Was koche ich heute (gesundes)?

Ich koche gerne – speziell, wenn es gerne gegessen wird … dann macht auch das Aufräumen danach nicht mehr so viel. Man findet hier im Blog ein paar Beispiele für Essen, das bei Junior gut angekommen ist: Perfektes Kleine-Jungen Essen

Aber wir haben ja Glück. Unser Junior ist kein sehr komplizierter Esser. Ob das in seiner Natur liegt oder daran, dass er sowohl von uns als auch vom Tagi beigebracht bekommen hat, dass er alles zumindest versuchen muss weiss ich nicht. Nur gelegentlich muss man ihn antreiben doch bitte ein bisschen mehr vom Gemüse oder dem Salat zu essen, da das auch dazu gehört.

Besser geht es heute, wenn er selber dabei helfen durfte … weshalb ich eine neue Reihe erwäge: Kochen mit Junior

Womit wir eigentlich schon beim Thema wären: der Auswahl der Gerichte.

Als gutes Mami (oder: als jemand, die versucht ein gutes Mami zu sein), versuche ich auch gesund zu kochen. Das heisst: nicht zuviel Fleisch, das richtige Fett, es sollte Gemüse und Früchte geben zu jedem Essen, noch besser, wenn sie möglichst bunt und frisch sind und nicht nur in Form von Tomatensauce auf der Pizza.

Das geht am besten, wenn man sich etwas organisiert, zum Beispiel indem man einen Wochenplan erstellt mit Dingen, die man kochen (oder vorkochen (VK)) will. Und wann man das machen will – denn bei uns ist das gezwungenermassen so, dass Kuschelbär und ich arbeiten und Junior dann gelegentlich im Tagi zu Mittag isst. Vor allem, wenn er danach mittags wieder Schule hat … wir haben langsam einen grossen Jungen. Dann schreibe ich Selbstversorgung (SV) … da ich dann meistens nicht da bin, Junior im Tagi am Essen und nur für Kuschelbär koche ich nicht vor.

Das sieht dann vielleicht so aus: Wochenplan der Familie Pharmama

  1. Montag mittag (VK) – Gemüsewähe
  2. Montag abend – Lasagne
  3. Dienstag mittag – (SV)
  4. Dienstag abend – Poulet Süss-sauer mit Jasminreis
  5. Mittwoch mittag – Gefüllte Tomaten
  6. Mittwoch abend – Hackplätzli mit Polenta, Erbsli und Rüebli
  7. Donnerstag mittag – (VK) Teigwarengratin mit Speck
  8. Donnerstag abend – Panierte Plätzli, Mischgemüse
  9. Freitag mittag – (SV)
  10. Freitag abend – Kuschelbär bestellt Pizza*, Salat
  11. Samstag mittag – Sandwiches
  12. Samstag abend – Pouletspiessli, Salat
  13. Sonntag mittag: Brunch
  14. Sonntag abend – Käseschnitten Hawai und Salat
  • Ja, auch das kann’s geben. Vor allem, wenn nach langem Arbeitstag weder Kuschelbär noch ich noch Lust haben zu kochen oder auch nur aufzuwärmen. Da lassen wir uns dann gelegentlich eine Pizza kommen. Pizza passt immer … auch wenn sie nicht selber gemacht ist.

Weil es mir aber auch wichtig ist, dass Abwechslung drin liegt, brauche ich regelmässig Inspiration und Ideen für den Menüplan. Früher konsultierte ich dazu Kochbücher – heutzutage geht das praktischer auch via Internet. Zum Beispiel findet man auf   eine Menge Tipps für gesundes Essen und Rezepte.

Geordnet sind sie nach Rezept-Kategorien, Zutaten, Länder und Regionen, (auch nach Schweizer Regionen), Saison und Anlass, Art der Zubereitung, Spezielle Speisen, Backwarenund Süsses und Sonderthemen.

Da wird jeder fündig oder lässt sich inspirieren.

Aber ich muss zugeben, ich halte mich nur beim ersten Mal wirklich an ein Rezept, beim nächsten Mal fange ich an zu improvisieren … sehr un-Apotheker-mässig, aber es entspricht meiner kreativen Seite mehr.

