Man schicke den Lehrling …

Besten Dank an Elawen für’s Aufmerksam machen:

In meinem Beruf ist es durchaus Usus, die neuen Auszubildenden am ersten Tag zu veräppeln :) Diesmal in Zusammenarbeit mit einer Apotheke.
(ich durfte das Augenmaß holen ;) )

Original hier auf Facebook:

Aber Optiker sind nicht die einzigen, die ihre Lehrlinge auf unmögliche Missionen schicken:

siehe Mission impossible !



11 Antworten auf „Man schicke den Lehrling …

  1. aus dem Scherz kann auch Ernst werden: Eine Verwandte von mir ist Krankenschwester in einem Altenpflegeheim. Wegen der Kosten gibt es pro Schicht dort nur eine (teuere) exam. Kraft – der Rest ist Pflegehelfer, Zeitarbeit und und und…

    So kam es, dass besagte Verwandte einen dieser Helfer anwies: „Geben Sie bitte Herrn XY die Augentropfen“ – Der Helfer entschwand mit der den Augentropfen und einem Teelöffel… REALITÄT! :-(

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  2. Bei den Handwerkern kann es vorkommen, dass der Lernende zu Beginn mal in die Apotheke oder Drogerie (meistens was weiter weg ist) geschickt wird um vorgebohrte Löcher einzukaufen.
    Es gab auch schon Fälle, da wurden die neu auszubildenden Elektriker zum holen von einem Kessel Strom geschickt :)

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    1. Das ist aber ein bisschen wenig Info: Ich muss wissen, worin die Löcher vorgebohrt worden sein sollen.
      Mein Mann hat mal eine Anfrage für „Zündfunken“ bekommen. Er ist Mechaniker …

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  3. Bei der Verwendbarkeit von 24 Stunden muss zum Herstellungsdatum natürlich noch die Herstellungs-Uhrzeit… *hust* Und „Wie haben Tränen gelacht“ ist keine sinnvolle Dosierungsanweisung… Fragt sich nur, in welcher Kammer bzw. für welche Kammer denn dieses Kammerwasser abgefüllt wurde. Ob man das für Kammermusik braucht? :-D

    Ein anderes beliebtes Fahndungsobjekt für Lehrlinge ist der „Gewichtesatz für die Wasserwaage“…

    @Andreas Kläui: Ich dachte immer, Strom wird in (Papier)Tüten verkauft – wegen der elektrischen Isolation… :-D

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  4. vor dem Studium habe ich Chemielaborantin in einem Farbenbetrieb gelernt, in dem auch Chemiefacharbeiter ausgebildet wurden. Die durften am ersten Tag auch gerne mal die Benzol-Ringe aus dem Lager holen…
    In der ersten Apotheke kam dann mal im September ein neuer Stift (Mechaniker?Metallirgendwaser?) vorbei, den der Chef zum „Feilenfett holen“ geschickt hat – wir haben ihm dann eine Probe Gleitgel mitgegeben und ihm eingeschärft, dass das nur der Meister benutzen darf…

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  5. Pfft. Ich weiß nicht wie alt ich war (Grundschulalter), da hat mich meine Große Schwester mit 30 Pfennig in die Apotheke geschickt, um Läusebeine zu kaufen. die freundliche Apothekerin meinte, die hätten sie leider nicht. Immerhin habe ich ein nettes Tierposter und diese Kinderapothekenzeitung bekommen. (Gibt’s die eigentlich heute noch? Und gab es die jemals in der Schweiz?)

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      1. Oha, ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, wie die heißt, oder wie die aufgemacht war, außer dass das ein dünnes DinA5 Heftchen war. Nicht einmal an den Inhalt kann ich mich richtig erinnern, sorry. (Ich habe aber mal nach „Junior“ gegoogelt, dass scheint etwas in der Art gewesen zu sein, also eine Kinderzeitschrift aus der Apotheke.)

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        1. Etwas spät, aber du meinst sicher die MediZini. Gab auch immer nen Comic. ;) Und ein Tierposter. Meine Freundin bekommt das immer noch für ihre Kinder.

          P.S. in Deutschland

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  6. Ich habe mich im 2. Jahr des Medizinstudiums selbst zur Lachnummer gemacht. Es war mein erstes Praktikum im Krankenhaus und ich hatte keine Ahnung, wusste nicht wie was heißt und überhaupt. Während einer Gastroskopie zeigte die Chirurgin in die Richtung der Tür, daneben stand ein Kasten, und sagte: „Schau mal ob XYZ dort drinnen ist!“ – Ich ging zum Kasten, schaute rein, der war leer und so antwortete ich: „Nein, da ist nichts!“ – Sie musste sich ein Lachen verkneifen, denn sie hat eigentlich auf die Tür gezeigt und wollte wissen, ob dort Kollege XYZ im Nebenzimmer sitzt. ;-)

    Da hätte sie aber blöd geschaut, wenn in dem Kasten ihr Kollege in Miniaturausgabe herausgekrochen wäre…

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