Dringend, wichtig, gleich …

Die Patientin ruft zum 10. Mal am Tag an, um zu fragen, ob der Arzt das dringende Rezept schon geschickt hat.
Das hat er nicht. Wir erklären ihr, dass wir sie sofort benachrichtigen, wenn es da ist.

Wir rufen dem Arzt an – und was sagt der?: „Ich dachte mir schon, dass sie sich noch melden, dann muss ich nicht die Faxnummer heraussuchen…“

Hrrumpf. Danach faxt er es endlich.

Wir machen alles bereit und rufen der Patientin an.

… und die sagt: „Ich komme dann morgen vorbei, es abholen.“

Hmmmm …. was war genau noch die Definition von dringend?

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13 Antworten auf „Dringend, wichtig, gleich …

  1. Interessant finde ich aber auch die Reaktion des Arztes. Einfach mal die Apotheke anrufen und sich nach der Faxnummer zu erkundigen, ist anscheinend nicht machbar…

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  2. Ich finds aber immer wieder erstaunlich, dass ihr euch darum kümmert. Ich käme gar nicht auf die Idee eine Apotheke hinter meinen Rezepten hinterherrennen zu lassen… Kann die Frau nicht selbst den Arzt anrufen?

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      1. Glaube aber nicht, dass so was als „Service“ vom Kunden wahrgenommen wird.
        Sowas macht man einmal und beim nächsten Mal wird so was dann als selbstverständlich vorausgesetzt (mit den Worten „Wähhh… Beim letzten Mal ging es doch auch! Bei Ihrer Chefin geht das auch immer!“)

        (Anmerkung: Zumindest der Arzt setzt das ja schon als selbstverständlich voraus, wenn ich mir den Kommentar „Ich dachte mir schon, dass sie sich noch melden […]“ so ansehe).

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        1. Man soll nicht denken, dass ich mir so Sachen nicht merke. Das nächste Mal kann es in der gleichen Situation darum gut sein, dass ich nicht dem Arzt anrufe – anscheinend ist es ja doch nicht so „wichtig“ (für solche Sachen gibt es dann eben die Kommentarfunktion im Computerdossier)- ein gutes Verhältnis zwischen Patient / Kunde und der Apotheke sollte immer auf Gegenseitigkeit beruhen – und ich bin wesentlich bereiter solche Gefälligkeiten und Extrasachen zu machen, wenn ich weiss, dass es wichtig ist oder vom Kunden etwas Dankbarkeit zurückkommt.

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        2. Meine Erfahrung ist, dass immer gleich der ganze Arm genommen wird, wenn man den kleinen Finger hinhält.
          Beispiel Kaffeemaschine in der Praxis: Als wir diese noch hatten, wollten die Patienten gleich noch ein Gipfeli (Croissant) dazu. Jetzt haben wir nur noch einen Wasserspender – und auch keine vermessenen Ansprüche der Patienten mehr.
          Manchmal ist weniger einfach mehr. Weniger Service – weniger Ärger, und es geht auch!

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  3. 1. Arzt und Patientin zusammen in einen Sack stecken.
    2. Sack fest zubinden.
    3. Mit einem Knüppel herzhaft und fortwährend auf den Sack schlagen.
    4. Und egal wen man trifft, es ist immer die / der richtige!!!

    ;-)

    (5. Sack zur Abschreckung vor der Apotheke aufhängen)
    (6. Sch(m)erzmittelwerbung darunter platzieren…)

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