Happiger Aufschlag oder Schuss ins eigene Bein?

– Den Artikel in der 20Minuten finde ich eigentlich gar nicht so schlecht gebracht. Einigermassen neutral und recherchiert  – etwas im Gegensatz zur . Nur die Kommentare sind … abartig. Als ob wir in der Apotheke die übelsten Abzocker überhaupt wären.

Ich glaube ja, da haben ein paar das nicht ganz verstanden. Deshalb nochmals langsam, zum mitdenken:

  • Es gibt Medikamente. Von einigen davon gibt es mehrere Versionen, die teils günstiger sein können, die günstigen nennen sich Generika.
  • Ärzte verschreiben immer noch häufig die Originale.
  • Die Apotheke empfiehlt dem Patient das Generikum.
  • Meist muss das nicht einmal in der Apotheke bezahlt werden, da wir auch die Arbeit, das der Krankenkasse zu verrechnen, machen (bei den meisten Kassen jedenfalls).
  • Die Krankenkasse schickt dem Patienten eine Abrechnung, meist nicht sehr detailliert für was er selber noch bezahlen muss.

Soweit so klar. Jetzt „entdeckt“ (Klickbait-Ausdruck?) ein Patient auf der Rechnung einen Posten, den er nicht zuorden kann: SUB. Steht für Substitutions-Pauschale.

Das Ersetzen eines Medikamentes bedeutet einerseits Überzeugungsarbeit und andererseits beinhaltet es die Auswahl des Generikums (falls verschiedene vorhanden) nach Kriterien wie beste Form (Tabletten, Kapseln, Geschmack …), Breite des Sortimentes, Preis und dann muss / kann es an Lager gehalten und / oder bestellt werden. Es können auch nicht einfach alle ersetzt werden, da gibt es durchaus Anwendungen / Wirkstoffe, bei denen das nicht empfohlen ist. Dafür braucht es unser Fachwissen. Deshalb dürfen wir das auch selbständig – mit Einverständnis des Patienten – machen in der Apotheke.

In dem beschrieben Fall hat der Patient statt dem über 120 Franken teuren Originalmedikament ein Generikum für um die 52 Franken erhalten. (Toll!)

Dadurch muss er ausser der Ersparnis direkt auch nur noch 10 % Selbstbehalt bei der Krankenkasse zahlen statt der 20 % Selbstbehalt bei der hohen Preisdifferenz. (Super!)

Und die Apotheke darf für diese Arbeit genau einmal (! für eine kleine Packung zum versuchen und dann eine grosse Packung, wenn es klappt) 40% der Preisdifferenz verlangen. Maximal aber 21.20 Franken.

Die Krankenkasse zahlt das (das eine Mal) der Apotheke. Denn sie weiss, dass sie im Endeffekt dadurch spart. Viel sogar.

Beim Beispiel wäre das so:

Das Originalmedikament:
  • Packung zu 100 Tabletten, das Medikament muss regelmässig genommen werden, einmal täglich. Im Jahr sind das 3.5 – sagen wir 4 – Packungen.  4 x 120 = 480 Franken
  • Dazu kommen noch die Pauschalen, die wir bösen Apotheker gemäss Vertrag mit den Krankenkassen für unsere Arbeit verlangen dürfen: 4 x 7.30 = 29.20.-
  • Total: 509.20 Franken pro Jahr für das Medikament.

Der Patient bezahlt

  • 20% des Totalbetrages = 101.85 Franken

Die Apotheke verdient daran

  • die Pauschalen 4 x 7.3 (29.20)
  • etwa 11% Marge am Medikament (für diese Preisspanne … bei teureren Medikamenten ist sie viel niedriger!): 52.80 .-
  • Total 82 Franken
Und beim Generikum?
  • Jahresbedarf 4 x 52 Franken = 208 Franken
  • Pauschale: 4 x 7.30 = 29.20 Franken
  • Total: 237.20 Franken

Der Patient bezahlt

  • 10% des Totalbetrages = 23.70 Franken

Die Apotheke verdient daran

  • die Pauschalen 4 x 7.3 (29.20.-)
  • 11% Marge am Medikament (22.90.-)
  • Plus EIN Mal die Substitutionspauschale, die hier das Maximum, also 21.20.- beträgt,
  • Total: 73.30 Franken

Und im nächsten Jahr noch weniger, da da die Substitutionspauschale wegfällt und garantiert der Preis des Generikums weiter gefallen ist … vielleicht noch 50 Franken? … Also … eigentlich ist man doof, wenn man das macht – oder? Wir machen das trotzdem. So sind die Apotheken halt.

