Vom Essen in der Stillzeit

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Gottseidank, die Schwangerschaft ist vorbei und man kann wieder ein bisschen mehr Essen, wie man will … ich bin sicher nicht die einzige Mama, die so gedacht hat.

Man verzichtet während der Schwanger-zeit auf so einiges … und hat immer irgendwo im Kopf, ob das jetzt auch gut ist für das Baby in einem drin. Zumindest kenne ich das so von mir … und auch von einigen anderen. Das geht so weit, dass man gelegentlich direkt bei manchen sagen kann, dass die oder jene wohl schwanger ist, einfach weil sie auf einmal keinen Alkohol mehr trinkt (nicht mal das Gläschen Champagner am Fest) und um Rohschinken einen Bogen macht …. Toxoplasmose-Gefahr!

Das ändert sich nach der Geburt etwas …. aber „alles“ kann man trotzdem nicht essen. Ich selber war ja hocherfreut über das Aufschnitt-Plättli, das ich an einem Abend im Spital nach der Geburt bekommen habe und auch über die Einladung kurz nach dem Spitalaufenthalt durch meine Mama, die mir ein saftiges Pouletschnitzel mit Zwiebelsauce gekocht hat ….

Erfahrene Mütter werden jetzt schon aufstöhnen, die wissen was kommt, ich musste es erst noch lernen.

Das Baby isst immer mit – Du stillst und was Du isst, landet auch in der Muttermilch.

Zwiebelsauce macht mir selber zwar nichts, aber beim Baby kann das ziemlich Blähungen auslösen.

Wir haben dann zusammen eine ziemlich unruhige Nacht verbracht und ich habe daraus gelernt: Ja, auch in der Stillzeit muss man darauf achten, was man isst. Sehr. (Das im Bild ist Junior nach der eher unruhigen Nacht …)

Juniornew

Beim Aptaclub findet man zur Ernährung in der Stillzeit

Aber es sind nicht nur diese Sachen, in der Stillzeit muss man sich so ernähren, dass man genug isst – kalorienmässig und nährstoffmässig (Vitamine und Mineralstoffe) um sich und das Kind optimal zu versorgen. Wer als Mutter Vegetarisch oder gar Vegan is(s)t, um so mehr: ansonsten fehlen dem Kind wichtige Stoffe, die es für die Entwicklung braucht: Eisen und Vitamin B12 und vielleicht Folsäure …. auch jetzt noch wichtig, nicht nur in der Schwangerschaft zum Vorbeugen des „offenen Rückens“. Milupa hat eine , auf der sie diese wichtigen Nährstoffe vorstellt: Riboflavin, Vitamine C, D, B6, B12, Folsäure, Fettsäure Omega-3, Protein, Kalzium, Eisen, Jod, Zink.

Milupa hat mit der Profutura Maman Linie neue Produkte wie dem Müsli und Müsliriegel speziell für stillende Frauen, die man anstelle von den Tabletten, die man in der Schwangerschaft schon genommen hat nehmen kann. Die Tagesportion (50g vom Müesli oder 1 Müesliriegel) decken den Bedarf an zusätzlich benötigten Nährstoffen in der Schwangerschaft – das heisst, die enthalten die Vitamine, Eisen, Zink und Folsäure und Omega 3 Fettsäure und Jod.

Zur neuen Profutura Mama Linie von Aptamil gehören auch Stilleinlagen und Benelacta: Beutel zum Einnehmen für die Mutter mit Milchsäurebakterien, die im Darm wirken und Probleme wie Blähungen und Durchfall verbessern, indem sie andere, dies verursachende Keime verdrängen und die Darmflora wieder aufbauen. Man diskutiert hier auch positive Wirkung auf das Immunsystem im allgemeinen und auf die Mundflora (weniger Karies).

I partnered with the brand to write this article but every word is mine

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27 Antworten auf „Vom Essen in der Stillzeit

  1. Oh ja, das kenn ich auch. Und das Beste war noch, als sie mir im Krakenhaus, nach der Geburt meines zweiten Kindes einreden wollten, dass das ja nur Aberglaube sei und völlig überholt. Die Kohlsuppe (!), ja, wirklich, konnten sie dann selber essen. Ich habe meine Mutti angerufen, mir Mittagessen zu bringen, was sie auch gemacht hat. Die Schwestern haben schön blöd geschaut 😄. Aber den Fehler, Zwiebeln oder Kohl zu essen, machst Du als stillende Mutter nur einmal😄

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  2. Ich konnte bzw. kann es noch bei allen drei Kind ern essen, was ich möchte, egal ob Zwiebeln, Knoblauch, Kohl. Einzig bei zu viel frisch gepresstem O-Saft bekam mein Sohn einen geröteten Po. Üblicheweise trinke ich aber auch nicht so viel Saft. Und Nahrungsergänzunsprodukte braucht man auch nicht, wenn man sich nicht völlig von Fast Food ernährt.

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  3. Ein guter Grund niemals Kinder zu bekommen… :D
    Ich esse viel zu sehr gerne Medium rare. mjamjam Darauf 10Monate + verzichten? NIEMALS!