Beispiel? Das Bild oben: das waren gewöhnliche Spiessli mit Huhn und Gemüse … dass Ananas eine gute Kombi wäre und dem eine exotische Note gibt …



33 Antworten auf „Was koche ich heute (gesundes)?

  1. Bezüglich Abwechslung habe ich folgenden Tipp: Es gibt Gemüsekisten-Abos (einfach mal googeln), bei denen man grob die Richtung (regional, international, bestimmte Sachen auf keinen Fall) und die Menge/Preis vorgibt und die dann jede Woche gerade saisonal verfügbares Gemüse zusammen mit Rezeptvorschlägen nach Hause liefert. Abwechslung und auch das Ausprobieren von Sachen, die man im Supermarkt nie selbst kaufen würde, sind dabei vorprogrammiert.

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    1. Das ist tatsächlich eine Idee. Bei uns in der Gegend gibt’s das sogar mit Bioqualität. Saisonal frisch … auf der anderen Seite: dann „muss“ ich das machen, was ich bekomme, denn wegwerfen finde ich unschön. Da muss ich noch mal drüber schlafen.

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  2. Ich plane die Mahlzeiten auch über einen Menueplan. Das ist jeweils eine Agenda, welche in der Küche liegt. So sieht auch mein Mann, der meist vor mir zu Hause ist was es gibt und kann mit kochen beginnen. Manchmal beginnt sogar einer der Jungs schon mit dem kochen, meist weil er so hungrig ist.

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  3. Nichts für ungut, aber da ist doch jetzt jeden einzelnen Tag Fleisch dabei.. Und dann morgens noch Schinken oder Wurst aufs Brot?
    Ich finde das ehrlich gesagt zuviel. Macht ihr nie mal Vegi-Tage?

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    1. Ach Gott eine Öko-Tante, möchte man da ja fast schreiben (oder schreien) immer dieser Zwang zum Vegie Day. Ja, in den meisten Industrieländern wird zu viel Fleisch gegessen, aber was sagt dir das Pharmamas Tomaten mit Fleisch gefüllt sind und nicht zum Beispiel nur mit Käse oder was auch sau lecker ist mit einer Mischung aus Aubergine, Paprika und Schafskäse? Genauso muss es ja keine Fleischlasagne sein.

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    2. Sehr selten. Mein Mann mag Fleisch. Er mag allerdings auch gerne nur Brot und Käse … das ist mir dann zuwenig.
      Und meine Tomaten sind mit Thunfisch gefüllt.

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  4. Hi Pharmama, ich hab mal noch ein paar Fragen zu deinem Plan, einiges wird sich wohl aus den Unterschieden von schweizer- und hochdeutsch ergeben habe.
    1. Was ist Gemüsewähe? Den Begriff kenne ich einfach nicht und Google hat mich auch im Stich gelassen.
    2. Was ist Poulet?
    3. Was meinst du mit Ruebli? Meinst du da Kohlrabi oder Steckrüben?
    P.S.: ich finde ja die Schweizerform von Spießen und anderen Sachen echt niedlich.

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      1. Sagt Dir Quiche etwas? )http://www.gutekueche.ch/rezepte/rezeptsuche.1.htm?s=quiche)
      2. Poulet = Hühnchen
      3. Rüebli = Karotten
        zum P.S: es sind ja kleine Spiesse, oder? Die grossen sind doch da um Leute zu aufzuspiessen oder so.

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      1. Ja, Quiche sagt mir was und danke auch für die restlichen Aufklärungen. Bei der Karotte war ich ja total weit weg. :D
        zu deinem P.S.: Bei uns heißen es auch bei kleineren Spießen einfach nur Spieße und nicht Spießschen. Ich bin mir nicht mal sicher ob es im hochdeutschen dafür überhaupt eine korrekte Verniedlichung gibt.

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  5. Über der letzten Tagsatzung mußte ich schmunzeln, Dennis geht es genau so, ich nehme Kochrezepte als Vorschlag, ich muß mich auf der Arbeit schon genug GENAU! an die Vorgaben halten, da muß ich das nicht auch noch zu Hause haben. Gruß aponette
    PS. An A.F. Wieso mußt Du gleich jemand als eine „Öko-Tante“ diessen, nur weil sie/er eine sehr berechtiget Frage gestellt hat? Ich esse gerne Fleisch, aber dann bitte GUTES und das kostet richtig Geld, das leiste ich mir nicht jeden Tag, also ist der Vorschlag für eine Veggie-Tag IMHO nur ok.

