Nur ein Bier …

Apothekerin: „Das ist ihr Antibiotikum, Flagyl. Nehmen Sie 2 x täglich 1 Tablette zum Essen, bis die Packung fertig ist. Trinken sie während der Behandlung keinen Alkohol.“

Kunde: „Ich kann aber immer noch ein Bier zum Nachtessen haben, richtig?“

Apothekerin: „Nein. Wenn sie dieses Antibiotikum nehmen, dürfen sie keinen Alkohol trinken, sonst wird ihnen schlecht.“

Kunde: „Aber es ist nur ein Bier. Das kann doch nicht schlecht sein.“

Apothekerin: „Auch ein Bier ist Alkohol und doch: in dem Fall ist das schlecht.“

Kunde: „Ach kommen sie. EIN Bier. Das ist doch fast gar nichts.“

Apothekerin (langsam wird sie ungeduldig): „Es ist Alkohol. Sie dürfen keinen Alkohol trinken mit diesem Medikament.“

Kunde: „Ok, Ich gehe jetzt nach Hause und ruhe mich aus. Und dann trinke ich ein Bier.“

Apothekerin: „Wenn Sie unbedingt nachher kotzen wollen. Alkohol ist ganz schlecht für sie jetzt.“

Kunde: „Aber …“
Apothekerin: „Sie werden von mir NICHT hören, dass sie damit Alkohol trinken dürfen. Auch nicht Bier.“

Nicht alle Antibiotika sind so, aber es gibt ein paar. Und wenn es einem so deutlich gesagt wird, sollte man es befolgen.



11 Antworten auf „Nur ein Bier …

  1. Oh, von der Sorte gibt es so viele…

    „Nein, ich trinke keinen Alkohol. Nie. Nur Bier. So drei bis fünf am Tag, zum Essen.
    Aber keinen Alkohol, nein.“

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  2. Für viele zählt Bier nicht zu den Alkoholika, sondern zu den Grundnahrungsmitteln. So nach dem Motto: 5 Bier ersetzen ein Abendessen – dann hat man aber noch nichts getrunken…

    Schlimm, so vernagelte Süffel!

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  3. Da is ja für manchen die Kur schlimmer als die Krankheit. Bierverbot … tz … das muss ja mindestens was tödliches sein um sowas zu ertragen … bis die Packung aufgebraucht ist … TAGE OHNE FLASCHENBROT … *frins* witzig so Leutchen

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  4. Hätte ein Bayer sein können, oder? Die trinken doch immer Bier zum Essen. Das ist bei denen ja ein Kavaliersdelikt.

    Dass es so arge Wechselwirkungen gibt, wusste ich garnicht. Ich hatte früher auch mal EIN Bier (kein ganzes Fass ;) ) zusammen mit AB getrunken und meine Erfahrung war eher, dass mir dieses eine Bier dann reichte und die Wirkung des Alk viel stärker war. Was es für ein AB war, weiß ich aber nicht mehr.

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  5. @leocat: Ja, auf das mit dem alkoholfreien Bier habe ich auch gewartet, kam aber nicht. Hat das nicht zumindest einen Rest Alkohol trotzdem drin?

    @Zimtapfel: Ganz richtig: ich trinke nicht viel, nur ein, zwei Bier zum Essen, ein „Verrisserli“ danach und vielleicht etwas Wein zum Abendessen und …

    @Michaela: flüssiges Brot, richtig? Also nach einem Guiness brauche ich auch nix mehr zu essen.

    @cypher: Naja, er kann es sich aussuchen: Antibiotika oder Bier oder beides zusammen und kotzen…. im Endeffekt ist das seine Entscheidung.

    @Blogolade: Bayer haben wir nicht so viele hier, aber Bierliebhaber gibt’s auch bei uns. Und nicht alle AB machen diese Nebenwirkung, andere machen das was du erfahren hast oder noch weiteres.

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  6. Oh, diese Wirkung kann ich bestätigen. Ich hatte das AB morgens eingenommen und abends beim Spanier dann ein einziges Glas Sangria getrunken. Mannomann, so schlecht gings mir noch nie *würg*

    Liebs Grüßle
    Tanja

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  7. Also, da fällt mir ein:

    Bier ist KEIN ALKOHOL – das weiß ich ganz genau, das hat mir mein Freund erzählt, den ich hatte, als ich 20 Jahre alt war.

    Das war so ein wunderhübscher junger Tunesier, den ich in meiner Stadt kennengelernt hatte, und der hatte gelernt, dass er keinen Alkohol trinken durfte, weil, das lies sein Glaube Ü B E R H A U P T nicht zu.

    Nun hatte er aber Bier so gern – vor allem Becks. Aber da nicht war, was nicht durfte, war Bier eben kein Alkohol. NIEMALS, das schwor er bei allem, was ihm heilig war. Und er schaute dabei sooo ehrlich.

    Wenn er dann mal ab und zu nur ein klitzekleines bißchen betrunken war, dann habe ich mir das WIRKLICH nur eingebildet. Also EHRLICH!!

    Im Übrigen: Wenn er also ein klitzekleines bißchen besoffen nach Hause kam und hinfiel auf den Boden, (das tat er dann immer – der Länge nach auf den Flurboden – war wohl Klimawechsel) dann musste man ihn unbedingt – unbedingt!! – liegen lassen. Hinfallen tat er gern, wenn er zuviel hatte. Wenn man ihn zwang, aufzustehen, dann kotzte er einem die ganze Wohnung voll. Also liegen gelassen. Gefroren – erkältet – gehustet. Ach duje, hatte ich ihm doch zur Strafe keine Decke gebracht… sowas – aber es war ja auch kein Alkohol. Nie nicht.

    Zwei Jahre hatte unsere Beziehung gehalten und er war ein guter und lieber Kerl – das mit dem Bier war nicht so oft, dass es ehrlich unsere Beziehung gefährdet hätte.

    Als ich ihm vor Jahren mal zufällig wieder begegnet bin und nach dem Bier fragte, hat er gelacht und mir erklärt, dass Bier kein Alkohol sei, sondern ERNÄHRUNG. Ach so. Na denn..

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