Das hat nicht genug genützt!

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Mann in der Apotheke: „Ich brauche etwas für meine Mitarbeiterin, die hat seit 2 Tagen starke Halsschmerzen. Nicht Lutschtabletten – ein Schmerzmittel zum einnehmen!“

Donna empfiehlt Ibuprofen 400.

Mann: „Das hat sie schon und das hat nicht genug genützt. Könnte ich nicht die 600mg haben?“

Donna: „Die sind rezeptpflichtig. Aber … wie hat sie die denn genommen?“

Mann: „Eine Tablette pro Tag.“

(Ich glaube, Donna hat so etwas erwartet).

Donna: „Ummm – dann soll sie doch bis 3 mal am Tag die 400mg erst ausprobieren.“

Das ist wie (fast) alles: Einmal ist keinmal … und einmal genommen wirkt das ja ein paar Stunden, nicht für immer. Muss auch ab und zu wieder mal gesagt werden.

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3 comments on “Das hat nicht genug genützt!

  1. starfox66 sagt:

    Bewertung: 5 Kapseln, spitze! Hier auf diesem Blog wird man einfach köstlich unterhalten.

    Passend zum Thema: warum nur kommt mir da unweigerlich dieser Bodo Bach (Scherz)- Telefonanruf in die Apotheke in den Sinn?

    Soll ich vielleicht da mal mehr einnehmen, 3 – 4 damit das wirkt…. 🙂 😆

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  2. Mr. Gaunt sagt:

    Eigentlich ein schöner Fall für das QMS: Immer genau nachfragen nach Dosierung, Einnahmehäufigkeit, Einnahmeart und nichts ohne Nachfrage unterstellen, egal wie vollkommen logisch es scheint. Auch bei so vermeintlich banalen Sachen wie Ibuprofen.
    Den umgekehrten Fall gibt es bei Medikamenten, die nur einmal täglich eingenommen werden sollen oder sogar nur einmal wöchentlich. Wer die dann „wie immer“ 3x täglich nimmt, der dosiert plötzlich massiv über mit den entsprechenden Nebenwirkungen.

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  3. Alwin sagt:

    Erinnert mich an meine Nackenprobleme. Hier in Deutschland gibt’s ja nicht sowas wie Vorbezug, also stand ich mal in der Apotheke mit echt heftigen Nackenschmerzen und wollte Diclofenac. 75 mg retard war so meine Standarddosis. Gibt’s nicht ohne Rezept, aber Voltaren (Markenname) 20 mg gäb’s. Rat der Apothekerin: „Dann nimmst halt drei.“

    Stellte sich übrigens raus, die Nackenprobleme waren orthopädisch bedingt, und gehören inzwischen in mein geplantes Buch, „Ärzte, die nicht röntgen wollen, soll man watschen: Wie Strahlenphobie und unterlassene Diagnoseleistungen unnötige Schmerzen verursachen“.

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