Das Haar in der … Kekspackung

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„Die Kinderkekse hatten ein Haar drin! Das ist nicht akzeptabel!“

mit der Ankündigung kommt der wirklich empörte Papa in die Apotheke.

Pharmama: „Oh, Nein, das geht so wirklich nicht. Ich tausche ihnen das Produkt gerne um.“

Der empörte Papa: „Ich habe es nicht mehr. – Ich habe es natürlich weggeworfen, nachdem ich das Haar gesehen habe!“

Pharmama: „Umm – das ist aber blöd.“

Der empörte Papa: „Wieso?“

Pharmama: „Weil ich das der Firma melden muss, am besten mit der Chargennummer vom Produkt … und für den Umtausch bräuchte ich die Packung eigentlich auch …“

Ich habe dann nicht weiter diskutiert und ihm das Produkt ausgetauscht. In dem einen Fall sogar ohne die Originalpackung und ohne Kassabon: meine Kollegin hat sich noch an den Verkauf erinnert und das war auch im Computer drin. Aber wäre es einiges teurer gewesen, hätte ich darauf bestehen müssen. Es gibt leider Leute, die so etwas reklamieren, obwohl nichts ist, nur um eine neue Packung gratis zu bekommen. Tatsächlich hatte ich bei mir in der Schulklasse so ein paar Spezialisten, die das mit … Kirschstäbli waren das glaube ich, erfolgreich probiert haben. An denen war auch nichts falsch – Hauptsache Gratis-Packung.

Aber zurück zum Haar in der Kekspackung. Nein, das sollte nicht passieren. Wir hatten schon einmal einen Post (das gehört da nicht rein) wo wir derartiges diskutiert haben, aber vielleicht gibt es Neuigkeiten: Was habt ihr schon gefunden, was wo nicht rein-gehörte?

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70 comments on “Das Haar in der … Kekspackung

  1. nadja sagt:

    Ich hatte mal eine tote Fliege in einer Kelloggspackung.
    Da ich aber nicht zu 100% ausschliessen konnte, dass sie bei uns zu Hause den Weg in die Packung gefunden hat, habe ich nicht reklamiert…

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  2. sweetkoffie sagt:

    Kürzlich sah ich einen Beitrag über Brot und was sich in den Fertigmischungen der Bäckerware befindet, wegen des Geschmacks … über manches darf man nicht wirklich nachdenken … 😳

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  3. Birte sagt:

    Einen dicken Metallbolzen in einer Dose Mais. Da vermisst wohl jemand einen Teil seiner Fertigungsmaschine…

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  4. Krischan sagt:

    Haare in einem Babybreiglas von Milupa. Brav mit Charge gemeldet, auch eine Mail mit „Entschuldigung, Entschuldigung, wir schicken Ihnen auch Ersatz“ (nicht, dass das irgendwie retroaktiv den Moment retten würde, als man dem Kind das Essen nicht geben konnte/wollte). Nie wieder etwas von der Firma gehört. Konsequenterweise nie wieder etwas von der Firma gekauft 🙂

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  5. Anne sagt:

    Eine eingeklebte, dicke, noch fast intakte, aber tote Fliege zwischen Buchdeckel und Vorsatzpapier. Haben wir natürlich auch sofort und ohne Beleg umgetauscht.

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  6. messju sagt:

    Eine Schraube im Döner.

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  7. Anna sagt:

    Eine dicke Tackernadel in Tiefkühlmeeresfrüchten. Mit Muschelschalen hätte ich ja gerechnet, deswegen nicht fest draufgebissen (bei der Zubereitung nicht bemerkt). Die Packung hatte ich lange hier liegen, aber mir war dann doch die Mühe zuviel, es zu reklamieren. Seither esse ich keine Tiefkühlmeeresfrüchte mehr 😦

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  8. schnucki sagt:

    Ein Stück Gummi in der Marmelade.
    Jede Menge Ungeziefer in nem Nudelfertiggericht von Aldi (die miracoli Nachmachen). Das war richtig eklig – hab die Tüte Nudeln nämlich ohne richtig gucken ins kochende Wasser gekippt. Und dann schwamm das Getier tot oben auf. Bäh.

