Eichhörnchen und Aussichten

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Morgenessen auf dem sonnigen Vorplatz mit Bergaussicht. Dass Bergluft hungrig macht, kann ich jetzt schon bestätigen … selbst wenn wir bis jetzt nicht so aktiv waren. Die Nacht war angenehm und ruhig. Aber heute Montag wollen wir etwas laufen gehen. Wirklich nur etwas: für den Start habe ich den Eichhörnchenweg in Arosa ausgesucht. Der geht – laut Wanderapp Graubünden, die ich habe – nur über 1.7km mit wenig Steigung … und startet einen knappen Kilometer vom Hotel Kulm, weshalb wir da grad hinlaufen.

Bei der Reception bekommen wir nicht nur die Arosa Card – mit der man gratis den Bus und auch die Bahnen hier benutzen kann, sondern auch Erdnüsse für die Hörnchen – die wären arg enttäuscht, wenn man mit leeren Händen kommt. Im Internet empfehlen sie Haselnüsse im lokalen Dorfladen zu kaufen.

Auf dem idyllischen Weg durch den Wald finden wir bald die Eichhörnchen – respektive sie finden einen. Interesse an den Nüssen ist definitiv vorhanden – sie holen sie von den Händen, ganz freche klettern einem gar die Hosen hoch dafür. Essen tun sie die allerdings nicht … sie werden schnurstracks im Waldboden vergraben. Vorrat für den Winter – wenn sie die denn wiederfinden. Da sie geröstet sind, gibt es wenigstens nicht Erdnussbäumchen hier in Arosa 🙂

In Maran ist der Eichhörnchenweg zu Ende – wir gehen im Restaurant etwas trinken und warten auf den Bus, der uns zurück ins Hotel bringt. Unterwegs sehen wir einen Seilpark und die Tretboote auf dem See:  Ideen für die nächsten Tage. Anscheinend sind auch die in der Arosa-Card inklusive?

Abendessen heute Italienisch: Pizza für Junior in der Taverna im Hotel. Auch seeehr fein – ausserdem mit Sicht auf das Schwimmbad / die Spa-Landschaft. Den Spa durfte mein Kuschelbär heute ausprobieren. Er meint, das war sehr empfehlenswert.

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4 comments on “Eichhörnchen und Aussichten

  1. turtle of doom sagt:

    „…sie werden schnurstracks im Waldboden vergraben. Vorrat für den Winter – wenn sie die denn wiederfinden“

    Und die Pharmama gab den Tierchen nicht nur geröstete Haselnüsse zum futtern, sondern auch Tacrin und Donepezil?

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  2. Michael Behr sagt:

    Sind schon putzige Tierchen, die Hörnchen. Wir haben so einen Eichhörnchenpfad mal im Schwarzwald in Triberg besucht. Schade nur, dass die Tiere sich nicht benehmen und an die Regeln halten konnten. Also ich meine jetzt die, die auf zwei Beinen da herumliefen. Dass die nicht versucht haben, die Eichhörnchen in ihre Rucksäcke einzupacken, was so ziemlich alles.

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  3. Der Flo sagt:

    In Davos hatten wir auch so einen Platz, wo die Eichhörnchen zum Futtern kamen. Und auf den umliegenden Bäumen wurden sie von jeder Menge Tannenhähern beobachtet, die – sobald ein Hörnchen eine Nuss vergraben hatte – sofort zu diesem Platz flogen, die Nuss wieder ausgruben und damit verschwanden.

    Einige der dunklen Vögel kamen übrigens auch auf die Hand, wenn man sie nur weit genug in die Höhe hielt. Aber Tannenhäher sind nun einmal leider bei Weitem nicht so niedlich wie EHs, werden daher von den meisten Wanderern eher links liegengelassen.

    Nebenbei: Erdnüsse sind keine artgerechte Ernährung für EHs. Vor allem nicht geröstet.

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  4. Gru sagt:

    Ich wollte auch sagen, Baumnüsse (Walnüsse) wären doch eigentlich passender gewesen.. Wir haben es so gemacht als wir dort waren. Ist auch spannend zu sehen wie die Eichhörnchen die Nüsse „prüfen“ und nur die Guten behalten oder fressen. Das knacken der Nüsse ist auch sehr spannend und für mich immer noch faszinierend schnell! Ansonsten, geniesst Arosa, wir waren manche Jahre am Bergrennen und haben wann immer wir konnten noch ein paar Tage dran gehängt weil wir es so schön fanden..

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