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    1. Genau lesen Aponette. Ich habe geschrieben das man es ja fast schreiben bzw. schreien möchte, das ist Ironie und noch lange kein dissen. Ich esse auch gerne Fleisch und hab mir in den letzten Jahren auch angewöhnt, weniger dafür aber besseres zu essen. Ich hab ja auch nichts gegen den Vorschlag eines Veggie Days, ich finde nur diesen Missionierungseifer einiger Grüner und Ökos schlicht und ergreifend nervig. Es sollte doch jeden selber überlassen bleiben was er wann und wie viel isst. Außerdem geht mir da auch die Regulierungswut zu weit, die da vorm letzten Wahlkampf bei einigen Grünen hier in Deutschland zu Tage getreten ist, denn wenn wir bei so was anfangen, wo hören wir dann auf? Es geht los mit dem Argument ist gut für die Gesundheit und das Ökosystem und schwupps leben wir ohne es gemerkt zu haben in einer Welt wo es unsere Krankenversicherung oder sonst wer bestimmt was wir essen dürfen und was nicht.

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  6. Oh Gott, wir haben es hier also mit einer Fünfzigerjahre Rollenmami zu tun. Sie kocht. Sie putzt. Sie wäscht. Sie organisiert die Kindergeburtstage.
    Und der große starke Mann, an dessen Seite sie wandelt… der heißt „Kuschelbär“

    Hier mal ein schöner Artikel zum Thema „Wenn Kosenamen peinlich werden“ (v.a. wenn man sie ostentativ im Netzt rumposaunt)

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    1. Du hast vergessen: „Sie arbeitet“ – und mehr als nur Teilzeit. Und: sie schreibt – in Blog und Buch. Typischer 50er Jahre Rolle?
      Was denn? Soll ich etwa den Klarnamen meines Mannes hier rausposaunen? Hättest Du gerne. Und er ist für mich der Kuschelbär hier.

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      1. heute waren wir in der Schweiz….schade, dass ich das nicht früher gelesen hab, ich hätte nach einer Apothekerin in Hausmütterchen-Kittelschürze ausschau halten sollen ;)

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    2. Da kennt wohl jemand den Hauptgrund des Blogges unserer Pharmama nicht.
      Mann bzw. Frau kann das alles machen und noch Vollzeit arbeiten gehen. Als ich klein war, ist meine Mutter auch Vollzeit arbeiteten gegangen und hat für mich noch gekocht und geputzt, dabei war sie in den ersten 6/7 Jahren Alleinerziehend und in Leitender Position. Als dann mein Stiefvater dazu kam hat er gekocht, wenn er nicht pendeln musste und der Mann kann echt geil kochen, ich freue mich noch jedes mal wenn ich nach Hause komme auf was selbst gekochtes von einem der beiden.

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    3. Es wird dich vielleicht überraschen, aber die „Rolle“ Mami muss irgendwie erfüllt werden wenn man Kinder hat. Was das mit Fünfzigerjahre zu tun hat erschließt sich mir nicht ganz, auch heute noch ist es ganz gut, wenn man einmal am Tag was warmes in den Bauch bekommt.
      Wer da jetzt genau im Pharmama-Haushalt wie viel putzt, wäscht und Kindergeburtstage vorbereitet ist bisher auch nicht aus den seltenen privateren Blogbeiträgen ersichtlich, und es ist auch nicht wirklich an dir, die Pharmama-familiäre Arbeitsteilung zur Diskussion zu stellen – genau wie eventuelle Kosenamen von wildfremden Eheleuten.
      Mein Gott, Leute gibt’s.