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  9. sakasiru sagt:

    Mein Stiefbruder hat mal als Lebensmittelchemiker solche Reklamationsprodukte untersucht. Sein Highlight war glaub ich eine eingebackene Maus im Toastbrot.

    Persönlich hatte ich noch nie etwas wirklich ekliges. Mal ein nicht richtig aufgepappter Joghurtdeckel, was ich im Laden nicht bemerkt hatte. Das hab ich aber nicht gemeldet. Gemeldet hab ich nur einmal eine Packung MonCherie, wo die Hälfte der Pralinen ausgelaufen war. Chargennummer und Problem angegeben und ich habe Ersatz bekommen, ohne die Packung oder Fotos einschicken zu müssen. Ich kann mir schon vorstellen, dass es Leute gibt, die sowas dann ausnutzen, aber erschwindelte Pralinen könnte ich nicht wirklich genießen.

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  10. Rührfix sagt:

    Vor vielen Jahren in der Apotheke: eine Packung Magentee in Beuteln, der Karton in durchsichtige Folie verpackt. Zwischen Karton und Folie krabbelte es. Die Firma hat auf die Reklamation nicht reagiert

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    • Pharmama sagt:

      Keine Reaktion ist ungut. Ich meine, es kann vorkommen, das Käfer im Tee sind (ist ja auch ein Naturprodukt), aber da kann man sich trotzdem entschuldigen und das ersetzen, wenn es noch nicht abgelaufen ist.

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  11. Medimaus sagt:

    Ich hatte als Kind mal eine Biene in einem Glas Marmelade gefunden…
    Sah nicht wirklich lecker aus… 😦

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  12. Medimaus sagt:

    Ach ja, und vor ein paar Jahren hatte ich im Naturreis Käfer drin. Da lagen aber wohl die Käfereier schon in den Reiskörnern…
    Kommt wohl vor allem dann vor, wenn Käfer ihre Eier noch in die Blüten legen.
    Dann werden sie von dne Körnern wohl richtig „eingeschlossen“ und geschützt.

    Ich wunderte mich erst noch, dass da in der Box nach einer Weile relativ viele Reiskörner mit einem schwarzen „Ende“ waren.
    Aber erst, als ich wieder mal Reis kochen wollte, und fünf oder sechs Käfer im Reiswasser herumschwammen, ging mir ein Licht auf.
    Man konnte sie aber auch kaum in der Reisbox erkennen, weil die sich klein zusammenrollten und totstellten.
    Erst wenn man die Box ein Weilchen lang in Ruhe ließ, rollten sie sich wieder auf und krabbelten los…

    Ähmja… örks…

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    • Pharmama sagt:

      Komm mir nicht mit Reis. Ich habe monatelang keinen mehr essen können, nachdem ich da rote Pünktchen drin gefunden habe. Viele rote Pünktchen, die sich dann als Madenköpfe herausgestellt haben. (Die Madenkörper waren auch drin, aber da weiss praktisch unsichtbar …)

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  13. Molly L. sagt:

    Ein komuisches Plastikteil in einer Fertigsoße eines namenhaften Herstellers. Eingesendet mit Chargennummer und allem. Zurück kam ein Entschuldigungsschreiben inklusive sagenhaftem Gutschein über 5 (!) Euro. Haben wir zurückgeschickt.

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    • sakasiru sagt:

      Wieso, wieviel hat die Soße denn gekostet? Hier gehts ja erstmal um Erstattung bzw. Ersatz des verunreinigten Lebensmittels, nicht um Schmerzensgeld oder sowas. Irgendwelche Geschenkpäckchen sind reine Kulanz des Herstellers.

