Apotheken aus aller Welt, 686: Torgau, Deutschland

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Torgau: Ein wunderschönes altes Haus, dass offenbar schon seit längerem und immer noch die Bahnhofs-Apotheke beherbergt. Von hier läuft man durch den Park auf den ehemaligen Befestigungs-Anlagen zum Bahnhof …

2015_08_Torgau

Die ist ziemlich kompakt – aber irgendwie cool. Danke Beate!

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8 comments on “Apotheken aus aller Welt, 686: Torgau, Deutschland

  1. Andi sagt:

    Warum heißt es eigentlich Bahnhofs-Apotheke und nicht Bahnhof-Apotheke? Es heißt doch auch Verbandkasten, Verbandmaterial etc.

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    • VolkerCGN sagt:

      Bahnhof“s“-Apotheke ist in der Tat unlogisch. Denn die Apotheke gehört nicht dem Bahnhof (also = des Bahnhofs Apotheke). Die Namensgebung wurde vielleicht dadurch begründet, dass sich „Bahnhof-Apotheke“ wie eine Haltestelle anhört (so direkt am HBF Köln).
      Volker

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  2. hajo sagt:

    na, wenn man die Fenster rechts und links einbezieht Unterstell‘ ich halt mal), ist die Apotheke doch nicht so ganz „kompakt“ 😉

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  3. Andi sagt:

    Warum heißt es eigentlich Bahnhofs-Apotheke und nicht Bahnhof-Apotheke? Es heißt doch auch Verbandmaterial oder Verbandkasten.

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    • gedankenknick sagt:

      Eindeutige und unverrückbare Regeln für den Gebrauch des Fugen-s gibt es nicht. Zu groß ist die Zahl der Ausnahmen und Fälle mit schwankendem Gebrauch. Hier aber finden Sie zumindest ein paar Anhaltspunkte.

      Das Fugen-S wird regional sehr unterschiedlich benutzt, und es gibt nur begrenzt feste Regeln.

      Oder siehe auch hier:

      Den Gag mit dem „Verband-S-kasten“ machte schon mein Ausbilder bei der Bundeswehr mit mir – ich geriet dann (verbal) etwas mit ihm aneinander. So fragte er mich: Gibt es bei Ihnen etwa Brat-S-Kartoffeln? Und ich antwortete: Jawoll! Das ist ein leckeres Regionalgericht in meiner Heimat, Herr Unteroffizier! Es ging ein bischen so weiter, und es endete damit, dass er mich fragte, ob meine Freundin etwa Scham-S-lippen habe – was ich vor versammelter Manschaft, wo ich ja bloß gestellt werden sollte – wahrheistgemäß (und ohne weiteren Kaffee, denn ich imitierte den netten Italiener aus derselbigen Werbung) beantwortete mit: Isch habe gar keine Freundin… Da ich die Lacher hauptsächlich auf meiner Seite hatte, brach er die Belehrung zum Fugen-S ab…

      Wobei ich mr tatsächlich frage, ob die Tiefen hochdeutscher Orthografie ausgerechnet auf einem Schweizer Blog auszuloten nicht etwas paradox ist… 😀

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  4. Andi sagt:

    Na ja Gedanken(s)knick, die Ortho(s)grafie ist schon wichtig hier, denn Apotheker nehmens ja aufs Gramm genau – so soll denn auch sprachlich alles exakt sein, und was ist wichtiger für einen Apotheker als der Name seines Geschäfts?

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    • hmm… Also wenn, dann ja bitte „Gedankenknicks“ 😀

      Aber… Die Verwendung der Fugenlaute folgt dem Sprachgefühl und ist nicht immer einheitlich. Des weiteren: Komposita, bei denen der erste Teil selbst wieder komplex ist, haben häufig ein s als Fugenelement. Da wird als Beispiel ausgerechnet die Bahnhof-s-halle verwendet. Sprachlich wird dei dem komplexen Wort „Bahnhof“ also scheinbar gerne ein Fugen-s verwendet, und dies macht halt vor der Bahnhofsapotheke nicht halt. [Alle Zitate Wikipedia]

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    • … und was ist wichtiger für einen Apotheker als der Name seines Geschäfts?

      Alle Formfehler auf Harvoni-Rezepten sowie auf Revlimid-Rezepten VOR der Abrechnung bei der GKV zu finden…

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