Kundenberatung … nicht ganz einfach

Kunde in der Apotheke: „Ich brauche ein paar Medikamente gegen Erkältung und Grippe.“
Apothekerin: „Sicher. Was für Beschwerden haben sie denn?“
Mann: „Nasenlaufen und Fieber und … nein, ich glaube das ist es.“
Apothekerin: „Nehmen sie andere Medikamente ein?“
Kunde: „Umm, nein, ich denke nich… warten, sie, ja. Das heisst, eigentlich … nein.“
Apothekerin: „Ok, dann, haben sie irgendwelche Allergien?“
Kunde: „Mann, das ist zu kompliziert!“ (stürmt raus)

ein multiplechoice wäre da was.



20 Antworten auf „Kundenberatung … nicht ganz einfach

  1. Das wäre doch mal eine objektivere Klassifizierung von bspw. Schmerzen!
    Man lässt den Patienten nicht ne Zahl von 1 bis 10 sagen, sondern guckt, wie viele Fragen er bereit ist zu beantworten, um das Medikament zu bekommen.

    Hier war es anscheinend nicht so dringend.

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    1. Also pendeln hatte ich schon – allerdings über den Medikamenten, nicht über sich selbst. „Hmmm, nein, ich nehme glaub doch besser das Dafalgan statt dem BenURon – das Pendel schwingt da viel leichter…“

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  2. Pharmama, Du bist dafür da, Lösungen zu finden, nicht Probleme aufzuwerfen :-)
    aber mal eine Frage dazu: Erkältung und Grippe haben doch ganz unterschiedliche Ursachen (auch miskroskopisch kleine, aber halt doch unterschiedlich) und die müssen doch auch unterschiedlich therapiert werden, Was gibst Du einem solchen Kunden? Kamillentee? Globuli? ..???

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    1. Ohne Probleme keine Lösungen :-)
      Es sind ja die unterschiedlichesten (meist) Viren, die Erkältungen und die Grippe verursachen. Da muss sich der Körper vor allem selbst helfen – wir können nur unterstützen, indem wir die schlimmsten Beschwerden lindern: dass die Nase nicht so läuft, die Gelenke nicht so schmerzen etc. und da gibt’s ja einiges.

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  3. So schwer waren die Fragen aber auch nicht. Dass man mal überlegen muss, ok. Aber von „nein“ zu „ja“ und wieder zu „nein“ zu schwanken ist schon etwas komisch… und wegen der Fragen den Laden einfach so zu verlassen… manche Leute sind schon komisch :D

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  4. Ach, Pharmama. Warum nimmst Du es denn auch so genau ;-)
    Auf eine solche Frage dem Kunden einfach auf die Theke knallen: W*CK medin**t (Großpackung), Asp*rin Plus C (Großpackung), Hustensaft ohne Wirkstoffe (Großpackung), Lutschtabletten mit Zucker und künstlichen Aromen (Großpackung), und was Dir sonst so alles einfällt.
    Auf keinen Fall etwas, was es auch als Generika gibt oder seit Uromas Zeiten als gutes Hausmittel gilt (heisser Tee oder sowas).
    100 Euro oder Franken kassieren und gut ist.
    Damit würdest Du Deinen Umsatz / Stunde doch erheblich steigern ;-)

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    1. Oh, da hat jemand beim Seminar „Zusatzverkäufe, aber richtig“ gut aufgepasst.
      Da fehlt aber die Vichy Hauttönungscreme, damit man mit der heftigen Erkältung nicht so sch***se aussieht. Und die Multivitamin-Tabletten.

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      1. … nicht zu vergessen die Angelausrüstung, denn wenn die Freundin krank im Bett liegt, ist das Wochenende ja sowieso gelaufen… (kennt noch jemand diesen uralten Witz?)

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  5. Bei Erkältungen greif ich immer auf das gute alte Ephedrin zurück. Da fühlt man sich sofort wieder gesund und kann die Sache ohne Einschränkungen aussitzen.

    Weil was anderes kann man gegen die Viren ja eh nicht machen als sich schonen und warten. Fiebersenker und Antibiotika sind ja erst nätig wenn es richtig schlimm wird.

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