Zur Klarstellung

Nach diesem etwas verwirrlichen email-Austausch sehe ich mich genötigt, hier ein paar Sachen klar zu stellen.

Zwischen dem 7.12.2012 und 04.12.2012 kann ich keine Email lesen oder beantworten
Bitte nennen Sie mir den Preis für folgendes Produkt in €  – Rezept liegt vor
Neues Pflaster Capsaicin  179mg — in Deutschland: Qutenza —
Mein e-mail (entfernt)
Freundliche Grüße und eventuell Geschäft
H.

guten Tag Herr H,
da ich keine Medikamente verkaufe, gebe ich auch keine Preisauskünfte. Für die rezeptpflichtigen Medikamente können sie aber auf der Seite  selber nachschauen.
mit freundlichen Grüssen
Pharmama

Bitte seien Sie freundlich und sagen Sie mir ob ich auf einer schweizer Seite bin oder Slowakei. Die Preise sind in CHF. Danke H.

Also noch einmal ganz langsam und zum mitschreiben:
Das hier (hier!) ist keine Versandapotheke, nicht einmal eine Online-Apotheke. Das hier ist ein persönliches Blog.
Deshalb verkaufe ich hier auch keine Medikamente. Nix Geschäft.
Verschicken könnte ich Medikamente auch nicht, selbst wenn ich ein Rezept bekäme – das darf ich als Apotheke in der Schweiz nicht.
Schweiz! Das .ch in der Blogadresse und dem von mir genannten Link und die Preise dort in CHF (Franken) dürften darauf hindeuten.
Ich spreche und schreibe auch in Deutsch (oder zumindest Düüütsch :-) )
Und vielleicht sollten sie doch mal ihrem e-mail header entfernen … der ist seit 3 Jahren veraltet.



21 Antworten auf „Zur Klarstellung

  1. Ist doch logisch, da hat einer nach Versandapotheke gesucht und irgendwie die Slowakei mit der Schweiz verwechselt und ist dann auf diesem Blog gelandet … Ich hab mal bisserl mit Suchbegriffen gespielt:

    „pharma.ch Rezept versandapotheke“

    Voila.

    Gruss aus Österreich

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    1. Na ist doch logisch: Das ist ein Zeitreisender! Dann passt alles zusammen:

      Da kann man schon mal den Überblick verlieren, welches Land welches ist. Schließlich wird die politische Landkarte ja bei jedem kleinen Weltkrieg wieder durcheinandergewürfelt. Und welche Währung gerade wo gültig ist, ist erst recht schwer zu merken. Immerhin hat er nicht nach Preisen in Reichsmark gefragt …

      Und für einen Zeitreisenden ist es natürlich auch höchst wichtig, nicht nur auf künftige, sondern auch auf vergangene Abwesenheiten hinzuweisen, insbesondere, wenn sie negativ sind. Nicht, dass ein Kollege von ihm ihn 2012 treffen will, weil er 2015 eine E-Mail von ihm bekommen hat, ihn aber verpasst, weil nicht drinstand, dass er gerade da gar nicht da ist.

      Dass es für einen Zeitreisenden gar kein Problem ist, am 7.12.2012 abzureisen und am 4.12.2012 zurückzukehren bedarf wohl keiner weiten Erklärung.

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  2. Ein bisschen off topic, aber das ist ein sehr interessantes Produkt. Capsaicin-haltige Pflaster gibt es ja schon länger, das ABC Pflaster ist ein echter Klassiker.
    Ein grosses ABC Pflaster enthält 11mg Capsaicin(oide), Qutenza enthält auf kleinerer Fläche mit 179 mg das 16-fache davon. Das muss brennen wie Hölle!!!
    Eingesetzt wird es bei neuropathischen Schmerzen (Nervenschmerzen) bei HIV oder nach Gürtelrose. Die Gegend wird vorher mit einem topische Lokalanästhetikum betäubt. Der Anwender soll Nitrilhandschuhe dabei tragen.

    Ich finde das Produkt superspannend. Kennt das wer in der Offizin aus Erfahrung?

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    1. Ich kenne das aus der schmerztherapie. Unangenehmes Zeug. Ordentliche schmerztherapie vor Anlage ist Pflicht, für die anwesenden Personen sind Handschuhe, Schutzbrille und atemschutzmasken obligatorisch. Das Zeug brennt einem alles weg.

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      1. Unter Umständen auch in regionalanästhesie oder Vollnarkose. Je nach dem, wie gut der Patient das toleriert. Nach 30-60 Minuten entfernt man das Pflaster, die volle Wirkung entfaltet das ggf. aber erst nach einigen Tagen und kann dann eine Weile helfen. Wiederholung bei Bedarf alle 3 Monate.

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    2. Ja – das ist spannend. Das Prinzip ist ja schon länger bekannt: man leert die Speicher der schmerz-übertragenden Nervenzellen (P-Substanz) und hat danach weniger Schmerzen. So soll scharfe Chili essen auch gegen Kopfschmerzen wirken.
      Da denke ich, hat man dann einfach ein anderes, brennenderes Problem …

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    3. Aus eigener Erfahrung: Ja, das brennt wie Hölle!!! Für manche nur mit gleichzeitiger intravenöser Verabreichung von Opioiden zu ertragen. Wirkt dafür aber auch gut. Eine tolle Hilfe, wenn man neuropathische Schmerzen hat.

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      1. Danke für den Erfahrungsbericht. Wie Pharmama schon schreibt: Das Prinzip ist nicht unbekannt. Komplett neu war mir aber, dass es ein derartiges Arzneimittel schon im Einsatz gibt. Die kurzfristigen Nebenwirkungen sind ja schon heftig bei dem Höllenzeug, aber das Ergebnis scheint es ja zu rechtfertigen.

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    4. Nen bisschen spät, aber… Ich hatte Qutenza 1 St. in den letzen 4 Jahren, kann mich aber an keine Rückmeldung erinnern. Vermutlich war es ne (Uni)Klinikverordnung – „zu Händen des Arztes“ wahrscheinlich auch…

      Bei Post-Herpes-Zoster-Schmerz kenne ich noch „Versitas Pflaster“. Wahrscheinlich bei weitem nicht so stark wie Qutenza, aber dafür auch Patienten-Heimanwendungs-geeignet. Nur so als Idee…

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  3. Uh,
    ich dachte, das sei eine Mail aus deinem Archiv. Aktuell. Mit der Zeitangabe? Ist bestimmt ein Zeitreisender, da er rückwärts rechnet …

    Und scheint ja ein Teufelszeug zu sein, das Pflaster. Was da wohl bei einer Zeitreise rückwärts passieren mag, wenn man das anlegt?

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