eventuell sein Ziel (Tage später), sprengt aber die Wohnung in die Luft und verwüstet die Nachbarwohnungen gleich mit. Vor einen Zug zu springen funktioniert, allerdings hat man dann nicht nur sich, sondern auch den Zugführer auf dem Gewissen … und das Zusammensammeln eventueller Teile über dutzende Meter ist … unschön.

Bei der Feuerwehr zu sein ist toll, weil man so eine Menge Leute kennenlernt (ich zum Beispiel meinen Kuschelbär). Viele trifft man gelegentlich auch später wieder … zum Beispiel, wenn man bei der Arbeit einen kleinen Chemieunfall hat und Hilfe braucht … oder auch bei ihrem Zweitjob als Sanitäter.

In dem Sinne ein (etwas nostalgisches) „Hallo!“ an all die Feuerwehrleute da draussen.

Zahn ab

Kleine Warnung: der Blogpost enthält unschöne Bilder.

Das ist, was wir am letzten Samstag gemacht haben. Wir waren Schlittschuhlaufen. Und dabei ist Junior beim an den Rand fahren umgefallen und (das Geländer knapp verfehlend) mit dem Gesicht direkt auf die Kante am Boden geknallt:

Ergebnis:
zahnab
Ja, der Zahn ist ab. Nicht ausgeschlagen: abgebrochen. Nein, das ist kein Milchzahn mehr.

Das Foto entstand kurz nachher, weil ich Junior nicht zutrauen wollte, das selber im Spiegel anzusehen … und dann vielleicht grad nochmal umzukippen. Dabei ist er wirklich hart im nehmen. Es hätte noch schlimmer sein können – und es sieht schlimm genug auf dem Foto aus, aber seine beiden zweiten Schneidezähne oben sind noch nicht draussen. Wenn der neben dem ausgeschlagenen Zahn noch da gewesen wäre … :-(

Mit Hilfe fanden wir auf dem Eis das ausgeschlagene Stück, im Erste Hilfe Raum bekamen wir einen Becher mit Lösung (Dentosafe), wo wir ihn einlegten (scheint das da noch häufiger vorzukommen?), denn … vielleicht lässt sich das noch wieder ansetzen. Mit diesem „Vielleicht“ suchten wir dann den Zahnarztnotfall auf:
zahnarzt
Da wurde Junior, der wirklich sehr tapfer war, untersucht und mehrfach geröngt – zum schauen, wie weit unten das abgebrochen ist und auch ob das Kiefergelenk noch da ist, wo es sein soll. Das ist es. Ansetzen wollten sie den Zahn jedoch nicht, sie haben ihm nur eine provisorische Versiegelung drauf gemacht – anscheinend liegt der Nerv nicht frei. Dafür besitzen wir jetzt ein ganz neues Set Röntgenbilder: (Nicht dass das nötig gewesen wäre, denn Junior war erst vor etwa 2 Wochen beim Arzt zur Kontrolle und hatte die dort auch schon).
zahnroentgen

Das ist so ein Rundumbild – mit den Kiefergelenken. Das sieht ja schon interessant aus: Man sieht die Zähne, die er hat und diejenigen, die erst noch kommen werden wie Geister unten und oben im Kiefer warten. Man sieht auch den schon reparierten Backenzahn (rechts im Bild) – auch das war ein Unfall, den hat es angeknackst, als er bei einem Restaurantbesuch auf der Treppe ausgerutscht ist und auf’s Kinn gefallen ist.

Am Montag haben wir dann gleich einen Termin mit seinem normalen Zahnarzt gemacht. Der hat den Zahn allerdings nicht auch mehr anbringen können, er hat nur ein besseres Provisorium aufgebracht (das vom Samstag hat auch nur bis Sonntag mittag gehalten). In 3 Wochen haben wir wieder einen Termin.

Es ist ein Elend. Ich habe (hatte? heul) so einen hübschen Jungen. Dabei kann ich froh sein – früher hätte er mit dem fehlenden Zahn leben müssen. Heute kann man da noch etwas machen. Stiftzahn? Krone? Teuer wird das allemal … mal sehen, ob das die Unfallkasse oder die extra Zahnversicherung, die wir für Junior haben übernimmt …

Ah ja – teuer. Das wird es jetzt schon, denn beim notfallmässigen Parken vor dem Zahnarzt haben wir uns einen Strafzettel von 160 Franken eingefangen (ja, wir haben in der Aufregung keinen Parkplatz gefunden und haben das Auto etwas suboptimal mit Warnleuchten an abgestellt) und gestern, als mein Mann auf der Polizei war, zum schauen, ob man da etwas machen kann (das war ein Notfall!) hat ihm jemand am korrekt parkierten Fahrzeug den Rückspiegel vom Auto aubgefahren. Nochmals 206 Franken für die Reparatur …

Liebe Leute, baut mich etwas auf – erzählt mir, dass das Euch auch schon passiert ist und wieder gut geworden. Ich brauche das jetzt …

Vom Essen in der Stillzeit

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Gottseidank, die Schwangerschaft ist vorbei und man kann wieder ein bisschen mehr Essen, wie man will … ich bin sicher nicht die einzige Mama, die so gedacht hat.

