Unverständnis des Tages

Bei der Diskussion mit einer Schwangeren mit Husten:

Pharmama: „Es wäre besser, sie würden aufhören zu rauchen. Nicht nur wegen dem Husten, auch für das Baby.“

Frau: „Nein. Ich höre nicht auf zu rauchen, auch in der Schwangerschaft nicht. Dann hat man eine viel leichtere Geburt.“

Grrrrr. Wegen dem Sauerstoffmangel ist das Kind in der Entwicklung verzögert und hat ein leichteres Geburtsgewicht. Darum die „leichtere“ Geburt. Schön für die Mutter. Nicht schön für das Kind – das ausserdem danach auch eine viel höhere Wahrscheinlichkeit hat für Atemwegserkrankungen und Asthma.

Aber diese Vorzeigemama hat schon 2 Kinder – und so ich weiss hat zumindest das eine auch öfter mal eine Bronchitis. Es ist noch nicht ganz 5 – und darum „darf“ man noch nicht von Asthma reden.

Aber so eine Einstellung – ich finde sie unverantwortlich. Me first – und nach mir die Sintflut.



33 Antworten auf „Unverständnis des Tages

  1. Arrgh. Solchen Leuten gönne ich einen Dammriss 3. Grades…trotz des geringeren Geburtsgewichts.

    Was laufen da nur für dämliche und egoistische Damen durch die Welt?

    Mir wollte diese Woche eine Hochschwangere klarmachen, dass Rizinus ja toll sei zum Auslösen der Geburt.
    „Ja, und um im schlimmsten Fall eine Plazentaablösung zu riskieren mit anschließender Totgeburt des reifen Kindes. Lass die Finger davon!“

    Ich kriege eine Vollkrise, wenn ich sowas höre.
    Und mir wollte damals die Apothekerin kein Rizinusöl verkaufen, weil ich 2 Monate nach der Entbindung noch etwas schwanger um die Taille herum aussah und sie dachte, das Kind wäre noch drin und ich hätte genau diesen gefährlichen Blödsinn vor. Dabei wollte ich es doch zum Seifensieden haben…
    Ich konnte sie dann überzeugen und wir haben beide über das Missverständnis gelacht, denn ihr Fauxpas war ja nur fürsorglich gemeint. Ich wünschte, alle wären so sorgfältig mit ihren Kunden.

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    1. Ah, tut mir leid für das Missverständnis (auch wenn ich es nicht war) – gut, hast Du ihr verziehen. Dass man nach der Geburt noch aussieht, wie vorher … gibt es noch häufiger. Da kann man wirklich reinlaufen.

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  2. „Unverständnis des Tages“ ist auch eine grobe Untertreibung…

    Ein Glas Fentanyl mit Zitrone und Eiswürfel gerne, sonst komm ich aus den Schmerzen nicht mehr raus… *kopfschüttel*.

    Meine Mutter hat es immerhin geschafft, während den Schwangerschaften aufs Rauchen zu verzichten und hat auch nicht geraucht, wenn Kinder im selben Raum waren.

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  3. Ich habe während meiner Schwangerschaft geraucht, allerdings habe ich stark reduziert auf 5 Zigaretten zu normalen 20 am Tag. Mein Sohn wurde mit 53cm, 35,5cm Kopfumfang und 3400gr. gebohren – er hatte am 4. Termin und kam am 5. morgens um 2:18 Uhr. (2 Stunden zu spät, Beamter? *g*)
    Meine Plazenta war nicht ansatzweise verkalkt, normale Geburt, kein Dammriss und wir waren Beide bester Dinge danach. Heute ist mein Sohn 2einhalb, hatte bis jetzt 2 Mal Schnupfen, nie Atemwegsprobleme (ich wünsche mir, das es so bleibt!) ist viel Draussen und ein richtig neugieriger, kleiner Wirbelwind!
    Es geht also auch anders ;)
    Nicht jede Raucherschwangerschaft endet mit krankem/unterentwickeltem Kind.
    :D

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    1. Klar. Aber mit Stichprobengrösse n=1 kann man auch keine vernünftigen Schlüsse ziehen – man kann dann eben immer von Glück (bzw. Unglück!) reden. Ich kenne auch eine 1-Meter-80-Frau, die viel und gerne isst, nicht raucht und trotzdem ein 2700-g-Baby geboren hat. Ist zwar nicht zu tief, aber trotzdem: Glück oder Unglück eben.