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      • Molly L. sagt:

        Na ja, das war so: Um das Geld ging es uns gar nciht, auch nicht um eine Ersatzpackung. Das hatten wir denen auch so geschrieben, es ging uns ganz allein darum, dass dieses Teil klein genug gewesen war, um es in einer dickflüssigen Soße mit Tomatenstücken etc. zu übersehen, aber groß genug, um einem Kleinkind wie dem unseren im Hals steckenzubleiben. Darum ging es uns und nicht um die ich glaube 1,39 Euro für die Soße!
        Von denen kam dann aber nur so ein blödes 08/15-Schreiben (maschinell unterzeichnet), indem sich zwar auf schwurbeligste Weise entschulidgt wurde, aber so aalglatt und verschlungen, dass die gleichzeitig jede Schuld von sich wiesen, so al la „Trotz aller Sorgfalt“ und „bemühen uns stets um Qualität“-Blabla.
        Vermutlich, um ja keine Angriffsfläche oder einen juristischen Ansatzpunkt für eine Klage zu bieten.
        Und dazu dann halt diesen blöden 5 Euro-Gutschein.
        Das fanden wir extrem doof, das hat uns echt genervt.
        Einfach ein: „Oh Mann, das tut uns Leid, wir werden der Sache sofort nachgehen, damit das nie wieder passiert!“ hätte uns doch gereicht, mehr wollten wir garnicht. Deshalb haben wir denen ihren blöden Gutschein zurückgeschickt, es ging uns ums Prinzip, nicht um Kohle oder Kulanzpäckchen.

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        • Steffi sagt:

          Ehrlich gesagt verstehe ich solche Gedankengänge nicht. Ich gehe jetzt mal stark davon aus, dass der Hersteller auch jetzt schon alles mögliche versucht um sein Produkt so sauber wie möglich zu halten, dass aber eben immer mal wieder kleine Plastikteile etc in Saucen geraten können. So ist das eben. Menschen machen Fehler, Maschinen gehen kaputt, auch Geräte sind fehlbar.

          Und ein persönliches Entschuldigungsschreiben an jeden, der mit seiner 1,39 Euro Sauce nicht zufrieden ist wäre da sicher ein Job für gleich mehrere Mitarbeiter.

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          • Molly L. sagt:

            Der Gedankengang, der dahinter steckt, liebe Steffi, ist folgender: Jemand hat MIst gebaut, das kann passieren. Dann steht man dazu und bittet ersthaft (!) um Entschuldigung und bemüht sich, dass das nicht noch einmal vorkommt. Das ist nicht immer einfach, aber so sollte es meiner Meinung nach sein.
            Andererseits denke ich auch, dass die Klagewut, die leider immer mehr zugenommen hat, bei solchen Sachen dazu führt, dass die Unternehmen mit Schuldeingeständnissen etc. vorsichtig geworden sind.

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  14. Carola sagt:

    Hatte mal unabhängig von zwei Freundinnen am selben Tag Mehl gekauft. Alle hatte. Maden im Mehl. :/ Obs reklamiert worden wäre: keine Ahnung – ich wollte die Packung nur weg haben….

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  15. Marie sagt:

    Maden in einer Schachtel Pralinen. Die Pralinen enthielten Nüsse und die waren wohl befallen. Wir haben die Pralinen eingeschickt, ein nettes Entschuldigungsschreiben bekommen und zur Entschädigung noch mal eine große Schachtel Pralinen, zu der umgetauschten dazu erhalten. Außerdem hab ich schon einmal eine Wespe eingebacken im Kuchen gefunden, dass aber nicht reklamiert.

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  16. Ich hab mal eine Packung Hirse gekauft und als ich sie öffnete, war sie voll mit Dinkelmehl 😀

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  17. pompier sagt:

    Ein Maschinenteil (ca. 10 cm) ploppte vor Jahren beim Frühstück aus der Kelloggs‘-Packung – noch mit Zucker drumherum, also scheinbar aus der Fertigung. Eingeschickt, nettes Schreiben im Sinne von „Ihnen fehlt da vermutlich ein Teil an der Fertigungsstraße“ dazu, und Päckchen mit vielen Probierpackungen zurückbekommen! Ist aber schon so ~30 Jahre her … (die Marke hab ich immer noch gern).