Übrigens: der Arzt könnte auch nicht das Original verschreiben, sondern als Wirkstoff oder mit dem Vermerk „aut idem“ oder „Generika okay“ und schon dürften wir nicht einmal mehr die Substitutionspauschale verlangen …

Theoretisch ist es sogar so, dass der Arzt verpflichtet ist, seinen Patienten darüber aufzuklären, dass es da günstigere Generika gibt …!

Aber … so kommt so etwas in der breiten Öffentlichkeit an: (alles Kommentare mit Top-Bewertungen in der 20Minuten …)

Ja klar….Zusätzlicher Aufwand… Wow.. was fuer ein Business.

Frechheit  Frechheit, es soll billiger werden und dann so etwas.

Keine gute Reklame für… ..die Apotheker, das ist abzocke. Dann kaufe ich es halt wieder beim Hausarzt in der Praxis, und nicht mehr beim Apotheker, dann kann ich mir den Aufpreis vielleicht sparen. Dieser Aufpreis ist nicht in Ordnung, egal was der Preisüberwacher meint. Man sollte die Rechnung von der Apotheke jetzt immer zweimal anschauen, ich glaube nicht, das bei allen der Aufpreis einmalig ist, es gibt zu viele Schwarze Schafe. Aber vor allem finde ich, sollte der Apotheker von Anfang an Reinen Wein einschenken, und darauf hinweisen, dass es einen Aufschlag gibt, dass ist das aller mindeste.

Dienstleistung am Kunden? Dann darf künftig die Mode-Verkäuferin, der Metzger, die Lebensmittelverkäuferin, die Drogistin, die Floristin etc. auch einen Zuschlag für die BERATUNG verrechnen? Ist eine Beratung nicht eine Dienstleistung an den Kunden?

eine Frechheit sondergleichen! Da wird für das Generika propagiert mit der Glaubhaften Erklärung ,dass wir Krankenkasse- kosten sparen können. Aber die Apotheker müssen sogleich eine nette Einkommensquelle erfinden. Ich habe einen relativ hohen Selbstbehalt bei der K. K. somit muss ich in normalen Jahren um keinen Beitrag derK.K. bitten und zahle alles selber.

Im falschen Film Ich bin sprachlos, jetzt versuchen wir die hohen Gesundheitskosten zu drücken, damit die Krankenkassenprämien nicht ins Unermessliche steigen und dann macht der Apotheker einfach einen Aufschlag, damit er nicht zu kurz kommt. Dazu kommt auch noch die Rezeptgebühr – und der Preisüberwacher findet das auch noch legal?

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18 Antworten auf „Happiger Aufschlag oder Schuss ins eigene Bein?

  1. Das mit der Beratung als Dienstleistung ist doch eine gute Idee.
    In Service ist Trinkgeld etabliert, in der Drogerie kriege ich gelegentlich ein „Danke, für die gute Beratung.“ Und noch seltener ein paar Rappen vom Rückgeld. Damit kann ich dann mit meinem Team ein Mal im Jahr ein Glace essen :-P

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  2. Die Leserkommentare bei „20 Minuten“ sind mir immer ein Vergnügen. Da sieht man schön, wie die einfacheren Gemüter denken…

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  3. Mal vorweg: Generika sind nicht gleich gut wirksam, weder gegenüber den Originalen, noch gegenüber anderen Generika. Der Wirkstoff mag derselbe sein, die Galenik jedoch nicht (wegen unterschiedlichen Hilfsstoffen etc. – die ja in der Schweiz nicht einmal deklariert werden müssen). Habe ich oft genug erlebt.