      In westlichen Ländern ist das Rauchen während der Schwangerschaft die Hauptursache für zu geringes Geburtsgewicht.

      „It is estimated that smoking during pregnancy reduces birth weight by 10–15 g per cigarette smoked daily. However, this is not a linear relation; the sharpest declines in birth weight occurred at low levels of exposure. Therefore, the effect of a reduction of cigarette smoking during pregnancy is small compared to the effect of smoking cessation.“

      (Hofhuis, de Jongste & Merkus 2003 in Archivess of Disease in Childhood)

      Und noch etwas für Statistiker: :)

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    2. Es bekommt auch nicht jeder Lungenkrebs oder Speiseröhrenkrebs oder stirbt früh, der raucht. Dass aber die meisten Raucher denken, dass – nur weil das (Opa/Papa/entfernter Verwandter) auch nicht passiert ist, und er 93 geworden ist, obwohl der geraucht hat wie ein Schlot – bei ihm selber auch der Fall sein *muss* ist reine Verdrängungstaktik und Selbsttäuschung.
      Sorry.
      Die Statistik sagt etwas anderes.

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      1. Selbsttäuschung. Man kann sich ja so viel einreden, es ist faszinierend.

        Mein Opa wurde 94 und hat jahrzehntelang Zigarre geraucht. Wir haben scherzhaft immer gesagt: „Räucherware hält sich eben länger.“

        Glücklicherweise rauchen in meiner ziemlich großen Verwandtschaft trotzdem nur sehr wenige Leute.

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    3. Danke für den Beitrag, war bei mir ebenso bei 2 Schwangerschaften. Alles prima Kinder gesund, keine Atemwegsprobleme, erster sogar weit übertragen!

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  4. Tja. Hätte sie mal lieber gar keine Kinder bekommen, dann hat man auch keine schwere Geburt.
    Sorry, wenn man nicht mal zugunsten der eigenen Kinder den Egoismus ablegen kann dann ist man zur Mutter nicht unbedingt geeignet. Wahrscheinlich kam sie sich noch clever dabei vor, absichtlich ein unterentwickeltes Kind auf die Welt zu bringen.

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  5. Meine Ex-Schwägerin hat während beider Schwangerschaften geraucht und beide Babys hatten Atemwegsprobleme nach der Geburt. Auch eine Tante von mir hat (während der 2. auf jeden Fall) geraucht und das zweite Kind hat nach der Geburt in einen Puppenstubenwagen gepasst.
    Als ich schwanger war, hatte ich eine längere Raucherpause. Wenn ich damals noch geraucht hätte, hätte ich auf jeden Fall meinen Kindern zuliebe drauf verzichtet.

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  6. Passend dazu sah ich heute einen Vater mit Kleinkind im Buggy .. und schön qualmender Zigarette. Ich könnte jedesmal so kotzen.

    Rauchen ist einfach widerlich (ich hab den Scheiß nie angefangen), und wie man sowas gefährliches kleinen unschuldigen, in diesem Fall auch noch nichtmal geborenen, Kindern antun kann, ich kann und will es nicht verstehen.

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    1. Wo ist das Problem wenn der Vater draußen an der firschen Luft raucht? Das tue ich auch.
      Wichtig ist das nicht in der Wohnung oder in irgend einem geschlossenen Raum mit Kind drin geraucht wird.

