Apotheken aus aller Welt, 518: Offenburg,

Danke vielmals für die Fotos an . Ich weiss nicht:  ist’s das gute Wetter oder sind’s die Farben? Ich finde sie einfach nur …. schön!

gestern war ich wegen meiner monatlichen „großen Fototour“ in Offenburg auf der 3. Paul Pietsch Classic – einer Oldtimer-Rallye quer durch den Schwarzwald.
Offenburg ist eine hübsche Stadt und hat auch die ein oder andere hübsche Apotheke (es gibt mindestens noch eine weitere in einem alten, verschnörkelten Haus, die hatte ich aber abends leider nicht mehr gefunden).
Das hier war aber eh die beeindruckendere ;-)

 

Fast gelöscht hätte ich diesen Schnappschuß: von diesem Oldtimer habe ich bessere Fotos. Kurz vor dem gezielten Schlag auf die Löschtaste habe ich noch das Apothekenzeichen im Hintergrund gesehen. Besonders passend: ich habe zufällig ein schweizer Team erwischt.

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heisse Zeiten

Es wird ja langsam kühler und … also wirklich heiss hatten wir es hier nicht lange. Aber genau in der Zeit hatten wir in der Apotheke eine Saison-Ausstellung für eine Sonnencreme, die jetzt ungenannt bleiben soll :-)

Jedenfalls, man stelle sich das vor: Es ist heiss draussen, es ist immer noch ziemlich warm drinnen und die Ausstellung, die einen Strand suggeriert inklusive Palme, Liegestuhl und Badetuch auf etwas Sand.

Sommer halt.

Und eine Kundin im mittleren Alter, die das wirklich ernst genommen hat. Jedenfalls genug um anzufangen, die Kleider abzuziehen, schon von der (offenen) Eingangstür her. Erst die leichte Jacke, dann die Bluse, dann das T-shirt … eins nach dem andern. Die Kleider hat sie beim weiterlaufen einfach auf den Boden fallen lassen … gefolgt von den zunehmend besorgten Blicken der Angestellten und ein paar erstaunter Kunden.

Als sie an der Kasse ankommt und anfangen will auch noch den BH aufzunesteln, reisst sich die Drogistin Sabine aus der Schockstarre und stoppt sie.

Ich weiss nicht wie, aber sie bringt sie dazu zumindest einen Teil wieder anzuziehen, bevor sie sie nach Hause schickt. In Begleitung einer anderen Kundin übrigens – ihr Verhalten war seltsam genug, dass man sie nicht allein lassen wollte, obwohl Sabine mir nachher versichert hat, dass sie zwar etwas verwirrt schien, aber nicht so, als könne sie nicht für sich sorgen.

Seltsame Begegnung auf jeden Fall.

Ich habe das erst danach erzählt bekommen – ob ich aber schneller gewesen wäre als Sabine, wage ich zu bezweifeln.

Apotheken aus aller Welt, 517: Menorca, Balearen, Spanien

Liebe Irene: Danke für Dein Ferienmitbringsel!
diesmal habe ich im Urlaub mal daran gedacht, eine Apotheke zu fotografieren. In den kleinen Küstenorten auf Menorca waren sie öfters in hübschen Häusern untergebracht, besonders adrett war die in Fornells, leider sind wir dort nur vorbeigefahren, so dass ich nicht knipsen konnte.
Die Aufnahmen zeigen die Apotheke in Cala Galdana, drinnen war ich aber nicht.
Die Leuchtanzeige mit der Uhrzeit war nur eingeschaltet, während die Apotheke geöffnet war.

Apotheken aus aller Welt, 516: Hamburg, Deutschland

Danke vielmals Céline (aus der Schweiz) für diese Apotheken:

Also das spontane Erblicken von Apotheken ist wirklich eine heftige. Nebenwirkung deines Blogs – den ich übrigens nach wie vor mit grosser Freude lese! (Und dein Buch verschenkt meine Mama glaub noch öfter als ich – passt eigentlich fast immer und ist einfach köstlicht amüsant!)

Ich war grad für einen Wochenendausflug in Hamburg – und das ist mir dabei untergekommen. Besonders gut hat mir der Wegweiser bei den Landungsbrücken gefallen – auch wenns noch nicht mal die Apotheke selbst ist :-)

In der Nähe vom Rathaus – sieht aus wie ein Stützlishop…

Die alte englische Apotheke ist in der Nähe vom Gänsemarkt, gibts offenbar seit über 200 Jahren (gemäss ihrer website).