    Aktuelles Beispiel: vor 9 Monaten lief das Patent für Rosuvastatin (einen Cholesterinsenker) aus. Ich habe daraufhin vom Original „Crestor“(R) auf das Generikum von der Sandoz umgestellt. Ergebnis: jeder 4. Patient hatte a) neue Nebenwirkungen oder b) schlechtere Laborwerte. Nicht einmal das Eigengenerikum des ehemaligen Rechteinhabers „Crestastatin“(R) konnte dieses Problem bei allen Patienten lösen. So bin ich (zähneknirschend) bei einer Handvoll Patienten zum Originalpräparat zurückgekehrt. Und die dürfen in Zukunft kräftig zuzahlen. Wie ich unter solchen Bedingungen langfristig gute Prophylaxe betreiben soll, ist mir noch völlig unklar.

    Aber eben wegen den o.g. Problemen beim Generika-Tausch schreibe ich schon seit Jahren kein „a.i.“ mehr auf die Rezepte.

    Ich fürchte ja, dass sich die Schweiz in absehbarer Zeit das deutsche Modell mit den Generika-Verträgen der Krankenkassen abgucken könnte. Das wäre dann das Ende der klassischen Praxisapotheke – denn welcher Hausarzt kann schon die Generika ALLER Hersteller permanent vorrätig halten?

    Meine Vision für das Jahr 2030:
    – die Ärzte geben GAR KEINE Medikamente mehr ab, auch nicht im Notdienst (und da muss der Kranke vom Lande im Notfall auch mal 1-2 Stunden zur nächsten Notfallapotheke fahren, um ein Medikament zu bekommen)
    – die Apotheken machen eine Art von Basisversorgung für alle AKUT-Medis
    – der Rest des Marktes wird ausschliesslich von Online- und anderen Liefer-Apotheken bedient

    Ich würde mich gerne irren, bin aber inzwischen reichlich desillusioniert. Wenn trotzdem unter den LeserInnen ein(e) OptimistIn sein sollte, die/der dagegen wetten möchte: der Wetteinsatz ist ein Nebukadnezar, den wir beide dann gemeinsam (und gerne auch mit allen BlogleserInnen (und selbstredend auch der Chefin)) auf einem schönen Alpengipfel niedermachen, während wir auf das bankrotte Schweizer Gesundheitssystem hinabschauen. Wettangebote bitte unter diesem Thread.

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    1. äh, für nicht-SchweizerInnen (oder noch-nicht-wache, LeserInnen): Was ist ein Nebukadnezar (ausser einer Gestalt aus der vorchristlichen Geschichte?)

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      1. Die „Nebukadnezar“ ist das Flugboot des Kapitäns Morpheus, von der aus ebenjener, Trinity und Neo immer wieder die Matrix heimgesucht haben. Wie @Der Flo ebenjenes auf einem schönen Alpengipfel niedermachen möchte, kann ich nur rätselraten. Ich vermute aber, er hat Zugriff auf eine der getarnten schweizer Artillerie-Gebirgsfestungen…

        duck&cover

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    2. Diese Befürchtung habe ich in Deutschland auch. Wie oft kommen Kunden in unsere kleine Apotheke mit den Preisvorstellungen aus dem Internet. Wenn ich ihnen dann erkläre das diese unter unserem EK liegen, gibt es unterschiedliche Reaktionen. Einige kaufen zum höheren Preis, andere gehen wieder. Gerade bei Medikamenten die nicht akut benötigt werden, sowie bei Kosmetika und Hautpflege beobachte ich diesen Trend. Überwiegend bei Kunden unter 50. Unseren Rentner ist es meistens egal wie der Preis ist.
      Wir versuchen die Kunden immer so zu beraten das sie sparen, auch wenn es nicht zu unseren Gunsten ist. Das wissen sie zu schätzen. Auch durch gute Beratung ist ein Kundenstamm zu halten. Extrem ärgerlich ist es wenn die Kunden nach 15 min Beratung ohne zu Kaufen wieder rausgehen und man weiß genau sie kaufen im Internet. Für diese wäre doch eine allgemeine Beratungspauschale eine gute Idee. Meine Arbeitszeit ist ja auch nicht kostenlos.
      Warten wir mal ab, wohin es sich entwickelt. Aber eines ist sicher, meinen Kinder rate ich nicht dazu sich einen Beruf in der Apotheke auszusuchen. Das ist sehr schade, aber ich empfinde das ganze System als sehr wackelig.