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  18. squirrel1976 sagt:

    Ein Freund hat mal im McDonalds-Salat eine halbe Eierschale gefunden und daraufhin einen komplett neuen bekommen.
    Ich selbst hatte leider schon ein paar mal Mehlmotten mit eingekauft…ekliges Viehzeuch.

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  19. Lorzi sagt:

    Eine Glasscherbe in einer Pizza vom Lieferdienst. Das war schon nicht mehr witzig… zum Glück haben wir´s rechtzeitig bemerkt! Angerufen und Pizza (samt Glasscherbe) persönlich vorbei gebracht. Die haben vor Panik in dem Laden schon fast in der Luft Purzelbäume geschlagen… Tausend Entschuldigungen, Geld zurück + gratis Ersatz. Offenbar war dort in der Küche eine Arbeitslampe kaputt gegangen und die Scherben von der Glühbirne sind auf den Belag gekommen.
    Da die Qualität sonst immer wirklich sehr gut war haben wir trotzdem dort noch bestellt, wenn´s mal wieder Zeit war.

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  20. Apomi sagt:

    Einen Weberknecht in einer Flasche Apfelwein…..

    Aber sehr nettes Reklamationsmanagement, die haben mir am selben Tag einen Fahrer mit einer 12er Kiste vorbei geschickt :-O

    Unglücklicherweise ist er vor dem Haus ausgerutscht und 9 Flaschen waren kaputt^^, aber sehr nett war es auf jeden Fall

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  21. Shark sagt:

    Pflaster im Apfelkuchen von Bekannten gebacken.

    Eine Kollegin von mir hat mal ein Brötchen mit eingebackener Fliege reklamieren wollen. Statt sich zu entschuldigen hat die Verkäuferin die Augen verdreht, die Fliege abgepult und wollte das Brötchen zurückgeben.

    Ich habe mal in einem Laden arbeiten müssen, in dem Schaumzuckerdeko verkauft wurde. Im Lager und Nachts im Laden waren jede Menge Mäuse unterwegs. Wenn die Plastikfolie um dem Schaumzuckersichtbar angefressen war, aber die Süßigkeit selbst noch unangefressen aussah, wurde nur die Folie ersetzt. (Fand ich besonders gut, als schon Giftköder ausgelegt worden waren.)

    Man sollte eigentlich nicht so genau darüber nachdenken, was man mit Lebensmitteln sonst noch so ersteht…

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    • Pharmama sagt:

      Merkt man das nicht, wenn man ein Pflaster verliert? (Auch ein bisschen bäh, auch wenn vom Bekannten selber).
      Aber die Verkäuferin hat ja einen ab. Das würde ich nicht mehr nehmen das Brötchen. Da kann sie mir ersatzweise gleich das Geld zurückgeben, wenn sie das nicht austauschen will.

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  22. Sonja Ritzi sagt:

    eine tote Maus in Bohnen (Beutel im Kühlregal)

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  23. Püpel Zwergpirat sagt:

    Einer Kollegin meiner Schwester ging beim Hackfleischkneten in der Fleischerei der Ehering verloren. Der Bauarbeiter, der ihn im Mettbrötchen fand, brachte ihn netterweise zurück…

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  24. Panama Jack sagt:

    Ich war mal in einer bekannten Systemgastronomie amerikanischer Art, da gab’s auch H-Milch in Trinkpäckchen. Im ersten war die Milch sauer … umgetauscht. Im zweiten war sie aber dann auch sauer … gab dann ein kostenloses Upgrade auf Orangensaft 🙂

    Es gibt auch einen Schokoriegel, von dem früher in der Werbung behauptet wurde, er sei „so leicht, der schwimmt sogar in Milch!“.