Man verzichtet während der Schwanger-zeit auf so einiges … und hat immer irgendwo im Kopf, ob das jetzt auch gut ist für das Baby in einem drin. Zumindest kenne ich das so von mir … und auch von einigen anderen. Das geht so weit, dass man gelegentlich direkt bei manchen sagen kann, dass die oder jene wohl schwanger ist, einfach weil sie auf einmal keinen Alkohol mehr trinkt (nicht mal das Gläschen Champagner am Fest) und um Rohschinken einen Bogen macht …. Toxoplasmose-Gefahr!

Das ändert sich nach der Geburt etwas …. aber „alles“ kann man trotzdem nicht essen. Ich selber war ja hocherfreut über das Aufschnitt-Plättli, das ich an einem Abend im Spital nach der Geburt bekommen habe und auch über die Einladung kurz nach dem Spitalaufenthalt durch meine Mama, die mir ein saftiges Pouletschnitzel mit Zwiebelsauce gekocht hat ….

Erfahrene Mütter werden jetzt schon aufstöhnen, die wissen was kommt, ich musste es erst noch lernen.

Das Baby isst immer mit – Du stillst und was Du isst, landet auch in der Muttermilch.

Zwiebelsauce macht mir selber zwar nichts, aber beim Baby kann das ziemlich Blähungen auslösen.

Wir haben dann zusammen eine ziemlich unruhige Nacht verbracht und ich habe daraus gelernt: Ja, auch in der Stillzeit muss man darauf achten, was man isst. Sehr. (Das im Bild ist Junior nach der eher unruhigen Nacht …)

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Beim Aptaclub findet man zur Ernährung in der Stillzeit

Aber es sind nicht nur diese Sachen, in der Stillzeit muss man sich so ernähren, dass man genug isst – kalorienmässig und nährstoffmässig (Vitamine und Mineralstoffe) um sich und das Kind optimal zu versorgen. Wer als Mutter Vegetarisch oder gar Vegan is(s)t, um so mehr: ansonsten fehlen dem Kind wichtige Stoffe, die es für die Entwicklung braucht: Eisen und Vitamin B12 und vielleicht Folsäure …. auch jetzt noch wichtig, nicht nur in der Schwangerschaft zum Vorbeugen des „offenen Rückens“. Milupa hat eine , auf der sie diese wichtigen Nährstoffe vorstellt: Riboflavin, Vitamine C, D, B6, B12, Folsäure, Fettsäure Omega-3, Protein, Kalzium, Eisen, Jod, Zink.

Milupa hat mit der Profutura Maman Linie neue Produkte wie dem Müsli und Müsliriegel speziell für stillende Frauen, die man anstelle von den Tabletten, die man in der Schwangerschaft schon genommen hat nehmen kann. Die Tagesportion (50g vom Müesli oder 1 Müesliriegel) decken den Bedarf an zusätzlich benötigten Nährstoffen in der Schwangerschaft – das heisst, die enthalten die Vitamine, Eisen, Zink und Folsäure und Omega 3 Fettsäure und Jod.

Zur neuen Profutura Mama Linie von Aptamil gehören auch Stilleinlagen und Benelacta: Beutel zum Einnehmen für die Mutter mit Milchsäurebakterien, die im Darm wirken und Probleme wie Blähungen und Durchfall verbessern, indem sie andere, dies verursachende Keime verdrängen und die Darmflora wieder aufbauen. Man diskutiert hier auch positive Wirkung auf das Immunsystem im allgemeinen und auf die Mundflora (weniger Karies).

I partnered with the brand to write this article but every word is mine

Auf Juniors Wunschzettel

… steht eigentlich nur eine einzige Sache:

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und das schon seit den letzten Ferien, wo er einen Jungen gesehen hat der das hat: ein Playstation gamepad.

Wir sind das am diskutieren. Wenn, bekommt er es mit Auflagen (wie es nur zu bestimmten Zeiten zu nutzen), aber … ich habe keine Ahnung von dem Ding. Hat da jemand Erfahrung? Ist das ein eigenständiges Gerät oder braucht man da viel Zubehör? Wie kommen die Spiele da drauf? Was kostet das neben dem Gerät zusätzlich? Hat das jemand und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?