Das letzte hat nicht gewirkt!

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Klassischer Fall von mehr hilft nicht mehr. Norlevo = „die Pille danach“

mehr über die Pille danach: hier !

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9 comments on “Das letzte hat nicht gewirkt!

  1. B.Cottin sagt:

    Das ist aber hart – welches Gefühl bleibt der Apothekerin denn danach?

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  2. Amy sagt:

    Oh jee, sag bitte, dass du dir das nur ausgedacht hast… das ist sonst wirklich bitter.

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  3. Gedankenknick sagt:

    Dazu fallen mir glatt zwei Sachen ein:
    1) Das beste Verhütungsmittel ist ein Apfel. Nicht davor… Nicht danach…. Korrekte Anwendung: Stattdessen!
    2) Hormonale orale Kontrazeption (= „AntiBabyPille“) ist wirksam und nebenwirkungsarm angewendet, wenn frau sie bei ausgestreckten Beinen fest zwischen den Knien einklemmt!
    😀

    Aber nun im Ernst: Genau wegen dieses Cartoon-Beispiels bin ich recht glücklich, dass es in D die „Pille danach“ eben nicht nach Fragebogen – sondern nur auf Rezept gibt. Ich gebe offen zu: Solche Diskussionen erspare ich mir gerne – zumal ich vermute, dass die „korrekten“ Antworten für die Beratungsdokumentation als Sammelblatt garantiert irgentwo im Netz kreisen…

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    • Pharmama sagt:

      Nun, wir wurden ja ausgebildet, dass wir die Pille danach nicht einfach abgeben. Bei mir ist es auch so, dass ich sie im Normalfall grad schlucken lasse. Da kann man nicht mehr viel falsch machen.
      Wenn mich natürlich jemand unbedingt anlügen will … nun, es ist auch sein (ihr) Risiko. Aber anlügen können die auch den Arzt, nicht nur den Apotheker.

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      • Gedankenknick sagt:

        Die Pflichtberatung mit Dokumentation ist mir schon vom Mitlesen in Deinem Blog bewußt. Und in D wird ja auch schon länger über das Problem diskutiiert – bisher immer mit dem Ergebnis, dass die „Pille danach“ verschreibungspflichtig belibt .Sollte sich das ändern, werde ich wahrscheinlich auch entsprechende Schulungen machen. Aber bis es soweit ist, bin ich nicht ganz unglücklich, die Sache an den Arzt „abschieben“ zu können.
        Das andere Extrem zeigt derzeit ja GB – wo frau die „Pille danach“ sich nun ja auf Vorrat besorgen kann (und soll?).

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  4. Robin Urban sagt:

    Furchtbar, sowas. Dennoch ist es genau so scheiße, wie eine Schlampe behandelt zu werden, wenn man sie halt trotzdem mal braucht.

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    • Mr. Gaunt sagt:

      Dann bist Du wahrscheinlich in der falschen Apotheke gewesen. Allerdings kommt man um ein paar unangenehme Fragen einfach nicht herum, besonders wenn man das Präparat wie in der Schweiz ohne Rezept mit intensiver Pflichtberatung bekommt.
      Es ist immer noch ein sehr stark wirksames Medikament, was einen ziemlichen Eingriff in den Hormonhaushalt darstellt. Außerdem muss man gewisse Bedingungen einhalten, damit es sicher wirkt. Das geht leider fast nicht, ohne bei der Erklärung das Wort „Geschlechtsverkehr“ zu nutzen und zu fragen, wann das Malheur denn passiert ist. Kann schon mal unangenehm werden, wenn das eine wildfremde Apothekerin macht. Oder noch schlimmer: Ein wildfremder Apotheker. Das hat aber nicht den Sinn, jemanden als Schlampe zu behandeln.

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      • Robin Urban sagt:

        Ich bin alt genug und durchaus in der Lage, zu unterscheiden, was sinnige Fragen bzw. Anwendungshinweise sind und wann ich einfach nur verurteilt werde. Das geschah sowohl durch die Ärztin, die Notdienst hatte, als auch durch die Apothekerin (ist mir übrigens egal ob Mann oder Frau, das wäre dem vermutlich unangenehmer gewesen als mir).
        Wenn ich merke, dass mir Menschen kein Wort glauben, wenn ich die Wahrheit erzähle (und die war völlig unspektakulär, ich hatte einmal zwei Wochen zuvor meine Pille erbrochen und ausgerechnet dann muss das Kondom verrutschen. Vermutlich wäre auch ohne Pille danach überhaupt nichts passiert, aber ich bin eben verantwortungsbewusst), werd ich halt sauer. Männer müssen sich sowas ja auch nicht geben. Aber die Frau ist immer die Schlampe.

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