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    3. Ich mache mir da keine Illusionen… Ist halt wie mit dem BER (dem Flughafen-Berlin-Brandenburg, für dessen Namensgebung es eine schwere Umweltsünde ist, dass man den armen Willy Brandt nicht in einen Generator einspannt, so wie der jetzt im Grab rotiert) – dauert länger als unsprünglich geplant, kostet viel viel viel mehr, alle lachen sich zwischendurch drüber kaputt. Aber wenn es erst einmal so weit ist, ist das Kind in den Brunnen gefallen und das dann geschaffene System ist „to big to fail“, selbst wenn es von vornherein „broken by design“ ist. Anderes Beispiel: „SecurPharm“.

      Die Zuweisung von unterschiedlichen Leistungserbringern zur Belieferung unterschiedlicher Verordnungen (durch den selben Arzt am selben Termin) war schon 2004 mit der eGK (elektronische Gesundheitskarte) in der Ausführung die eGK ist nur die (teilweise) Zugriffsberechtigung zu den Daten, welche ALLE auf dem Kassen-Superserver liegen und NUR DORT verwaltet/verarbeitet werden geplant. Demnach sollten Dauermedikamente automatische via elekronischem Rezept an von der Kasse ausgesuchte Versender gehen, während die Apotheke vor Ort nur Zugriff auf die Verschreibung der „Akutmedikation“ – Antibiotika u.ä. – gewährt werden sollte. [Als ich das damals genau so verkündete, haben mich so gut wie alle meine Bekannten – egal ob fachlich vorgebildet oder nicht – ausgelacht.]

      Dies scheiterte bisher sowohl am Protest der Apotheken (ca. 2005, als dass dann endlich mehr als nur meine Wenigkeit durchschauten) als auch an der Unfähigkeit der „Gematik“, welche bei Millardenkosten bis heute nicht einen Bruchteil des eGK-Anforderungskatalogs umsetzen konnte.

      Ich denke, dieses Thema ist aber noch längst nicht vom Tisch, sondern schlummert nur in der Schublade. Und siehe! Es wird sich begeben in nicht allzu ferner Zeit, dass der Patient dringend sein Insulin braucht, der Apotheke vor Ort aber kein Zugriff auf die Verschreibung gewährt wird seitens der Kranken Kassen, und so die Apotheke vor Ort die Verordnung nicht mal als Privatrezept behandeln darf, weil sie die Verordnung gar nicht mehr zu Gesicht bekommt!

      Mit Papier-Rezepten ist es wie mit Papier-Geld in dieser Hinsicht. Es ist eine Form von Freiheit für den Bürger, welche aber von ebenjenem Bürger als lästig & unpraktisch & „unmodern“ empfunden wird. Welche Nachteile es birgt, wenn man das System (unbegründet) „modernisiert“, und welche Ziele andere Teilnehmer (insbesondere die Kranken Kassen) mit einer solchen Modernisierung verfolgen, wird sich erst später zeigen. Dann wird aber das große Jammern einsetzen, dass man das
      a) so ja gar nicht wollte…. und
      b) diejenigen, die das prophezeit haben (und die dafür ausgelacht wurden von den jetzigen Jammerern) da ja nicht laut genug die Kassandra gaben.

      Wird laufen wie immer – aber läuft! ;-)

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    4. Generika sind nicht genau gleich – es gibt teils aber tatsächlich Verbesserungen (nicht nur im Preis) … aber für die meisten hast Du wahrscheinlich recht.
      Das Medikament im Artikel war übrigens auch Crestor :-)
      Was ich nicht ganz verstehe, ist Dein Problem, dass Crestastatin nicht gleiche Laborwerte produzieren soll wie Crestor, dabei handelt es sich ja um das Co-Marketing-Produkt derselben Firma (kann man auch hier nachschauen: ). Also dasselbe Medikament, einfach anders abgepackt. Vielleicht haben da die Patienten es nicht mehr gleich genommen wie vorher?
      Mein Problem bei den Co-Marketing-Produkten ist eher der Preisunterschied … in dem Fall fände ich es nämlich total okay, wenn die Krankenkasse da das Original in der (grossen) Höhe nicht mehr zahlen würde, sobald die Firma da so etwas macht, oder der Patient mit seinem Wunsch danach auch die Preisdifferenz selber bezahlen darf.