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  4. Ja man verzichtet schon auf einiges während der Schwangerschaft und auch in den nächsten Jahren danach. Rückwirkend kann ich aber sagen, dass jeder noch so große Verzicht es wert war:-)

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  5. abgsehen, dass du vollkommen Recht hast….jööööööööööööööööööööööööööööh war der winzig!!!!!!!!! <3

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  6. Witzig – bei meiner Maus hat es absolut nichts ausgemacht, wenn ich Kohl, Zwiebeln oder ähnlich angeblich blähendes Zeug gegessen haben. Klar hatte sie hin und wieder Blähungen und auch ein paar sehr unruhige Nächte, in denen die Pupse nicht so wirklich raus wollten, aber das hatte mit MEINEM Essen nichts zu tun. Sie hatte die Blähungen auch, wenn ich nichts blähendes gegessen habe und hatte keine, wenn es Rosenkohl gab…

    Kann man also pauschal sagen, dass man nichts Blähendes essen soll in der Stillzeit? Korrelation vs. Kausalität… Ich denke, man muss das ausprobieren. Jedes Kind ist anders. Ich hab in der Stillzeit jedenfalls auf nix verzichtet, auch nicht auf Orangesaft oä der ja einen wunden Hinter machen soll…

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  7. Ich habe wirklich nichts gegen gesponserte Blogposts, Werbung usw. Aber unter dem Deckmänntelchen der Stillratschläge Werbung für eine Firma zu machen, die aus wirtschaftlichen Gründen überhaupt KEIN Interesse an natürlicher Ernährung von Babys haben kann – Das hätte ich hier bei Pharmama nicht erwartet.
    Natürlich kann es eventuell sein, dass Kinder auf die Ernährung der Mutter reagieren – es kann aber auch genauso nicht sein. Generell heißt es bei Neugeborenen ja oft, sie hätten Bauchschmerzen und dann wird der Grund dafür gesucht. Der liegt aber oft nicht einfach nur an der Zwiebel im Abendessen – sondern daran, dass das Baby erst in der Welt ankommt, einen langen Tag mit vielen Eindrücken hatte, der Darm sich generell erst mal ans Essen gewöhnt usw. Sonst hätten Flaschenbabys ja im Umkehrschluss niemals Bauchweh.
    Ob Stillen und/oder Fläschchen darf natürlich gerne jede Mutter für sich entscheiden. Ich finde nur die Grundidee “Beim Stillen musst du dich total einschränken und brauchst Nahrungsergänzungsmittel, um selbst zu überleben“ äußerst irreführend.

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    1. Schreibe ich irgendwo, dass Fläschchen besser als Stillen ist? Nein. Ist nicht so. Genauso wenig, wie dass man NEM zum überleben braucht. Allerdings ist Eisen für die Entwicklung wichtig und es hat da nachgewiesen schon schlimme Störungen gegeben, wenn Extrem Beganer das nicht zugeführt haben.
      Aber vielleicht liest Du den Post nochmal mit ein bisschen weniger Eigen-Aufregung?

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  8. Ich stimme Frau Zeitlos zu. Laut Stillberaterin ist es überholt, dass man in der Stillzeit blähende Nahrungsmittel meiden soll. Meine Tochter hatte nie Probleme, die mit meinem Essen zusammenhingen. Ausserdem bin ich gut ohne Nahrungsergänzungsmittel zurecht gekommen.

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  9. Meine beiden Kinder haben mir nur größere Mengen Spargel mit einem Stillstreik rückgemeldet, ansonsten ging es mir ebenso wie vielen hier: Kein Effekt blähender Stoffe, und das Bauchweh hatten die beiden eher vom Schreien als umgekehrt, denn dabei schlucken sie Luft und das bläht dann wirklich.
    Ich finde es wichtig, Eltern vor allem dies zu sagen: Die meisten Babys schreien – laut meinem genialen Kinderarzt und auch aus meiner Erfahrung – aus Überforderung, Müdigkeit, wegen Regulationsschwierigkeiten. Eine Selbstkasteiung der Mutter vergrößert höchstens den Stress, und Zufüttern hätte meinen persönlichen Stress ganz sicher auch vermehrt.

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  10. Meine Frau hat bei keinem unserer Kinder in der Stillzeit wirklich darauf geachtet, was sie isst und auch in der Schwangerschaft gab es da wirklich keine Probleme. Das ist doch eher ein wenig Panikmache, denke ich.

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  11. Ich kann auch nur den Tipp wiederholen: Ausprobieren! Natürlich vorsichtig. Nicht zwingend gleich einen ganzen Zwiebelkuchen. ;-)
    Beim meinem ersten war es fast egal, was ich gegessen habe. Spargel oder Rosenkohl, Zwiebeln oder Knoblauch. Aber wehe es waren Tomaten dabei. Roh, gekocht, als Saft, Sauce oder was auch immer. Babys Hintern war knallrot. Echt unschön. Kind zwei war da schon mäkeliger bei bestimmten Gewürzen oder Gemüsen, die ich gegessen habe. Und Tomaten gingen da interessanterweise auch nicht. Trotzdem fand ich den „Verzicht“ jetzt nicht soooo schlimm. Letztendlich weiß man doch, dass auch diese Zeit (je nach Stilldauer) irgendwann auch wieder vorbei ist. Klar, wenn man tatsächlich kaum was Essen kann, weil Baby auf alles reagiert, ist es schwerer. Aber wie anfangs geschrieben, das muß man langsam austesten.

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  12. Liebe Pharmama,

    perfektes Timing ;-) schließlich habe ich seit einer Woche ein Stillkind.
    Und einer der ersten Wünsche an meinen Mann war es, den Kühlschrank mit Räucherlachs, rohem Schinken sowie einem Piccolo Sekt zu bestücken. Das muss sein. Ansonsten esse ich das Gleiche wie in der Schwangerschaft, das hat der Babykörper alles schon mal abbekommen, und bisher gibts keine Probleme.
    Das Thema „wie viel essen als Stillende“ wäre eventuell noch einen Absatz wert gewesen.

    @Werbepost: muss man nicht mögen, aber 1) ist das die Entscheidung des Bloggers, 2) war das beim Lesen schon eindeutig und 3) ist die Kennzeichnung deutlich. Für mich völlig OK so.

    LG stahldame

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