Dosiert

Dann haben wir da noch …

Die Kundin, die die Fluoxetin Kapseln öffnet und nur soviel nimmt, wie sie denkt, dass sie an dem Tag braucht ….

Fluoxetin wird zur Behandlung von Depressionen, Zwangsstörungen und Bulimie eingesetzt. Es ist etwas was regelmässig genommen wird – es ist langwirksam, nicht schnell-wirksam und darum für ihre Art der Dosierung absolut ungeeignet.

Aber man versuche ihr das einmal beizubringen…



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17 Antworten auf „Dosiert

  1. Mein Fluoxetin kommt als Tablette daher. Überkreuz eingekerbt und mit einem fiesen Pfefferminzaroma versetzt. Leider sind diese Tabletten so rau, dass sie gern im Hals stecken bleiben, auch mit Wasser. Davon hat man dann stundenlang was- Kapseln wären toll. Aber wie kommt man auf die Idee, sich da nur mit Anteilen zu bedienen? Merkwürdige Leute gibt es. Vielleicht hat sie ja eine Zwangsstörung :-)

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    1. Vielleicht ist das Pfefferminz eben weil sie gerne stecken-bleiben?
      Aber eigentlich sollten sie das schon nicht
      Trinkst Du da genug mit? Am besten gleich ein ganzes Glas Wasser? Legst Du den Kopf leicht nach hinten beim Schlucken?

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      1. Kopf nach hinten ist doch out, dachte ich? Ich schlucke Tabletten mit leicht nach vorn! geneigtem Kopf. Wenn man ihn nach hinten neigt, drückt sich die Speiseröhre eher zusammen, finde ich. Ausserdem nehme ich erst einen Schluck Wasser in den Mund, schiebe die Tablette dazu und *schluck*. 8 von 10 Mal ist die Tablette dann mit unten. Anschliessend das Wasserglas leertrinken.

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      2. Also, ich glaub schon- die sind einfach furchtbar hydrophil und heften sich mit ihren kleinen zähen Fluoxetinfingerchen an meine Speiseröhre- so fühlt es sich wenigstens an :-). Ein großes Glas Wasser (0,3-0,4 l) sollte doch reichen, oder? Eigentlich bin ich recht begabt im Pillenschlucken. Kopf nach hinten werd ich mal verschärft ausprobieren.

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        1. Bei mir hilft folgender Trick: einfach die Nase zuhalten beim Tabletten schlucken. Ansonsten krieg ich meine Magnesium-Tabletten auch nicht gut weg.

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  2. Vielleicht will sie auch gar nicht, dass sie wirken. Weiß man ja nicht. Vielleicht ist der leidensdruck auch noch nicht groß genug.

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  3. Ich finde ehrlich gesagt auch die Kapseln besser als die weißen mit dem Pfefferminzgeschmack. Ich trinke bei den klebeTabletten gut mal einen halben Liter Wasser hinterher, bis sie mal endlich im Magen landet.
    Ich habe nur ganz selten diese schönen grünen Kapseln ;)

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    1. Wenn das besser mit den Kapseln klappt trotz ausreichend Flüssigkeit, dann am besten beim Arzt oder in der Apotheke nachfragen. Es gibt von einigen Herstellern Kapseln und Tabletten gleicher Stärke zum gleichen Preis. Da sollte sich hoffentlich etwas machen lassen.
      Pech wäre lediglich, wenn der Rabattvertragspartner der Krankenkasse nur Tabletten hat. Aber selbst da könnte der Arzt etwas machen, wenn er es für medizinische notwendig hält.

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  4. sie muss jedenfalls fest davon überzeugt sein, dass ihre einnahme-methode die beste ist – jeden tag dieses elendige gefummel, die kapseln aufzukriegen…

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  5. Pfefferminz? Für mich schmeckte das immer wie Spülmaschinentab und schimpfte immer mit der Klinik, dass die Plastikbecher nach der Spülmaschine schmecken hihi.

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  6. Ich finde es immer wieder erstaunlich, auf was für Ideen einige Menschen kommen. Wofür gibt es denn einen Beipackzettel? Dort stehen doch alle wichtigen Infos drauf. Und wenn man sich unsicher ist, fragt man seinen Arzt oder den Apotheker. Kann doch eigentlich nicht so schwer sein, oder?

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    1. Für so etwas gibt es viele Gründe, wenn auch natürlich keine fachlich nachvollziehbaren. Der Beipackzettel wird z.B. häufig nicht gelesen, weil er „nur Angst macht“. Was bei den Inhalten menschlich sogar oft nachvollziehbar ist.
      Für die kreative Einnahme in diesem Fall vermute ich mal, dass die Kundin das Medikament ähnlich wie Kopfschmerztabletten nimmt: Wenig Psycho-Probleme, wenig Medikament. Ist doch logisch, oder? Nicht jedem ist klar, dass Medikamente nicht ausschließlich kurzfristig wirken. Und immer wieder setzen Leute mit Bluthochdruck ihre Tabletten ab, wenn sie normalen Blutdruck haben. Mit normalem Blutdruck bin ich geheilt, also brauche ich keine Tabletten, oder?

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    1. Was ganz genau passiert und für die Wirkungen verantwortlich ist, das ist nicht 100%ig verstanden. Der Wirkstoff is ein sogenannter „selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer“. Serotonin ist ein Botenstoff, der im Gehirn für Datenübertragung sorgt. In den Synapsen wird er von einem Teil ausgestossen, wandert zum gegenüberliegenden Synapsenteil und dockt dort an einen Rezeptor an, sowas wie eine Art Schalter. Dann wandert er zurück und wird vom ersten Teil wieder aufgenommen. Diese „Wiederaufnahme“ hemmt Fluoxetin. Es ist also erst einmal mehr Serotonin vorhanden zwischen den beiden Synapsenteilen und kann dort für Aktivität sorgen.

      Das klingt ziemlich kompliziert, aber warum das gegen Depressionen und Bulimie hilft, ist trotzdem nicht verstanden. Denn sonst würden Antidepressiva ja sofort wirken, sobald man sie einnimmt. Sehr wahrscheinlich spielen aber weit komplexere Anpassungsprozesse im Gehirn eine Rolle, die durch das vermehrte Serotonin ausgelöst werden. Der Stoff bewirkt also im Gehirn eine Änderung bei der Datenübertragung und das in einer bei Depressionen positiven Form.

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