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  7. ich sitze jede Woche da und bin völlig planlos (überraschenderweise bekomme ich dann trotzdem immer wieder einen abwechslungsreichen und einigermaßen gesunden Speiseplan zusammen).
    Gerne gucke ich dann hier:

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  8. >Sie kocht. Sie putzt. Sie wäscht. Sie organisiert die Kindergeburtstage.<>Und der große starke Mann, an dessen Seite sie wandelt… der heißt “Kuschelbär”<<
    Besser als "Brummbär"…

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  9. Was interessiert mich der Klarname von deinem Macker?
    Wo wir auch schon beim Punkt wären.
    Ist ja schön und gut, wenn die Frau mehr als Teilzeit arbeitet, Führungsposition innehat etc. etc.
    Wenn sie dann abends nach Hause kommt und trotzdem noch ihren (s.o.) Macker zu bekochen, die Wäsche zu machen und das Haus zu putzen hat, dann ist das eben der gleiche Scheiß wie in den Fünfzigern.
    Papi kann sich dann ja schön entspannt mit Zigarre und Zeitung aufs Sofa legen; Supervollzeitarbeit-Mami wuppt den Rest schon.
    Wie du bei deinem Deutsch / Abart von Schweizerdeutsch ein Buch schreiben konntest ist mir übrigens schleierhaft.

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  10. a) wüsste ich nicht, wo etwas beleidigend sein sollte, was den Tatsachen entspricht
    und b) hast du mir inhaltlich nichts zu sagen?

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  11. Wow, wie man vom Thema Ernährung auf das Thema Beleidigen kommen kann…da ist wohl jemandem eine fette Laus über die Leber gelaufen. Sehr unhöflich. Schließlich zwingt einen niemand, den Blog zu lesen.

    Wir bekommen etwas Ähnliches wie die Gemüseboxen geliefert, nur dass da alle Zutaten für 3 Mahlzeiten drin sind. Sehr lecker, recht ausgewogen und wir kriegen abwechselnd eine Woche Vegetarisches und eine Woche Gerichte mit Fleisch. In Deutschland heißt das hellofreshbox (ich glaube aber, es gibt noch andere)…gibt es so etwas in der Schweiz auch?

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    1. @Leseratte: Solchen Leuten geht es ums Provozieren, nicht um die Diskussion der Sache an sich. Wie man aus einem Blogbeitrag zum Thema Ernährung eine Grundsatzdiskussion zum Thema Feminismus machen kann, erschließt sich mir nicht.
      Wahrscheinlich ist sie mit ihrem Leben nicht ganz so glücklich und sucht daher im Internet Streit. Alleine schon die Tatsache, in welcher Art und Weise sie Pharmamas Buch kritisiert und wie sie Pharmamas Mann abwertend als „Macker“ beschreibt, lässt doch Rückschlüsse zu.
      Man sollte sich da nicht allzu viel dabei denken und die Dame einfach ignorieren. Sie wird dann den Blog wechseln und anderswo Streit suchen.

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    1. Duden, aktuelle Auflage: „Blog, das oder der“ – Substantiv, neutrum oder Substantiv, maskulin.
      Link:

      Mit freundlichen Grüßen

      Mitleser

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  12. Liebe Pharmama, Marie ist halt sehr emanzipiert, die erwartet dass dein Mann DICH abends bekocht und den Haushalt zu 100% macht ;-)
    Oder dass du so viel verdienst dass du selbstverständlich eine Putzfrau und Köchin einsttellen kannst.
    Hach, ist das Internet nicht schön anonym…da kann man rumpöbeln wie man will…
    Gibt es eigentlch hier keine Funktion dass du Kommentare erst freischalten musst ? Oder kannst du sie löschen ? wobei ich es auch wieder hochanständig finde wenn du solchen Müll stehen lässt !

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    1. Danke AnnetteGa. Ich kann hier Kommentare erst freischalten, löschen, bearbeiten, etc. Ich mache das selten, weil ich eine offene Kommunikation mag – speziell, solange sie von freundlicher Grundhaltung geprägt ist, auch wenn die Meinungen auseinandergehen.
      Marie (oder Nina oder Christie wie sie sich hier auch schon genannt hat hier) darf auch ihre Meinung schreiben – solange es nicht beleidigend wird. Den Punkt hat sie jetzt oben definitiv überschritten. Ich lasse ihre Kommentare bisher trotzdem stehen – vielleicht auch als Anschauungsmaterial für andere. Immerhin finde ich es noch dezent amüsant, dass sie glaubt aus dem wenigen, was ich hier über mein Privatleben freigebe auf meine Beziehung und die sonstigen Umstände schliessen zu können. Wer sagt (schreibt) denn, dass es immer ich bin, die putzt / wäscht / bügelt??

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