Dauerrezepte und Vorbezüge

Dauerrezepte und Vorbezüge gibt es zum Beispiel in Deutschland  ja gar nicht. Man mag das jetzt gut finden oder nicht … jedenfalls sind solche Dialoge wie der gestern dann auch nicht möglich:

Pharmama: „Ihr Dauerrezept für das Blutdruckmittel ist vor knapp 3 Monaten abgelaufen.“
Patient: „Wie kann das sein? Der Arzt hat gesagt, ich muss die Medikamente wahrscheinlich mein Leben lang nehmen!“
Pharmama: „Das ist schon möglich, aber das heisst nicht, dass das einmal dafür ausgestellte Rezept für den Rest ihres Lebens gültig ist. Sie müssen von Zeit zur Zeit zur Kontrolle zum Arzt, auch ob die Medikamente auch so wirken wie sie sollen.“
Patient: „Aha. Und jetzt?“
Pharmama: „Wenn sie jetzt gar keine Medikamente mehr haben, kann ich ihnen einen Vorbezug machen, aber sie müssen zum Arzt und mir ein Rezept bringen.“
Kunde: „Ist es ok, wenn das Rezept in 3-4 Monaten kommt?“
Pharmama: „Äh, nein. Sie haben 2-3 Wochen Zeit es zu besorgen.“

Malen mit Mikroben

Dieser hübsche Aesculapstab ⚕ -der ja bekannterweise das Symbol des ärztlichen und pharmazeutischen Standes ist- wurde mit Bakterien und Pilzen auf eine Agarplatte gemalt.  Vor der kultivierung der Bakterien dürfte von dem Bild noch nicht allzu viel zu sehen gewesen sein.  Auf der Platte sind Kolonien von Scopulariopsis brevicaulis, Candida sake und Cladosporium herbarum.

Noch mehr

Gelangweilte Mikrobiologen oder Kunst bei der Arbeit? – ich find’s cool.

Einfach ignoriert

Liebe Kunden,
… auch wenn ich nicht hinter der Theke der Apotheke hinten im Laden stehe sondern vorne im Laden etwas am einräumen, aufräumen oder sogar putzen bin, bin ich trotzdem noch genauso hier arbeitend und Apothekerin.
Mich und mein „Guten Morgen“ dann einfach zu ignorieren, ohne Zurückzugrüssen an mir vorbeizuziehen und schnurstracks nach hinten zu laufen holt ihnen keine Pluspunkte bei mir.
Am Ende läuft es nämlich darauf heraus, dass ich – weil alle anderen auch beschäftigt sind – hinter ihnen herlaufe, vorbeilaufe, um die Theke herum und sie mit dem genau gleichen „Guten Morgen“ nochmals begrüsse.

:-(

Warum macht man das? Tunnelblick? Morgenmüde? Allgemeinmuffel? Ich rede nur mit der Apothekerin?

Schmelztabletten

Kundin in der Apotheke: „Haben sie mir andere Schmerztabletten? Diejenige, die ich meiner Mutter gegeben habe, wirken nicht.“
Apotheker: „Was für welche haben sie denn probiert?“
Kundin: „Imodium lingual.“
Apotheker: „Imodium?? Aber das ist gegen Durchfall, das sind doch keine Schmerztabletten!“
Kundin: „Das steht aber drauf: Schmerztabletten.“

Sie hatte den Aufdruck „Schmelztabletten“ falsch gelesen. Üble Sache!

.

(mit besten Dank für die Geschichte an den übermittelnden Apotheker!
Wenn Du auch eine kennst und sie nicht selbst veröffentlichen kannst / willst … ich nehme sie gerne!)

Blogfundstück. Oder: nicht nur bei uns.

Blogfundstück von Blogamaspätenbendleser. Ist zwar schon etwas her, aber ich fand’s süss!

Faschingsdienstag

Ich war grad unterm Tisch von einem Apotheker ein Kabel verlegen, als das Teleklingel fonte.
Er: „Ja? Herr [Patient]! Wie geht es Ihnen? Lange nichts mehr gehört! Wie? Bauchschmerzen? Wieviel Krapfen haben Sie denn schon gegessen? WAS? HEUTE? WIEEE???!! IN DER LETZTEN STUNDE? Warum machen Sie denn sowas? Ja, wir sind da, kommen Sie nur vorbei! Auf wiederhören!“
Er, zu mir gerichtet: „Herr [Techniker], das glauben Sie mir jetzt nicht. Kennen Sie jemanden, der schon mal 16 Krapfen in nur einer Stunde gegessen hat?“
Ich: „Ähm… Naja… um ehrlich zu sein…“
Er: „Der Mann ist 83 Jahre alt!“

Im Zuge eines Lachanfalls bin ich dann so derb an die Tischplatte geknallt, dass mir der Apotheker eine Kopfschmerztablette geschenkt hat. Und einen Krapfen. ;)