Das war mein 2018

Die Zeit zwischen den Jahren ist immer auch Rück- und Ausblick-Zeit. Eine Gelegenheit inne zu halten und Fazit zu ziehen. 2018 war … ein interessantes Jahr. Es ist viel passiert, es war gut, es war schlecht, es hatte von allem ein bisschen. Nicht alles bekommt man hier auf dem Blog mit – aber so einiges vielleicht doch.

Ich bin 45 Jahre alt geworden. Jaja, Alt, ich weiss – und über das Alter redet man ja nicht. Also will ich nix mehr darüber hören.

Vor 25 Jahren hatte ich die Matura – und dieses Jahr deshalb ein Treffen der ehemaligen Schüler von damals.

Vor 20 Jahren habe ich das Diplom als Apothekerin gemacht – und dieses Jahr haben wir das in einem grossen Treffen gefeiert.

Vor 15 Jahren habe ich die Verwaltung der Apotheke übernommen.

Vor 13 Jahren haben Kuschelbär und ich geheiratet. Aber ein unglückliches Jahr war 2018 deshalb nicht :-)

Vor 12 Jahren bin ich Mama geworden. Damit gehört „Junior“ jetzt auch schon zu den Grossen. Nix mehr Kleinkind und auch nix mehr mit vielen Vergünstigungen (zum Beispiel in den Ferien). Momentan ist alles dran wie sein weiterer schulischer Weg aussieht – Effektiv zeigt sich im Januar wie die Lehrer entschieden haben. Viel Mitspracherecht hat man da nicht.

Vor 10 Jahren habe ich angefangen als Pharmama zu bloggen.

Vor 5 Jahren ist ein Buch von mir bei einem Verlag veröffentlicht worden. „?“ – Inzwischen in der 4. Auflage (!). Darauf bin ich immer noch stolz, auch wenn man an manchen Kritiken sehen kann, dass das manche als Patientenbashing ansehen … als was es wirklich nicht gedacht ist.

Und dieses Jahr selber? In der Apotheke läuft es. Und wie. Die Arbeitsbelastung hat zugenommen – in einem Mass, dass es sich auch durch Teilzeitarbeit kaum mehr kompensieren lässt, oder anders gesagt: ich bin danach häufig so kaputt, dass ich kaum mehr etwas daneben machen kann. Das Bloggen leidet etwas darunter (habt ihr sicher gemerkt). Für die Familie ist das auch nicht so toll. Fazit ist: wir brauchen mehr Personal in der Apotheke. Dieses Jahr sollte sich das (damit) etwas beruhigen. Hoffe ich. Neben mehr Patienten haben wir ausserdem mehr Kompetenzen erhalten, oder anders gesagt: wir bieten mehr Dienstleistungen an in der Apotheke. Das bedingt natürlich auch wieder, dass man sich weiterbildet. Regelmässig. Wer denkt, er sei nach Schule und Uni fertig mit lernen, denkt falsch (und sollte auf gar keinen Fall Apotheker werden).

Januar 2018 hatte ich ein Bloggertreffen mit anderen „Medizin-Bloggern“ in Berlin. Das erste grosse – und es war toll. SO toll, dass wir das 2019 wiederholen – in Hamburg.

Neben dem Blog habe ich auch vermehrt Artikel für Zeitschriften geschrieben: Erst ein Artikel, dann als Offizinicus (Kolumne) im OTX-World. Zur Weiterbildung und Unterhaltung wieder im Bulletin der Astreaapotheke. Für Pharmapro habe ich ausserdem Artikel geschrieben rund um HR (Personalmanagement). Und für die Jubiläumszeitschrift der Pharmasuisse (des schweizer Apothekerverbandes) durfte ich ebenfalls einen Artikel beitragen.

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Zwei Mal durften wir Ferien machen. Einmal in Thailand Badeferien und die in Südafrika konnte man hier verfolgen. Ferien sind toll – und die Zeit, die ich mit der Familie und (weit) weg von Apotheke richtig geniesse. Auch wenn ich im Frühling einen ziemlichen Schreck hatte mit dem Hundebiss und den anschliessenden Tollwutimpfungen. Ich lebe noch – und habe es wegen Tollwutimpfmangel trotzdem noch immer nicht geschafft, den Rest der Familie vorimpfen zu lassen, damit sie das im Falle nicht durchmachen müssen.

Es ist also einiges passiert und ich habe einiges gemacht – und trotzdem… das Gefühl, dass das Jahr richtiggehend vorübergerannt ist. Wir haben schon 2019. Irgendwie … fasse ich das noch nicht richtig.

Ich gehe mit Elan ins neue Jahr. Ich möchte jeden Tag nutzen können, mehr Augenmerk auf Familie und das Jetzt legen. Mich weniger stressen (lassen).

Es wird weitergehen hier … nur vielleicht etwas … langsamer.



3 Antworten auf „Das war mein 2018

  1. Dir, liebe Pharmama, und selbstverständlich auch allen Mitlesenden ein frohes neues Jahr 2019. Für mich und meine Familie kann es nur besser werden als das alte.

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  2. Wow, wenn ich mir überlege, als ich deinen Blog das erste Mal gelesen habe, da war dein Junge noch im Vorschulalter…
    Seit dem habe ich viel gelernt und gehe viel bewusster in die Apotheke.
    Ich dir, dass dieses Jahr wieder entspannter wird und du mehr Zeit für deine Familie hast und für alles, was dir Freude bringt.

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