Kommentare

Wir haben bei uns in der Apotheke im Computersystem an den verschiedensten Orten die Möglichkeit Kommentare einzufügen:

Bei den Produkten / Medikamenten spezielle Warnhinweise, oder dass es Broschüren gibt, oder wie man sie am besten bestellt.

Bei den Patientendossiers hat es mehrere Varianten wo wir verschiedenes festhalten können:
Bei den Rezepten unter den Medikamenten, wenn wir intervenieren mussten: beim Arzt nachfragen wegen der Dosierung oder unleserlicher Rezepte, wenn wir die Packungsgrösse anpassen, Wechselwirkungen mit dem Kunden diskutiert haben, oder auch, wenn wir Hauslieferungen gemacht haben.
Beim Kunden selbst können wir in einem Fenster Fragen zu Allergien und anderen Medikamenten die er nimmt festhalten, oder ob sie Schwanger ist etc.
Und dann gibt es noch den „freien Kommentar“, der erscheint, wenn man den Kunden aufruft.

Da kommt so diverses rein.
Z.B. wenn jemand das Rezept für den gemachten Vorbezug nie gebracht hat,  Oder Generika absolut abgeneigt ist, Oder Warnungen, dass man ein Auge auf den Medikamentenverbrauch eines bestimmten Medis hat (meist Schlaf- und Beruhigungsmittel) Oder überhaupt die gesperrten Personen – wir bekommen vom Gesundheitsamt regelmässig eine Liste mit Personen, die bestimmte Medikamente (wieder die Schlaf- und Beruhigungsmittel) nicht, respektive nur noch in festgelegten Apotheken beziehen dürfen und in den anderen gesperrt sind.

Da kann aber auch einfacheres draufstehen wie: „Geht gerne in Kenia in die Ferien“ …. Und schon hat man ein Gesprächsthema
Oder auch: Sehr unzuverlässig. Keine Vorbezüge, kein Geld ausleihen oder auslegen, Bestelltes muss sofort bezahlt werden…
Oder: der Arzt will sie vor dem nächsten Bezug von … unbedingt sehen.

Und manchmal bringen mich die Kommentare auch zum lachen. Den hier z.B. über den ich beim Rezepte kontrollieren gestolpert bin:

Offensichtlich ein Hinweis wegen einer ungewöhnlichen Dosierung – aber nicht sehr hilfreich, da nicht dasteht, welches Medikament gemeint ist – was der 2. Kommentator humoristisch bemängelt :-)

… und die Kunden im Laden fragten sich da wahrscheinlich, warum ich so in mich hineinlache :-)



4 Antworten auf „Kommentare

  1. Darf die Krankenkasse die einem Jahrelang Rohypnol vom Arzt verschrieben, die nicht mehr bezahlen und dafür Rivoltrin geben??

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    1. Die Krankenkasse „gibt“ nicht, der Arzt verordnet. Aber es kann durchaus sein, dass die Krankenkasse, wenn sie einen über die (in der Packungsbeilage beschriebene) normale Dosierung hinausgehenden Verbrauch (lies: Missbrauch) feststellt, das dann nicht mehr bezahlt. Ja.

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