      Zur Wette: Die nehme ich an. Ich glaube, dass es dann sehr wohl noch Ärzte gibt, die Medikamente abgeben (im Spital, als Hausarzt oder im Notfalldienst) – die das aber auf wenige Notfallmedikamente beschränken (müssen) weil alles andere durch ein Zentrallager geliefert wird, das von der Krankenkasse kontrolliert wird. Dauert dann halt etwas und wechselt bei Generika immer zum aktuell günstigsten. Auf der anderen Seite gibt es Apotheken, die aber nicht von der Akut-Versorgung der Medikamente leben können, sondern nur noch in Kombination mit den Dienstleistungen der medizinischen Grundverorgung, die dann hoffentlich übernommen werden von den Kassen, weil es dann zu wenige Hausärzte gibt … :-(
      Ich glaube den Nebukadnezar bräuchte ich dann auch … dringend.

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        1. Pharmama, du fällst leider wie viele andere auf den Denkfehler rein, dass gleicher Hersteller = gleiches Produkt ist. Das habe ich früher auch gedacht, aber seit ich in der Industrie arbeite, weiß ich dass das falsch ist…
          Jedes Produkt hat seine eigene Spezifikation, tatsächlich kann es sogar sein, dass die vom Generikum „besser“, also moderner ist, als die vom „Original“, da bei einer Neuzulassung stets die neuesten Anforderungen an Produkte gestellt werden, Altprodukte müssen aber häufig nicht auf den neuesten Stand angepasst werden.
          Es schwirren viele Altprodukte auf dem Markt rum, die nach heutigen Anforderungen niemals eine Zulassung erhalten würden,.
          Generikum heißt hier Bioäquivalenz nachgewiesen, also (wenn ich mich richtig erinnere) 75% – 125% Wirksamkeit zum Original erlaubt. Das wird auch ein Originator-Hersteller für sein Generikum trefflichst ausschöpfen.

          Analog läuft das ja auch bei Lebensmittelherstellern. Ich glaube Frta produziert z.B. Pallea als Markenprodukt und einmal günstig für Läden wie Ai. Ist es das gleiche? Nein, im Original sind mehr teure Zutaten, wie Garnelen, drin, im billigen mehr Füllmasse, wie Reis.

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          1. @Delilah: eigentlich nicht. Ich bin mir der Unterschiede da sehr wohl bewusst, bestes Beispiel für das wäre das Sortis-Generikum. Pfizer (Hersteller von Sortis) macht auch ein Auto-Generikum: Atorvastatin Pfizer. Das ist identisch (!) und sie machen ein eigenes Generikum: Atorva Pfizer. Das ist nicht identisch.
            Crestor und Crestastatin sind auch identisch.
            Oder Seroquel und Sequase: identisch. Da haben die Tabletten in der Sequase Packung sogar noch den Aufdruck „Seroquel“.

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  4. Irgendwie scheint die Meinung zu herrschen, dass Beratung oder Dienstleistung ein Gut ist, welches einem möglichen Kunden (das ist er ja erst, wenn er etwas kauft/bezahlt) stets kostenlos sein müsse. Egal in welcher Branche. Dabei finde ich es irrelevant, ob es nun eine Beratung im Gesundheitswesen, Bank,Immobilien, Recht, Mode, Elektronik, Lebensmittel oder was auch immer ist. Es ist Arbeit, nicht Hobby, und sollte bezahlt werden.
    Wie kommt man dazu, dass eine Fachperson mit vielen Jahren Ausbildung kostenlos arbeitet? (Arbeit ist nur etwas Wert, wenn die körperlich anstrengend ist ?)

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