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      1. Nein, draußen neben einem Raucher zu stehen ist für einen Nichtraucher auch unglaublich ekelig… so ergeht es zumindest mir. Ich bin aber groß und kann einfach Abstand von Rauchern halten. (Ja, in meinem gesamten Bekannten- und Verwandtenkreis habe ich nur einen Raucher und der muss alleine raus.) Babys/Kleinkinder können diesen Abstand nicht selbstständig einhalten, wenn sie in einen Buggy gestopft sind. Also: Armes Kind!
        Wie bereits geschrieben plädiere ich für die Abschaffung des Zigarretenverkaufs.

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        1. ah ja. und wahrscheinlich hat der vater den buggy verkehrtherum geschoben und dem kind den rauch voll ins gesicht gepustet…

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          1. Spielt doch keine Rolle. Als Nichtraucher (und Nieraucher) habe ich oft genug das Problem, dass es egal ist ob ich in oder gegen Windrichtung am Bahnhof stehe (wo trotz Verbotsschildern überall geraucht wird), den Rauch rieche ich in jedem Fall und bekomme ihn mit. Das ist widerlich für einen Nichtraucher. Mein Großvater hat viele Jahre geraucht und nach dem ersten Infarkt aufgehört. Nach einiger Zeit haben meine Großeltern fast das ganze Haus (bis auf das Dachgeschoss) renoviert und neu tapeziert, weil sie selbst gemerkt haben, dass der Rauchgeruch überall sitzt.
            Das ist auch für ein Kind nicht schön, weshalb ich von Eltern erwarte, dass sie nicht in direkter Gegenwart des Kindes rauchen. Ob draußen oder drinnen.

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  7. Also bitte, die Frau ist unverantwortlich. Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass sie Raucherin ist, sondern Egomane.

    Jetzt generell auf Raucher rumzubashen ist unfair. Rauchen ist eine Sucht, laut neuesten Erkenntnissen kommt man sogar schneller (und nachhaltiger!) von Heroin runter als von Zigaretten. Bitte bedenkt das, wenn Ihr über Raucher herzieht!

    Ich habe an dem Tag aufgehört, als ich den positiven Schwangerschaftstest in Händen hielt. Aber jetzt, nach 11 Monaten, will ich immer noch rauchen! Mir fehlen die Zigaretten, ich habe das Bedürfnis bei jedem Kaffee, nach jeder Mahlzeit, jedes Mal, wenn ich im Auto sitze. Als Nichtraucher kann man nicht ahnen, wie heftig die psychische Abhängigkeit sein kann. Kann deshalb, weil mein Mann z. B. zeitgleich aufgehört hat und diese Bedürfnisse so gar nicht verspürt.

    Was den Vater mit dem Buggy betrifft: Besser, er befriedigt seine Sucht draußen als in der Wohnung!

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    1. Ich finde es toll, dass Sie sich trotz der Strapazen wirklich bemühen rauchfrei zu bleiben! Ich glaube sofort, dass es echt nicht einfach ist. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier.
      Doch wenn es sich um eine geplante Schwangerschaft handelt, sollte man schon vor dem positiven Test aufhören. Denn leider wissen viel zu wenige, dass Drogen (Alkohol, Nikotin….) gerade in den ersten 4 Wochen zu schweren Fehlbildungen führen können. Also vor allem in der Zeit, in der man noch gar nicht weiß, dass man Schwanger ist.

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      1. „gerade in ersten 4 wochen“ – das stimmt so nicht. ab der 5. Woche beginnt der kritische zeitraum, weil dann die organentwicklung beginnt. vorher gilt das alles-oder-nichts-prinzip.

        siehe auch hier:

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  8. Na wenn der Schuss nicht nach hinten los geht…
    Hat sie mal durchgerechnet, wie viele Stunden Schlaf ihr die Bronchtis ihres Kindes kostet? Oder die Arzttermine?
    Wenn der Respekt vor der Geburt so groß ist, dann doch lieber Wunschkaiserschnitt als Rauchen.
    Aber ich denke, das Geburtsgewicht ist nur ihre Ausrede, nicht mit dem Rauchen aufzuhören.