 Die hier ist an der Mönkebergstrasse

Die Hafenapotheke selbst hab ich nicht gesehen, aber der Wegweiser bei den Landungsbrücken ist cool :-)

 

… und zu guter Letzt noch die Apotheke am Flughafen:

 

Ich sehe schon: Hamburg lohnt sich auch für einen Besuch der Apotheken :-)

Wieder was gelernt

Der Kunde, ein freundlicher älterer Herr (Typ Gentleman) kommt mit einem Dauerrezept für diverse Medikamente. Er braucht noch nicht alles, gibt mir an, was er will und bekommt von mir das gewünschte.

Am Ende will er sein Rezept wieder, da er „sonst nichts in der Hand hat, wenn er es einmal in einer anderen Apotheke holen will.“

Wenn er es selbst bezahlt, hätte er das Rezept mitbekommen, aber die Medikamente darauf sind unproblematisch, darum mache ich ihm eine Kopie, vermerke die bisherigen Abgabe, stemple es auf der Rückseite und erkläre ihm, dass die andere Apotheke mir so anrufen kann, falls sie eine Frage hat.

„Reicht denn das?“ fragt er mich.

„Ja.“ Sage ich bestimmt. „Immerhin ist es ein Dauerrezept. Die Medikamente drauf sind auch nicht problematisch – wir nehmen auch solche Rezeptkopien an.“

Er geht wieder.

Eine Woche geht vorbei, dann ruft er an und sagt: „Ich brauche doch das Originalrezept.“

… das ist inzwischen unterwegs zur Abrechnungsstelle, wo es eingescannt wird.

Pharmama: „Weshalb? Hat die Apotheke ein Problem? Dann kann sie mich anrufen.“

„Es ist eine Versand-Apotheke. Die sagen, sie brauchen das Original.“

Ich verspreche ihm, dort anzufragen, ob das nicht auch anders geht.

Ich telefoniere also und erkläre der Telefonistin woher ich anrufe und weshalb. Dass ich für die Kopie verantwortlich bin und das Original inzwischen der Krankenkasse eingeschickt habe. Und ob das für sie denn so nicht reicht – mit meiner Bestätigung und so.

„Nein, tut es nicht. Wir brauchen das Originalrezept. Kopien dürfen wir nicht annehmen.“

Sie lässt sich nicht umstimmen – auch wenn sie mir zustimmt, dass das nicht wirklich Kundenfreundlich ist. Offenbar haben sie da andere Vorschriften wie wir.

Okay – wirklich unsinnig ist das nicht mit den Originalrezepten, dann wird sicher weniger Missbrauch damit getrieben. Andererseits … Hmmm. Unflexibel.

Ich überbringe dem Kunden die schlechte Nachricht und entschuldige mich für die Falsch-Auskunft. Das habe ich vorher auch nicht gewusst. An das Original-Rezept komme ich jetzt auch nicht mehr hin – wie gesagt, das wird eingescannt. Danach kann ich es wieder-holen und ausdrucken. Das wäre dann aber auch eine Kopie …

Er nimmt das (zum Glück) erstaunlich gut auf: „Ach, dann komme ich einfach das bei ihnen holen. Sie rechnen das ja auch der Krankenkasse ab – und gegebenenfalls kann ich das telefonisch bestellen und sie würden es ja auch bringen?“

Pharmama: „Ja – natürlich!“

Das ist ja ganz gut für uns ausgegangen. Für das nächste Mal weiss ich dann, dass (falls die Person das nachher beim Versand holen will) sie das Originalrezept braucht und ich dann halt die Kopie zur Abrechnung mit der Krankenkasse nehme. Bei uns geht das nämlich.

Apotheken aus aller Welt, 515: Kinsale, Irland

Danke vielmals an Leserin flaemmchen81

ich verfolge deinen Blog schon sehr lange und nachdem ich gerade von einem Europa-Roadtrip mit meiner kleinen Tochter zurück bin (7 Länder in 5 Wochen!), kann ich dir nun auch ein schönes Apothekenfoto schicken. Es stammt aus Kinsale in Irland, einem malerischen kleinen Dörfchen an der südirischen Atlantikküste, dass für bunte Türen an kleinen niedlichen Häusschen bekannt ist, jährliche Musik und Gourmet Festivals und 1915 wurde hier direkt vor der Küste die Lusitania versenkt.

Die ist ja hübsch!