    Eine Bekannte hat dann auf den Hinweis, dass das aber nicht auf die Mini-Variante des Riegels zutrifft (verm. anderes Verhältnis von Füllung zu Schokomantel) ein großes Sortimentspaket vom Hersteller als Dankeschön bekommen … das hatte sich aber nach ner Weile rumgesprochen und man bekam nur noch einen Brief 🙂

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  25. wolframcgn sagt:

    Als ich noch bei einer Sandwichkette gearbeitet habe, hat ein Kunde reklamiert dass eine Reiszwecke im Salat seines Sandwiches sei. Da wurde den Salat selbst in der Filiale zugeschnitten haben + nicht haben anliefern lassen, konnte ich das nach der Rekla rückhaltlos aufklären. Der Salat wurde tatsächlich unter unserer Küchenpinnwand zubereitet, obwohl wir das eigentlich aus genau so einem Grund untersagt hatten.

    (Davon mal abgesehen: Selbst wenn der Kunde nicht „berechtigt“ reklamiert hätte: ich geb dem Kunden i.d.R. alles so wie er es gerne kompensiert haben will. Ist gerade in der Systemgastronomie immer einfacher, besser und schneller als doof rumzudiskutieren. Es sei denn natürlich, ich werde offensichtlich veräppelt.)

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  26. Judi sagt:

    Wir hatten mal einen gekauften Käsekuchen (von denen, die die leckeren Tiefkühlkuchen immer so hübsch melodiös in der Werbung besingen), der mit Salz statt mit Zucker gebacken war. Wurde anstandslos ersetzt, ich vermute, wir waren da nicht die einzigen, denen es den Sonntagsnachmittagskaffee versalzen hatte.

    Ein frühes Trauma hatte ich als Jugendliche mit einer Tiefkühllasagne (und heute finde ich, ich habs verdient, keine Ahnung wie ich mal auf die Idee kam, dass man sowas essen kann/soll/will). Jedenfalls war da ein undefinierbares, aber offensichtlich organisches Teil im Hackfleisch, das man am ehesten noch als Kralle hätte bezeichnen können börks. Es war meine letzte Fertiglasagne 😎

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  27. Lottea sagt:

    Ein kleines Stück Draht in Schmalzkuchen vom Weihnachtsmarkt hatte ich mal als Kind. Bin aber nicht mehr zurück gegangen. Ein Haar in einer Kugel Eis, wenn das da nicht immer so lecker gewesen wäre…

    Mir hat mal jemand erzählt, der in der Qualitätssicherung eines großen Lebensmittelhersteller arbeitet, dass da mal jemand verschiedene Produkte reklamiert hat. Der hatte im Knast wohl Langeweile und hat aber leider nicht gewusst, dass die verschiedenen Produkte zu einem Hersteller gehören und es auffällig ist, wenn man als einzlene Person mehrere Reklamationen schickt.

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  28. opatios sagt:

    Mir kam mal beim Mittagessen in einem Lokal eine Raupe aus dem Beilagensalat marschiert. 😉 Hab ich mal als Indiz für Frische gewertet und kein großes Aufhebens drum gemacht.

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  29. Kathi sagt:

    Mal von der anderen Seite: bei uns in der Gastronomie kommt es vielleicht 3 oder 4 mal im Jahr zu Reklamationen wegen Haaren im Essen. Wir tragen in der Küche zwar alle Kopfbedeckung, einige Haare haben das aber wohl noch nicht mitbekommen. ^^ Worauf ich aber eigentlich hinaus wollte: ein Gast hat mal ein langes schwarzes Haar im Essen eingebacken (!) gefunden, nur hatte keine der Küchen- oder Servicekräfte zu der Zeit lange schwarze Haare… wir haben bis heute keine Ahnung, wo das herkam.

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  30. nickel sagt:

    Ich hatte mal eine getrocknete Nacktschnecke im Heu. Hat mich nicht größer aufgeregt, ist ja schließlich ein Naturprodukt. Okay, das Knirscheln hat mich schon arg geekelt (und es schüttelt mich heute noch), als eines der Meerschweinchen mal gekostet hat…. brrr

    Was mich dann ärgert sind eher Plastikteile oder ähnliches im Heu.