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  9. Es geht ja nicht nur um das geringe Geburtsgewicht bzw die verkalkte Plazenta (die ja alleine schon gefährlich sein kann) sondern auch damit, dass man sein Kind die ganze Schwangerschaft über vergiftet! So ein kleiner, unreifer Organismus kann diese Gifte doch gar nicht verarbeiten :(
    Die Schwangeren haben die Wahl, sich für oder gegen die Kippen zu entscheiden. Das Baby hat keine Wahl. Wenn Mama sich für die Kippen entscheidet, dann MUSS es mitrauchen und sich vergiften, ohne es zu wollen, ohne was dagegen unternehmen zu können. Ist doch Scheiße!

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      1. Das mit den Entzugserscheinungen ist quatsch. Ich habe in beiden Schwangerschaften ca. 5 pro Tag geraucht. Beide Kinder haben von geburt an 5 Stunden durchgeschlafen, waren keine Schreibabys und bis heute topfit!
        Eigentlich sollte man deutlich VOR einer Schwangerschaft aufhören zu rauchen.
        In der Schwangerschaft aufhören, dann bekommt das Baby vor allem auch den Psychischen Entzug der Mutter mit noch im Mutterleib und es ist wissenschaftlich erwiesen, das je mehr Stress und Unruhe die Schwangere hat desto nervöser und unruhiger wird auch das Kind das auf die Welt kommt.
        Von daher….

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  10. Ja, so etwas ist schlimm.
    Allerdings kann es auch sein, dass die Frau sich das eben irgendwie schön redet, weil sie einfach nicht gegen die Sucht ankommt.
    Es ist toll, dass viele Schwangere es schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören oder es stark zu reduzieren. Aber das schafft eben nicht jeder, denn jeder ist anders, und es gibt zahlreiche Menschen, die es immer wieder versuchen, ihre Süchte zu besiegen und doch immer wieder scheitern.
    „Einfach aufhören,“ – so einfach ist es eben nicht. Süchte sind meist eine vielschichtige Geschichte.
    Von daher stimme ich zwar zu, dass so eine Aussage, wie die der Frau, doof ist. Aber wir wissen nicht. was alles dahinter steckt.

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  11. ich bin dafür, dass hier endlich diese frauen auch strafrechtlich zur verantwortung gezogen werdn würden wegen vorsätzlicher (!) körperverletzung am kind. am kind, das sich (noch) nicht wehren kann!

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    1. Dann gäbe es aber wohl einfach mehr (illegale) Abtreibungen. Und dann frage ich mich, was besser ist: Ein Leben mit schlechtem Start oder kein Leben?
      Einfacher wäre es, Zigaretten einfach komplett zu verbieten.Für die Süchtigen, die echt nicht davon wegkommen, kann es von mir aus welche auf Rezept aus der Apotheke geben. Aber ohne freiverkäuflichen Nachschub, bricht der Nachwuchs an Rauchern weg und in spätestens 50 Jahren wird unsere Gesellschaft endlich rauchfrei sein. Und als Nichtraucherin habe ich eine echte Chance, das noch zu erleben und mich darüber zu freuen (Darf ich dann mit 75 noch in die Disco? Da nervt mich der Rauch nämlich besonders.) ;)
      Gerne zahle ich mehr Steuern auf etwas anderes, damit die finanziellen Sorgen den Staates bei einem Verbot ausbleiben, wenn ich dann endlich nicht mehr ständig vollgequalmt werde!

