Verschollen im Fax-Nirvana

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Vor-Gestern haben wir dem Arzt eine Anfrage gefaxt, ob wir bei einem Patienten ein Dauerrezept aus dem bisherhigen Rezept machen können. Weil heute noch nichts gekommen ist, ruft man an.

Praxisassistentin: „Nein, der Arzt hat das abgelehnt, aber er hat ein neues Rezept ausgestellt und das haben wir ihnen gefaxt.“

Pharmama: „Bei uns ist nichts angekommen.“

Praxisassistentin: „Wir habe es an die Pinguin-Apotheke gefaxt.“

Pharmama: „Die Pinguin Apotheke? Die gibt es nicht mehr. Das hier ist Pharmamas Apotheke. Unsere Nummer ist…“

Praxisassistentin: „Aber … da steht auf dem Rezept, wir haben es schon gefaxt …“

Pharmama: „Jaaa – aber nicht an uns.“

Mit Mühe und Not konnte ich sie dann überzeugen den Fax doch noch einmal zu schicken. An uns.

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6 comments on “Verschollen im Fax-Nirvana

  1. Andi sagt:

    Was hat es für Auswirkungen, wenn der Arzt ein Dauerrezept ausstellt? Bekommt der Kundd dann dieses bis auf weiteres nach Ablauf der Packung zu Lasten der Versicherung neu, ohne das ein neues Rp. vorliegt?

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  2. Lu07 sagt:

    Sozusagen, der Arzt kann ein Dauerrezept für bis zu einem Jahr ausstellen, dann kann der Patient das bis zum Ablaufdatum des Dauerrezeptes immer wieder in der Apotheke abholen. Finde ich bei dauernd gleichbleibender Medikation, z.B. Blutdruck, Insulin, Schilddrüse, sehr sinnvoll. Bei Psychopharmaka (da geht allerdings kein Jahr) eher weniger.

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  3. Biene sagt:

    Ob das irgendwann überläuft, dass Fax-Nirvana?
    Da landen bei uns auch dauernd Faxe mit Sonderrezepten von den Stationen. Blöd, wenn das Bestellte eher dringend gebraucht wird und es erst auffällt, wenn die Bestellungen schon gemacht sind.

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