    Meine Mutter hatte mal eine riesige Heuschrecke im Salat. Ich taufte sie Hugo.

    Den Vogel hat aber ein Freund abgeschossen, der sich mit einem Bündel Bananen eine Vogelspinne ins Zimmer holte… kreisch

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  31. frauzeitlos sagt:

    Mir begegnete Mal ein Stein in einem Rosinenbrötchen. Vermutlich war der einfach zwischen den Rosinen gewesen und mitgebacken worden. Ich brachte den Stein in die Bäckerei (nur als Info, falls da noch weitere Fälle auftreten) und bekam ein Brot geschenkt. Das fand ich sehr nett.

    Und dann war da mal eine kleine Wirbelsäule in der Sardellendose. Die nicht sehr nach Fischwirbeln aussah. Meine erste und einzige Sardellendose. Ich war so angeekelt, dass ich mich nicht mal beschwert habe.

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  32. Ein schöner, grüner (toter) Käfer in einem Himbeer-weiße-Schokomousse-Tartelett (Butter Lindner und mein Lieblingstörtchen, konnte ich ein Jahr lang nicht mehr essen, Verkäuferin wollte mir ein neues Törtchen geben, Geld ginge nicht, und tauschte es am Ende nur gegen ein trocknes Minibaguette). Ein Stück Walnußschale in Mövenpick Walnußeis, hätte mir beinahe eine Zahn ausgebrochen. Eine riesige Nähnadel in einem Baby-Schneeanzug zwischen Futter und Außenhülle(!!! Hatte ich dem kind angezogen, es schrie, ausgezogen, entsetzt die Nadel gefunden. Zum Glück keine Verletzung, Hersteller aus Italien schickte Entschuldigung und vier geschenkverpackte Kleidungsstücke zurück, supernett). Motten, die aus dem Reis flatterten. Ein… Ding unklarer Zellstruktur (trotz herzähnlichem Aussehen) in einer Packung roher Hähnchenherzen, hat mir so etwas von den Appetit verdorben!!! Sah nicht nach Hypertrophie oder Dilatation aus, aber tumorös aus oder sonstwie wuchernd, nur BÄÄÄHH! (Ich habe die zu Anatomiezeiten vor dem Essen immer testseziert und achte daher auf das Aussehen… wollte dem Ursprung noch auf den Grund gehen und habe es eingefroren, aber der Mann hat’s verworfen, der ekelt sich schon vor normalen Hühnerherzen…) -_- Und auf Bali im Restaurant: Glasscherben im Frühstückspfannkuchen („Eierkuchen“ oder dicker Crepe bei vielen). Reklamiert habe ich an Nahrungsmitteln außer dem erstgenannten Käfer nur die Teile einer Drahtbürste im Bonito meines Lieblings-Sushirestaurants (vom Abschuppen?). Ersatz bekommen, Preis storniert, Koch kam, um sich zu entschuldigen.

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  33. Ich hatte mal ein Pflaster im Brötchen von der Bäckerei, da haben wir dann erst mal keine mehr gekauft, aber auch nicht reklamiert. (Zu faul, die ganze Familie 😉 )
    Ein Gummi auf ner Tiefkühl Pizza, die wollten dann nachdem wir das mit Foto eingeschickt hatten auch die Packung und da waren wir dann wieder zu faul.

    Regelmäßig Mehlmotten im Nagerfutter diverser Firmen. Das tausche ich dann immer um, im Tierfutterladen komme ich sowieso ständig vorbei. 😉

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  34. Fabian sagt:

    Wir hatten mal in den 80ern mal etwas echt Ekliges in einer Tetrapac-Packung Apfelsaft (damals noch ohne Schraubverschluss, sondern wo man den „Zipfel“ oben noch abschnitt.)
    Nach der Hälfte des Saftes verstopfte die Öffnung und beim Aufreissen der Packung stellten wir fest, daß es die Nasenspitze einer toten Maus war, die wohl in die Packung gefallen war und darin ertrank; geschmeckt hat man es aber vorher nicht.

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