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    2. Das würde ich auch unterstützen, aber weil das ungeborene Kind noch keine Person ist (zumindest im rechtlichen Sinn), kann das Kind somit auch kein Opfer sein…

      Es bräuchte einen mutigen Staatsanwalt, der mal einen Raucher oder eine Raucherin wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung anklagt. IMHO würde das funktionieren, da das Gesetz nicht vorsieht, dass der Täter und das Opfer unterschiedliche Personen sein müssen, und es würde auch funktionieren, wenn das Täteropfer noch lange nicht stirbt – denn bei den meisten Straftaten ist auch der Versuch strafbar.

      Ich lasse mich gerne aufklären darüber, wie die Rechtslage tatsächlich ist.

      Vielleicht ist § 225 unseres Strafgesetzbuches noch interessant. :)

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      1. Ihr zwei seid extrem pfiffig. Glaubt Ihr allen Ernstes, dass das hilft? Ihr solltet die Konsequenzen Eurer Vorschläge besser durchdenken. Es mag ja sein, dass dann viel mehr Mütter (die Väter, die in der Nähe der Mutter rauchen, vergessen wir dann bitte dann aber auch nicht) es schaffen, die Sucht zu bekämpfen.

        Aber das schaffen nicht alle! Wegen der Angst vor Strafe würde die Abtreibungsrate in die Höhe schnellen! Ist es Euch wirklich lieber, dass mehr Kinder im Bauch zerrissen werden als mehr Asthmakinder in der Gesellschaft zu ertragen? Und bei den Frauen, die auf Risiko fahren, haben wir dann kriminalisierte Mamis, die ihr Kind im Knast gebären.

        Nein, tut mir leid, da müsst Ihr Euch etwas anderes einfallen lassen.

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  12. Hehe… am besten finde ich noch immer die Mütter die sagen „Mein Arzt hat mir geraten nicht mit dem Rauchen aufzuhören, weil das wäre sonst noch viel schlimmer für das Kind, wenn ich Entzug hätte…“
    Hört man öfter. Ich kann nicht glauben das ein Arzt sowas sagt, aber ich muss immer lachen wenn ich sowas höre, obwohl es ja eine ernste Sache ist…

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    1. Ja – oder noch besser: das Rauchen hilft mir gegen den Stress. Stress in der Schwangerschaft ist ungesund für das Kind, also rauche ich weiter …
      und Nein, ich glaube auch nicht, dass das wirklich ein Arzt empfehlen würde. Das ist nur wieder so ein Fall von: man hört nur, was man auch hören will.

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  13. Als eine Mitbewohnerin von mir (auch noch Studentin, 25) schwanger war, hat sie bei verschiedenen Gelegenheiten immernoch weitergetrunken. Natürlich erstmal Sekt auf den positiven Test, aber dann weiter Bier bei Parties, Wein beim Abendessen und so weiter. Nie viel auf einmal, aber regelmäßig ein,zwei Gläser. Selbst hochschwanger im 8. Monat noch. Darauf angesprochen sagte sie immer, sie sehe das nicht so eng, das sei eh übertrieben, mit dem „garkein Alkohol als Schwangere“, sie wolle sich da nicht verrückt machen lassen, etc.
    Tja, das Kind kam 3 Wochen zu früh und war, als sie dann entlassen wurden, ein kleines Würmchen dass man Angst hatte, es rutscht gleich durch ein Loch in der Trage. Aber das hatte natürlich niemals nix zu tun mit dem Alkohol. Und ich hab sie auch nach der Entlassung sehr bald wieder Biertrinken gesehen und dachte nur „Super, da kriegt der Kleine gleich die nächste Ladung über die Muttermilch“.
    Bei solchen Leuten, die nichtmal ein paar Monate ihres Lebens zugunsten des Kindes auf Alkohol oder Zigaretten verzichten können, frage ich mich ehrlich, wieso die überhaupt Kinder haben? Wenn ich doch lieber den Egotrip fahre und mich selber nicht zurückstellen kann, wie soll das in den folgenden Jahren mit Kindern werden?

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