Schlafwandeln: woran liegt’s?

Am Mond wohl eher nicht – obwohl er im Moment voll ist (und gestern hatten wir eine 80% Mondfinsternis).

Aus der Apotheke:

Eine Mutter kommt und erzählt von den Schwierigkeiten ihrer Tochter. Die ist 9 Jahre alt und hatte in letzter Zeit nachts immer derart Alpträume, dass sie gar nicht mehr ins Bett gehen und schlafen wollte.

Meine Kollegin hat mit ihr geredet und ihr Rescue Tropfen von den Bachblüten empfohlen. Die sind gut, damit man Schockerlebnisse besser verkraften kann oder auch vor Prüfungen. Jedenfalls schläft die Tochter mit den Tropfen wieder durch.

Da die Mutter aber der Meinung ist, dass das auch ohne gehen soll, fragt sie nach, was sie sonst noch tun kann. Meine Kollegin empfiehlt ihr ein Abendritual durchzuführen, bei dem sie ihre schlechten Träume mit einem Becken Wasser wegschüttet.

Die Tochter geht wieder problemlos ins Bett und schlafen, aber nach etwa einer Stunde steht sie auf und Schlafwandelt. Das heisst, sie kommt z.B. ins Zimmer der Mutter, um ihr die neue Jacke zu zeigen … nur dass die Jacke nur in ihrem Wandeltraum existiert. Oder sie geht in die Küche um sich etwas zu essen zu machen und einmal ist sie gar im Pijama aus der Wohnung herausgelaufen. Wenn man mit ihr redet gibt sie Antwort, aber später weiss sie von gar nichts mehr.

Jetzt hat die Mutter Angst, dass der Tochter etwas passiert beim Schlafwandeln. Darum schliesst sie die Tür und nimmt den Schlüssel weg – und bei den Fenstern lässt sie die Rollläden herunter.

Was soll sie jetzt noch tun? Ich empfehle ihr, da sie ja anscheinend gut auf Bachblüten anspricht, vorläufig weiter Rescue Tropfen zu geben, aber später mit der Tochter vorbeizukommen, damit wir eine auf sie zugeschnittene Bachblüten Mischung machen können.

Denn ich habe den Verdacht, dass da mehr dahinter steckt. Alpträume und Schlafwandeln sind für mich beides Ausdrücke dafür, dass die Tochter irgendetwas innerlich bewegt, das sie am Tage nicht ausdrücken kann, aber im Unterbewussten halt Nachts.

Am liebsten würde ich das Gespräch ja auch ohne die Mutter halten, denn die hat wohl auch etwas damit zu tun, vor allem weil sie fest behauptet, sie habe keine Ahnung an was das alles liegen könnte. (Reine Intuition, bisher habe ich keine Ahnung, ob es stimmt).

Wandelst Du auch Nachts? Ich habe gelegentlich so Episoden, wo es vorkommt, dass ich in der Phase zwischen Schlafen und Wachen Träume habe, auf die ich dann auch körperlich reagiere. Kuschelbär kann ein Lied davon singen. Als Junior nur ein paar Wochen alt war, habe ich ihn öfter mal bei uns im Bett gesucht – obwohl er ein eigenes Bettlein hatte. Ich bin auch schon mal auf der Toilette aufgewacht. Und als ich noch alleine wohnte war am Morgen das Licht im Wohnzimmer an und die Balkontüre weit offen – das ist aus verschiedenen Gründen beunruhigend. Zum einen wohnte ich im 3. Stock. Zum anderen -ich habe nachts nicht gerade viel an.

Besser nicht dran denken. Jetzt hab’ ich ja meinen Kuschelbär, der auf mich aufpasst!


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Eine Antwort auf „Schlafwandeln: woran liegt’s?

  1. Ich kenne da auch ein Mädchen, das schon Jahr Schlafwandelt und eine Mutter dazu, die das erklärt. Noch nie hat man Abklärungen gemacht – der Hausarzt sage, er kenne sich da nicht aus. Aber Hallo! Ich finde die ganze Geschichte auch etwas seltsam…

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