Ein Extasy

Junger Mann in der Apotheke: „Ein Extasy*, bitte.“

Habe ich richtig gehört? Habe ich was verpasst und das gibt es seit neustem beim ‚legalen Drogendealer‘?

Besser nachfragen.

Pharmama: „Für was brauchen sie es denn?“

junger Mann: „Für die Füsse.“

Ah – er meint Etiaxil! Das ist ein Mittel gegen Schweiss. Nicht *ganz* dasselbe :-)

 

(*Ja, ich weiss, eigentlich schreibt sich das – aber so hat es sich angehört)

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12 Antworten auf „Ein Extasy

  1. Qualität spricht sich eben rum! :-D

    Aber hab auch mal einen erlebt, der sich ausführlich über Salvia divinalis beraten ließ. War nur ein paar Jahre zu spät damit, weil das schon auf der schwarzen Liste war…

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        1. Nein, aber auf dem Balkon.

          Und hab ihn zu spät angesät. Nur ein paar schmächtige Pflänzchen wuchsen heran – zuwenig für einen poppy tea.

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          1. In Deutschland kann man richtig Ärger bekommen, wenn man sich passenden Mohn zuhause anbaut, und der Zoll oder die Polizei darüber stolpert. Letzthin geht es um Pflanzen und Pfalnzenteile, die in der BtMG (Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln) in den Anlagen I bis III definiert sind. Dort ist dann auch definiert, dass gegebenenfalls der Anbau und der Besitz dieser Pflanzen (bzw. Pflanzenteile bzw. andere Stoffe) strafbar ist.
            Das Gesetz gibt es hier:
            „Papaver somniferum“ findet sich unter „Anlage III“

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          2. In der Schweiz gibt es im Prinzip auch Ärger, aber nach langer Recherche auf verschiedenen Drogenforen wurde mir klar, dass genau der Zierpflanzenmohn aus dem Gartenfachgeschäft einen genügend hohen Opiatgehalt hat, um sich einen Rausch zu holen. Meines Wissens nach gibts im Zierpflanzenbereich keine opiatarmen Züchtungen.

            Aber selbst ein normaler Garten (!) ergibt nicht genug Gewächs, um eine Sucht aufrecht zu erhalten.

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        1. Ja nee, das war das „Hakenkreuz“-Wäldchen bei Zernikow. Da im Sozialismus Luftaufnahmen per Definion verboten waren, fiel das Forststückchen mit „merkwürdiger Baumverteilung“ erst 1992 auf. Das geschichtsträchtige Unsymbol ist in der zwischenzeit gefällt (und wahrscheinlich zu schwedischen Möbeln oder Klopapier verarbeitet) worden. ;-)

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  2. Ach, wer weiß, wie fit die Füße anschließend sind, wenn man ordentlich „Extasy (R)“ aufträgt. Vielleicht plant er nen Marathon? Unter „Ecstasy“ soll man ja auch die ganze Nacht durchtanzen können [bei sehr ungesunden Nebenwirkungen]…

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  3. Das gewünschte Ergebnis würde nicht weit verfehlt… Wenn der Körper erst mal zügig dehydriert ist, muss man sich über Fuss-Schweiss auch keine Gedanken mehr machen… Zudem steht nirgends, dass Medikamente keinen Spass machen dürfen ;-)
    Und so nebenbei wäre das eine Kompensation zu den Verlusten durch Selbstdispensation durch Ärzte, vor allem bei der sehr guten Gewinnspanne *grins*

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